Marinefährprahm F 385

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F 386  


Kennung : F 385
Zivil- und Nachkriegsnamen : LT 385; BD-320
Schiffstyp : Marinefährprahm
Untertyp : B
Bauauftrag : 07.08.1941
Bauwerft : N. V. Scheepsbouwwerf "de Hoop", Hardinxveld
Indienstgestellt : 00.11.1942


Marinefährprahm : Typ B
Verdrängung maximal (t) : 270
Länge (m) : 47,04
Breite (m) : 6,53
Tiefgang leer (m) : 0,97
Tiefgang beladen (m) : 1,45
Seitenhöhe (m) : 2,30
Antriebsanlage Anzahl : 3
Antriebsanlage Typ : Deutz 6zyl. 4takt. Dieselmotor
Maschinenleistung Gesamt (ps) : 390
Geschwindigkeit leer (kn) : 10,5
Treibstoffvorrat (t) : 4,1
Fahrbereich 1 (sm/kn) : 640/10
Fahrbereich 2 (sm/kn) : 1340/7
Offiziere/Unteroffiziere, Mannschaften : 0/17 bis 0/21
Laderaum Dimensionen : lichte Höhe 3,19 m
Ladefähigkeit : 85 t normal (2 Panzer IV / 1 Panzer VI/T-34(r) / 200 Mann)
105 t maximal (3 Panzer IV / 2 Panzer T-34(r) / 16 Pferde / 200 Mann)
-07.08.1941 Bauauftrag, sollte ursprünglich bei der Werf N. V. Haarlemsche Scheepsbouw Mij., Haarlem gebaut werden,
-00.11.1942 in Dienst bei der 1. L-Lehr-Div,
-Winter 1943/44 13. L-Fl,
-07.1945 GM/SA,
-17.01.1946 an USSR
-20.12.1946 BD-320 [1],
-10.01.1948 Armee-Luftverteidigung, Arbeitsleichter [1],
- 07.08.1941 Bauauftrag an De Hoop, Lobith mit vorgesehener Fertigstellung Ende August 1942. [6]
- 28.05.1943 Unterstellungswechsel F 385 von Ausbildungsabteilung Amsterdam zur 13. Landungsflottille.[5]
- 29.03.1944 bei der 3. Gruppe der 13. Landungsflottille für einen Einsatz im Rahmen der Unternehmen „Tanne“ vorgesehen.[4]
- 09.09.1944 F 384, F 385, F 508, F 822, F 866 und F 867 übernehmen in Arensburg/Ösel 40 Boote und Fahrer des le. Stubo-Kdo. 903, um für das Unternehmen „Tanne-Ost“ nach Reval zu verlegen. Abmarsch dann widerrufen, da die vorgesehene Landetruppe an anderer Stelle eingesetzt werden musste.[4]
- 13.09.1944 von der 13. Landungsflottille, Gruppe 2, direkt dem Flottillenchef der 7. Artilleriträgerflottille für das Unternehmen „ Tanne – Ost“ ( Besetzung der finnischen Insel Hogland) unterstellt.[2]
- 14.09.1944 Einsatz wegen Verspätung der Truppen und Material nicht möglich ( lt. Meldung !).[2]
- 14.09.1944 von Reval zum Sammelpunk ausgelaufen ( lt. Meldung !).[2]
- 15.09.1944 unter starken Beschuß Truppen im Hafen Suuokyla gelandet und wieder ausgelaufen.[2]
- 01.12.1944 bei der 3. Gruppe der 13. Landungsflottille gemeldet.[4]
- 01.03.1945 bei der 3. Gruppe der 13. Landungsflottille gemeldet.[4]
- 09.12.1945 noch bei 13. Landungsflottille (4. Gruppe) vorhanden, Bezeichnung LT 385.[3]
- 05.11.1945 Aufnahme in die Schiffsliste der Seekriegsflotte der UdSSR.[7]
- 17.01.1946 Übernahme des Bootes durch eine sowjetische Besatzung von Deutschland und zum Bestand der Baltischen Flotte hinzugefügt.[7]
- 15.02.1946 in den Bestand der Süd-Baltischen Flotte (ab 07.01.1947 4. Flotte)[7]
- 13.04.1947 über innere Wasserwege von Leningrad nach Baku überführt.[7]
- 16.09.1947 zum Bestand der Kaspischen Flottille hinzugefügt.[7]
- 10.01.1948 Übernahme durch die Luftverteidigungsarmee in Baku als schwimmende Plattform.[7]
- 28.01.1948 aus der Schiffsliste der Seekriegsflotte gestrichen.[7]
- Über das weitere Schicksal des Bootes gibt es keine Informationen.[7]
Erich Gröner, Die Deutschen Kriegsschiffe, Bd. 7, S. 29, 36
[1] Ergänzungen Dr. Meyer
[2] Akte Tanne – Ost – Unternehmen Hochland Marine Oberkommando Ostsee
[3] Takt. Gliederung der 13. Landungsflottille vom 09.12.1945 (GM/SA-Akte)
[4] Kugler: Chronik der amphibischen Verbände
[5] A.d.S.-Tagesbefehl Nr. 20/1943
[6] Terminliste Mar.Rüst./K I vom 15.08.1942 (Archiv Dorgeist)
[7] Archiv Hans-Joachim Hiller
Eingefügt am: 28.09.2007
Eingefügt von: Martin Goretzki
Letzte Änderung: 15.12.2013
Geändert von: Martin Goretzki
Änderung: - 27.11.2007 Theodor Dorgeist Eintrag [2] in der Chronik
- 15.06.2008 R. Stenzel Chronik [3] eingefügt
- 08.10.2008 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [4] eingefügt
- 07.03.2009 R. Stenzel Chronik [5] eingefügt
- 11.09.2009 C. Linse: Chronik [6] eingefügt
- 19.07.2012 T. Reich: Bilder 1-2 eingefügt
- 15.12.2013 M. Goretzki: Datensatz gem. [7] ergänzt