Marinefährprahm F 341

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Kennung : F 341
Schiffstyp : Marinefährprahm
Untertyp : A
Bauauftrag : 28.06.1941
Bauwerft : Karolovag, Varna
Indienstgestellt : 21.07.1942


Marinefährprahm : Typ A
Verdrängung konstruktiv (t) : 155
Verdrängung maximal (t) : 220
Länge (m) : 47,04
Breite (m) : 6,53
Tiefgang leer (m) : 0,97
Tiefgang beladen (m) : 1,45
Seitenhöhe (m) : 2,30
Antriebsanlage Anzahl : 3
Antriebsanlage Typ : Deutz 6zyl. 4takt. Dieselmotor
Maschinenleistung Gesamt (ps) : 390
Geschwindigkeit leer (kn) : 10,5
Treibstoffvorrat (t) : 4,1
Fahrbereich 1 (sm/kn) : 640/10
Fahrbereich 2 (sm/kn) : 1340/7
Offiziere/Unteroffiziere, Mannschaften : 0/17 bis 0/21
Laderaum Dimensionen : lichte Höhe 2,74 m, Fahrbahnbreite 3,1 m
Ladefähigkeit : 85 t normal (2 Panzer IV / 1 Panzer VI/T-34(r) / 200 Mann)
105 t maximal (3 Panzer IV / 2 Panzer T-34(r) / 16 Pferde / 200 Mann / 50 Minen Typ UMA)
- 28.06.1941 Bauauftrag
- 21.07.1942 1.Landungsflottille, 3. Landungsflottille
- 30.11.1943 Nordwestspitze Kossa Tusla / Strandung; 8h30 (+) mit F 574
- Aus Sektionen der Gute-Hoffnung-Hütte gefertigt [1]
- 15.07.1942 ohne Beanstandungen Probefahrt durchgeführt.[3]
- 21.07.1942 F 341 in Varna in Dienst gestellt.[3]
- 26.07.1942 12.00 Uhr F 128, F 133, F 135, F 336, F 341 Konstanza aus.[4]
- 30.07.1942 Bei der 1. Landungsflottille gemeldet.[4]
- 02./03.08.1942 Regatta I: F 133, F 135, F 335, F 336 von Gruppe Schulz (Schütz gem. Kugler), F 128, F 139, F 143, F 341 von Gruppe Burow verlegen durch die Strasse von Kertsch zur Tarchanski-Bucht. F 128 nach Minentreffer unterwegs nach Kertsch geschleppt.[2]
- 16.08.1942 Der Gruppe KA für Blücher II zugeteilt.[4]
- 24.01.1943 Beginn der Ausrüstung von F 341 als Verwundetentransportboot.[4]
- 12.03.1943 Der 2. Gruppe 1. Landungsflottille zugeordnet.[4]
- 30.09.1943 In Werft Kertsch zwecks Ausbau Sanitätseinrichtung.[4]
- 03./04.10.1943 Nebelgruppe (Lt.z.S. Dittmers) mit F 312, F 536, F 574 (alle 3. L.-Fl.), sowie F 341 (1. L.-Fl.) zum Einnebeln der Kossa Tschuschka eingesetzt.[1][2]
- 09.-10.10.1943 Unternehmen "Wiking" zur Abführung der Landungsflotte aus der Strasse von Kertsch nach Sewastopol: F 341 (1. L-Fl.) in Trsp. Geschw. III (Freg.Kapt. Schröder, 3. R.-Fl.)[2]
- 20.10.1943 Lt. Meldung im Bestand 1. Landungsflottille [2]
- 30.11.1943 F 341 (1. L-Fl.) und F 574 (3. L.-Fl.) im Sturm auf der Kossa Tusla gestrandet, durch sowj. Artilleriebeschuss zerstört, nur 5 Mann durch andere Boote gerettet.[2]
- 30.11.1943 03.50 Uhr F 341 und F 574 (3. L-Fl.) in der Nähe von Punkt 9 (Kertschstrasse, 1,1 sm südöstl. Punkt 9) aufgelaufen. Durch sowj. Artillerie Volltreffer in die Maschine von F 341. Zur Unfallstelle werden F 559 und F 333 geschickt. Keine Übernahme der Besatzungen, da Teil (ca. 21 Mann) bereits in Flössen und Dingi ausgestiegen.
Um 08.13 Uhr Auslaufen PiStuBo um Restbesatzungen etwa 17 – 20 Mann zu bergen.
08.50 Uhr Stubo bei F 341. 17 Soldaten stürzen sich entgegen Befehl gleichzeitig auf Stubo, welches kentert. Treiben nach Norden ab.
Maschine F 341 durch Feuer wahrscheinlich vernichtet. Waffen unbrauchbar gemacht.[4]


Kommandant:
26.07.42 bis 15.02.43 Strm.Mt. Goldsweer [4]
16.02.43 bis 15.05.43 Ob.Btsm. Riecken [4]
12.05.43 bis 31.07.43 Btsmt. Lübke [4]
16.07.43 bis 15.08.43 Strm.Mt. Ruschau [4]
Vorsicht: widersprüchliche Angaben

Verlust am: 30.11.1943
Verlustuhrzeit: 0830
Verlustort: Nordwestspitze Kossa Tusla; in der Nähe von Punkt 9 (Kertschstrasse, 1,1 sm südöstl. Punkt 9)[4]
Verlustart: Selbstzerstört[4]
Verlustursache: Strandung und Artilleriebeschuß
Gegnernation: UdSSR [2]
Mannschaftsschicksal: nur 5 Mann durch andere Boote von F 341 und F 574 gerettet [2]
Gröner " Die dt. Kriegsschiffe 1815 - 1945 " Bd. 7
[1] Altakten des Arbeitskreises Donau - Schwarzes Meer
[2] Kugler: Chronik der amphibischen Verbände
[3] KTB Marinegruppenkommando Süd
[4] KTB 1. Landungsflottille
Eingefügt am: 27.09.2007
Eingefügt von: Rene Stenzel
Letzte Änderung: 14.11.2009
Geändert von: Stefan Westermann
Änderung: - 15.01.2008 A. Oefler Altakten des Arbeitskreises Donau...
- 14.04.2008 M. Goretzki: Hinweis in Schiffschronik gem. [2] eingefügt
- 19.04.2008 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [1] und [2]
- 16.05.2008 M. Goretzki: Chronik & Verlustdaten gem. [2] eingefügt
- 31.03.2009 R. Stenzel Chronik [3] eingefügt
- 03.05.2009 M. Goretzki: Chronik gem. [4] eingefügt, Verlustangaben ergänzt
- 14.11.2009 S.Westermann: Kommandant [4] eingefügt