Marinefährprahm F 386

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Kennung : F 386
Schiffstyp : Marinefährprahm
Untertyp : A
Bauauftrag : 07.08.1941
Bauwerft : The Engineering Co.Ltd., Antwerpen
Indienstgestellt : 00.08.1942


Marinefährprahm : Typ A
Verdrängung konstruktiv (t) : 155
Verdrängung maximal (t) : 220
Länge (m) : 47,04
Breite (m) : 6,53
Tiefgang leer (m) : 0,97
Tiefgang beladen (m) : 1,45
Seitenhöhe (m) : 2,30
Antriebsanlage Anzahl : 3
Antriebsanlage Typ : Deutz 6zyl. 4takt. Dieselmotor
Maschinenleistung Gesamt (ps) : 390
Geschwindigkeit leer (kn) : 10,5
Treibstoffvorrat (t) : 4,1
Fahrbereich 1 (sm/kn) : 640/10
Fahrbereich 2 (sm/kn) : 1340/7
Offiziere/Unteroffiziere, Mannschaften : 0/17 bis 0/21
Laderaum Dimensionen : lichte Höhe 2,74 m, Fahrbahnbreite 3,1 m
Ladefähigkeit : 85 t normal (2 Panzer IV / 1 Panzer VI/T-34(r) / 200 Mann)
105 t maximal (3 Panzer IV / 2 Panzer T-34(r) / 16 Pferde / 200 Mann / 50 Minen Typ UMA)
-07.08.1941 Bauauftrag,
-08.1942 in Dienst 27. L-Fl. (?),
-Winter 1942/43 3. L-Fl,
-02.05.1943 + s. Feodosia: 44°50 n/35°34 o / FliBo, auf Strand gesetzt; gehoben; rep.,
-20.11.1943 + Kamysch-Burun/ Ari
- 07.08.1941 Bauauftrag an Engeneering, Antwerpen mit vorgesehener Fertigstellung Anfang August 1942. [4]
- 11.03.1943 Um 17.40 Uhr OEZ von Linz in Sulina ein.[2]
- 23.04.1943 Aus der Ausbildung bei der 1. Landungsflottille in Sewastopol entlassen und an 3. Landungsflottille weitergeleitet.[2]
- 03.05.1943 F 386 nach Luftangriff durch 5 Feindmaschinen auf Feodosia nach Unterwasserbeschädigung auf Grund gesetzt, Ladung wird gelöscht.[3]
- 04.05.1943 Von Feodosia in Kertsch ein, wird von 3. Landungsflottille übernommen und der 2. Gruppe zugeteilt. F 386 wegen Bombenschäden sofort in Werft verholt.[5]
- 01.07.1943 F 386 von 3. L-Flottille als einsatzbereit bei der 2. Gruppe gemeldet.[1]
- 01.09.1943 F 386 bei der 3. L-Flottille gemeldet (Grundüberholung in Varna).[1]
- 09.10.1943 In Sewastopol wieder KB.[5]
- 16.10.1943 Instandsetzung F 386 in Sewastopol beendet, Zeitdauer 162 Tage.[5]
- 17.10.1943 Gem. FS ASM G 27777 Qu. vom 22.10.1943 wird F 386 von der 3. Landungsflottille der 7. Landungsflottille zugeteilt.[5]
- 20.10.1943 Lt. Meldung der 3. L.-Fl. im Fahrzeugbestand bei der Halbflottille Feodosia.[1]
- 07.11.1943, 03.30 Uhr kommt F 386 südlich Kamysch Burun fest, kann erst in der folgenden Nacht um 19.50 Uhr abgeschleppt werden.[7]
- 20.11.1943 F 386 bei Kamysch Burun durch Artillerie- und Bombentreffer vernichtet, 1 Mann gefallen.[1]
- 20.11.1943 Fliegerangriffe Kamysch-Burun: Ab 13.00 Uhr schwerste Angriffe durch Il-2 und P-2. F 386 (7. L-Flottille) drei Volltreffer, Löschen nicht mehr möglich, 1 Toter, 1 Verletzter.[6]
- 30.11.1943: Übernahme F 386, F 573 durch die 7. L-Flottille nicht möglich, da Boote ununterbrochen im vordersten Einsatz.[6]

Verlust am: 20.11.1943
Verlustort: Kamysch-Burun
Verlustart: gesunken
Verlustursache: Artillerie- und Bombentreffer [1]
Gegnernation: Sowjetunion [6]
Gegnertyp: Il-2 und Pe-2[6]
Mannschaftsschicksal: 1 Mann gefallen [1], 1 Mann verletzt [6]
-Erich Gröner, Die Deutschen Kriegsschiffe, Bd. 7, S. 29, 36
[1] Kugler: Chronik der amphibischen Verbände
[2] KTB 1. Landungsflottille
[3] Lagemeldungen Gruppe Süd an Skl (RM 7/1555 )
[4] Terminliste Mar.Rüst./K I vom 15.08.1942 (Archiv Dorgeist)
[5] KTB 3. Landungsflottille
[6] KTB 7. Landungsflottille
[7] KTB des Seekommandanten Kaukasus
Eingefügt am: 26.09.2007
Eingefügt von: Martin Goretzki
Letzte Änderung: 12.03.2016
Geändert von: Martin Goretzki
Änderung: - 04.05.2008 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [1] ergänzt
- 16.05.2008 M. Goretzki: Schiffschronik & Verlustdaten gem. [1] ergänzt
- 03.05.2009 M. Goretzki: Chronik gem. [2] eingefügt
- 29.08.2009 R. Stenzel Chronik [3] eingefügt
- 11.09.2009 C. Linse: Chronik [4] eingefügt
- 01.06.2010 M. Goretzki: Chronik gem. [5] eingefügt
- 12.05.2011 M. Goretzki: Schiffschronik & Verlustangaben gem. [6] hinzugefügt
- 12.03.2016 M. Goretzki: Chronik gem. [7] eingefügt