Marinefährprahm F 384

  F 383
F 385  


Kennung : F 384
Zivil- und Nachkriegsnamen : LT 384; BD-319, SBR-27
Schiffstyp : Marinefährprahm
Untertyp : B
Bauauftrag : 07.08.1941
Bauwerft : N. V. Scheepsbouwwerf "de Hoop", Hardinxveld
Indienstgestellt : 00.11.1942


Marinefährprahm : Typ B
Verdrängung maximal (t) : 270
Länge (m) : 47,04
Breite (m) : 6,53
Tiefgang leer (m) : 0,97
Tiefgang beladen (m) : 1,45
Seitenhöhe (m) : 2,30
Antriebsanlage Anzahl : 3
Antriebsanlage Typ : Deutz 6zyl. 4takt. Dieselmotor
Maschinenleistung Gesamt (ps) : 390
Geschwindigkeit leer (kn) : 10,5
Treibstoffvorrat (t) : 4,1
Fahrbereich 1 (sm/kn) : 640/10
Fahrbereich 2 (sm/kn) : 1340/7
Offiziere/Unteroffiziere, Mannschaften : 0/17 bis 0/21
Laderaum Dimensionen : lichte Höhe 3,19 m
Ladefähigkeit : 85 t normal (2 Panzer IV / 1 Panzer VI/T-34(r) / 200 Mann)
105 t maximal (3 Panzer IV / 2 Panzer T-34(r) / 16 Pferde / 200 Mann)
- 07.08.1941 Bauauftrag, sollte ursprünglich bei der Werf N. V. Haarlemsche Scheepsbouw Mij., Haarlem gebaut werden,
- 00.11.1942 1. Landungs-Lehr-Division
- Winter 1943/44 13. Landungsflottille
- 00.07.1945 GM/SA
- 17.01.1946 an USSR
- 20.12.1946 BD-319 [1]
- 18.2.1948 SBR-27 [1]
- 1953 gestrichen und abgebrochen [1].
- 07.08.1941 Bauauftrag an De Hoop, Lobith mit vorgesehener Fertigstellung Anfang August 1942. [5]
- 28.05.1943 Unterstellungswechsel F 384 von Ausbildungsabteilung Amsterdam zur 13. Landungsflottille.[4]
- 29.03.1944 bei der 3. Gruppe der 13. Landungsflottille für einen Einsatz im Rahmen der Unternehmen „Tanne“ vorgesehen.[3]
- 09.09.1944 F 384, F 385, F 508, F 822, F 866 und F 867 übernehmen in Arensburg/Ösel 40 Boote und Fahrer des le. Stubo-Kdo. 903, um für das Unternehmen „Tanne-Ost“ nach Reval zu verlegen. Abmarsch dann widerrufen, da die vorgesehene Landetruppe an anderer Stelle eingesetzt werden musste.[3]
- 01.12.1944 bei der 3. Gruppe der 13. Landungsflottille gemeldet.[3]
- 01.03.1945 bei der 3. Gruppe der 13. Landungsflottille gemeldet.[3]
- 09.12.1945 noch bei 13. Landungsflottille (4. Gruppe) vorhanden, Bezeichnung LT 384.[2]
- 05.11.1945 Aufnahme in die Schiffsliste der Seekriegsflotte der UdSSR.[6]
- 17.01.1946 Übernahme des Bootes durch eine sowjetische Besatzung von Deutschland und zum Bestand der Baltischen Flotte hinzugefügt.[6]
- 15.02.1946 in den Bestand der Süd-Baltischen Flotte (ab 07.01.1947 4. Flotte).[6]
- 13.09.1947 über innere Wasserwege von Leningrad nach Baku überführt.[6]
- 16.09.1947 zum Bestand der Kaspischen Flottille hinzugefügt.[6]
- 28.02.1948 Herausnahme aus dem Kampfbestand, Entwaffnung (Demontage der Waffen und Munition von Bord), Umbau zur Entmagnetisierungsstation mit Eigenantrieb und Übergabe an die technische Abteilung der Kaspischen Flottille.[6]
- 00.00.1953 aus der Schiffsliste der Seekriegsflotte gestrichen und Zuführung zur Abteilung Fondsverwertung (OFI) zur Verwertung (Verschrottung).[6]
Erich Gröner, Die Deutschen Kriegsschiffe, Bd. 7, S. 29, 36
[1] Ergänzungsliste Dr. Meyer
[2] Takt. Gliederung der 13. Landungsflottille vom 09.12.1945 (GM/SA-Akte)
[3] Kugler: Chronik der amphibischen Verbände
[4] A.d.S.-Tagesbefehl Nr. 20/1943
[5] Terminliste Mar.Rüst./K I vom 15.08.1942 (Archiv Dorgeist)
[6] Archiv Hans-Joachim Hiller
Eingefügt am: 28.09.2007
Eingefügt von: Martin Goretzki
Letzte Änderung: 15.12.2013
Geändert von: Martin Goretzki
Änderung: - 15.06.2008 R. Stenzel Chronik [2] eingefügt
- 08.10.2008 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [3] eingefügt
- 07.03.2009 R. Stenzel Chronik [4] eingefügt
- 11.09.2009 C. Linse: Chronik [5] eingefügt
- 19.07.2012 T. Reich: Bild 1 eingefügt
- 15.12.2013 M. Goretzki: Datensatz gem. [6] ergänzt