Marinefährprahm F 334

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F 335  


Kennung : F 334
Schiffstyp : Marinefährprahm
Untertyp : A
Bauauftrag : 28.06.1941
Bauwerft : Staatswerft Varna
Indienstgestellt : 08.07.1942


Marinefährprahm : Typ A
Verdrängung konstruktiv (t) : 155
Verdrängung maximal (t) : 220
Länge (m) : 47,04
Breite (m) : 6,53
Tiefgang leer (m) : 0,97
Tiefgang beladen (m) : 1,45
Seitenhöhe (m) : 2,30
Antriebsanlage Anzahl : 3
Antriebsanlage Typ : Deutz 6zyl. 4takt. Dieselmotor
Maschinenleistung Gesamt (ps) : 390
Geschwindigkeit leer (kn) : 10,5
Treibstoffvorrat (t) : 4,1
Fahrbereich 1 (sm/kn) : 640/10
Fahrbereich 2 (sm/kn) : 1340/7
Offiziere/Unteroffiziere, Mannschaften : 0/17 bis 0/21
Laderaum Dimensionen : lichte Höhe 2,74 m, Fahrbahnbreite 3,1 m
Ladefähigkeit : 85 t normal (2 Panzer IV / 1 Panzer VI/T-34(r) / 200 Mann)
105 t maximal (3 Panzer IV / 2 Panzer T-34(r) / 16 Pferde / 200 Mann / 50 Minen Typ UMA)
- 28.06.1941 Bauauftrag
- 07.07.1942 1. Landungsflottille
- 01.08.1942 gesunken 4h00 Barackenbucht bei Ivan Baba / T-sowjet. TKA / 12 Tote
- 17.08.1942 gehoben; rep., als Bergungsleichter für Feodosia
- Aus Sektionen der Gute-Hoffnung-Hütte gefertigt.[1]
- 08.07.1942 F 334 in Dienst gestellt.[3]
- 01.08.1942 04.00 Uhr 2 russische Schnellboot dringen in Bucht zwischen Kao Ilij und Iwan-Baba ein. F 334 durch Torpedotreffer Heck abgerissen, auf land geschleppt.[3]
- Meldung vom 02.08.1942: " Bei Torpedoangriff auf F 334 Ob.Strm. Sutter, 2 Uffz. und 9 Mann gefallen, 7 gerettet, davon 2 verwundet."[3]
- Meldung vom 04.09.1942: " Wrack torpedierten F 334 wird zum Bergungsprahm für Feodosia umgebaut."[3]
- 01.08.1942 In einer Bucht zwischen Iwan Baba und Kap Takyl durch Torpedo eines U-Bootes versenkt. Heck aberissen, Rest auf Grund geschleppt.[1]
- 01.08.1942 Sowj. Torpedokutter D-3 und Motortorpedoboot SM-3 versenken in der Bucht von Iwan Baba den deutschen Marinefährprahm F 334. [2]
- 01.08.1942 04.00 Uhr Angriff von 2 sowj. Schnellbooten auf die in der Barackenbucht liegenden F 334, F 335, F 127 der 1. Landungsflottille. Ein Torpedo trifft F 334 in Höhe des Maschinenraumes als Oberflächenläufer. Vorschiff wurde vom Achterschiff abgerissen. Ein Brand entsteht nicht. Vorschiff bleibt schwimmfähig, Achterschiff kentert und sinkt. Vorschiff durch F 335 nach Ivan Baba eingeschleppt und die Ausrüstung, soweit noch vorhanden, von der Gruppe Schütz geborgen. Gefallen sind von 19 Mann der Besatzung 12 Soldaten, darunter der Gruppen- sowie Bootsführer. 2 Schwerverletzt, einer davon stirbt.[4]
Verlust am: 01.08.1942
Verlustuhrzeit: 0400
Verlustort: Barackenbucht/Ivan Baba[4]
Verlustart: gesunken, teilw. geborgen[4]
Verlustursache: Torpedotreffer[4]
Gegnernation: UdSSR[2]
Gegnertyp: Schnellboote[2]
>Gegnername: D-3, SM-3[2]
Mannschaftsschicksal: 12 Tote, 2 Schwerverletzte - einer davon stirbt[4]
Gröner " Die dt. Kriegsschiffe 1815 - 1945 " Bd. 7
[1] Altakten des Arbeitskreises Donau - Schwarzes Meer
[2] http://www.wlb-stuttgart.de/seekrieg/chronik.htm
[3] KTB Marinegruppenkommando Süd
[4] KTB 1. Landungsflottille
Eingefügt am: 26.09.2007
Eingefügt von: Rene Stenzel
Letzte Änderung: 02.05.2009
Geändert von: Martin Goretzki
Änderung: - 15.01.2008 A. Oefler Altakten des Arbeitskreises Donau ...
- 22.03.2008 M. Goretzki: Chronik gem. [2] eingefügt
- 03.04.2009 R. Stenzel Chronik [3] eingefügt
- 02.05.2009 M. Goretzki: Chronik und Verlustangaben gem. [4] ergänzt