Marinefährprahm F 382

  F 381
F 383  


Kennung : F 382
Schiffstyp : Marinefährprahm
Untertyp : A
Bauauftrag : 07.08.1941
Bauwerft : N. V. Scheepsbouwwerf "de Hoop", Hardinxveld
Indienstgestellt : 00.06.1942


Marinefährprahm : Typ A
Verdrängung konstruktiv (t) : 155
Verdrängung maximal (t) : 220
Länge (m) : 47,04
Breite (m) : 6,53
Tiefgang leer (m) : 0,97
Tiefgang beladen (m) : 1,45
Seitenhöhe (m) : 2,30
Antriebsanlage Anzahl : 3
Antriebsanlage Typ : Deutz 6zyl. 4takt. Dieselmotor
Maschinenleistung Gesamt (ps) : 390
Geschwindigkeit leer (kn) : 10,5
Treibstoffvorrat (t) : 4,1
Fahrbereich 1 (sm/kn) : 640/10
Fahrbereich 2 (sm/kn) : 1340/7
Offiziere/Unteroffiziere, Mannschaften : 0/17 bis 0/21
Laderaum Dimensionen : lichte Höhe 2,74 m, Fahrbahnbreite 3,1 m
Ladefähigkeit : 85 t normal (2 Panzer IV / 1 Panzer VI/T-34(r) / 200 Mann)
105 t maximal (3 Panzer IV / 2 Panzer T-34(r) / 16 Pferde / 200 Mann / 50 Minen Typ UMA)
-07.08.1941 Bauauftrag, sollte ursprünglich bei der Werf N. V. Haarlemsche Scheepsbouw Mij., Haarlem gebaut werden,
-06.1942 27. L-Fl,
-04.1943 5. L-Fl,
-1944 Umbau in Flußsperrbrecher vorgesehen,
-09.1944 + oder (+) untere Donau
- 20.05.1942 Bei der 3. Gruppe der 17. Landungsflottille gemeldet.[2]
- 02.04.1943 Donauabwärts, 14.30 Uhr Sulina ein.[3]
- 07.04.1943 In Linz werftfertig und mit Besatzung liegend der 5. Landungsflottille zugeteilt.[5]
- 22.04.1943 Ohne Benachrichtigung der Flottille nach Konstanza in Marsch gesetzt. Dort wurde Ausrüstung vervollständigt. Ohne Benachrichtigung der Flottille zum Einsatz geschickt.[5]
- 23.04.-07.05.1943 Von 5. Landungsflottille in Ausbildung bei der 1. Landungsflottille.[3]
- 04.05.1943 5. Landungsflottille erfährt zum ersten Mal, dass Fahrzeug in Sewastopol zur Ausbildung liegt.[5]
- 11.05.1943 6 Boote der 5. Landungsflottille (u.a. F 382) treffen in Kertsch ein und treten damit einsatzmäßig und bezüglich ihrer Betreuung unter die 3. Landungsflottille.[4]
- 01.07.1943 Bei der 3. Gruppe der 5. Landungsflottille gemeldet.[2]
- 24.09.1943 Neue Einsatzreserve Nord (Lt.z.S. Müller) aus F 125, F 342 und F 382 gebildet.[1][2]
- 20.10.1943 Mit der Auflösung der 5. Landungsflottille der 1. Landungsflottille zugewiesen.[5]
- 01.11.1943 Gem. ASM B. Nr. 27109 G wird u.a. F 382 für die 1. Landungsflottille von der 5. Landungsflottille übernommen. Übernahme erfolgt von Fall zu Fall.[3]
- 31.12.1943 F 382 mit dem 31.12.1943 von der 5. Landungsflottille für die 1. Landungsflottille übernommen.[3]

Kommandant
01.05.43 bis 15.05.43 Btsm. Meyer [3]


Verlust am: 00.09.1944
Verlustort: untere Donau
-Erich Gröner, Die Deutschen Kriegsschiffe, Bd. 7, S. 29, 36
[1] Altakten des Arbeitskreises Donau - Schwarzes Meer
[2] Kugler: Chronik der amphibischen Verbände
[3] KTB 1. Landungsflottille
[4] KTB 3. Landungsflottille
[5] KTB 5. Landungsflottille
Eingefügt am: 28.09.2007
Eingefügt von: Martin Goretzki
Letzte Änderung: 07.11.2010
Geändert von: Martin Goretzki
Änderung: - 18.04.2008 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [1] und [2] ergänzt
- 27.09.2008 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [2] ergänzt für 01.07.1943
- 17.10.2008 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [2] eingefügt für 20.05.1942
- 03.05.2009 M. Goretzki: Chronik gem. [3] eingefügt
- 14.11.2009 S.Westermann: Kommandant [3] eingefügt
- 01.06.2010 M. Goretzki: Chronik gem. [4] eingefügt
- 07.11.2010 M. Goretzki: Chronik gem. [5] eingefügt