Marinefährprahm F 372

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F 373  


Kennung : F 372
Schiffstyp : Marinefährprahm
Untertyp : A
Sonderausstattung : Tankerausführung
Bauauftrag : 28.06.1941
Bauwerft : SCHIMAG, Mannheim
Indienstgestellt : 24.07.1942


Marinefährprahm : Typ A
Verdrängung konstruktiv (t) : 155
Verdrängung maximal (t) : 220
Länge (m) : 47,04
Breite (m) : 6,53
Tiefgang leer (m) : 0,97
Tiefgang beladen (m) : 1,45
Seitenhöhe (m) : 2,30
Antriebsanlage Anzahl : 3
Antriebsanlage Typ : Deutz 6zyl. 4takt. Dieselmotor
Maschinenleistung Gesamt (ps) : 390
Geschwindigkeit leer (kn) : 10,5
Treibstoffvorrat (t) : 4,1
Fahrbereich 1 (sm/kn) : 640/10
Fahrbereich 2 (sm/kn) : 1340/7
Offiziere/Unteroffiziere, Mannschaften : 0/17 bis 0/21
Laderaum Dimensionen : lichte Höhe 2,74 m, Fahrbahnbreite 3,1 m
Ladefähigkeit : 85 t normal (2 Panzer IV / 1 Panzer VI/T-34(r) / 200 Mann)
105 t maximal (3 Panzer IV / 2 Panzer T-34(r) / 16 Pferde / 200 Mann / 50 Minen Typ UMA)
- 28.06.1941 Bauauftrag,
- 24.07.1942 in Dienst bei 17. Landungsflottille
- 00.11.1942 1. Landungsflottille
- 1943 3. Landungsflottille
- 28.08.1944 selbst versenkt Varna-Reede
- 20.05.1942 Bei der 2. Gruppe der 17. Landungsflottille gemeldet.[1, Schreibfehler, 2x F 371 angegeben, ein Fahrzeug muss F 372 sein]
- 24.09.1942 F 372 auf Verlegungs ins Schwarze Meer Linz eingetroffen.[2]
- 11.10.1942 Wien ausgelaufen.[2]
- 31.12.1942 von AK Metschet in Sewastopol ein.[3]
- 26.02.1943 Bei Bombenangriff in der Straße von Kertsch F 473 gesunken, F 176 und F 372 beschädigt.[1]
- 12.03.1943 Übergabe von der 1. Landungsflottille an die 3. Landungsflottille befohlen.[3]
- 20.03.1943 An 3. Landungsflottille abgegeben.[3]
- 20.03.1943 Von der 1. Landungsflottille übernommen und der 4. Gruppe der 3. Landungsflottille zugeteilt.[4]
- 24.02.1943 F 372 bei Bombenangriff in Straße von Kertsch beschädigt.[1]
- 01.09.1943 F 372 bei der 3. L-Flottille gemeldet (Grundüberholung in Varna).[1]
- 01.10.1943 F 372 Werft Varna, Umbau zum Tanker.[4]
- 17.10.1943 Gem. FS ASM G 27777 Qu. vom 22.10.1943 wird F 372 von der 3. Landungsflottille der 1. Landungsflottille zugeteilt.[4]
- 20.10.1943 Lt. Meldung der 3. L.-Fl. im Fahrzeugbestand bei der Halbflottille Feodosia.[1]
- 23.11.1943 F 372, F 469 mit dem 23.11.1943 von der 3. Landungsflottille in die 1. Landungsflottille übernommen.[3]
- 28.-30.04.1944 F 372, F 469, F 471, F 539 von Constanta nach Sewastopol.[1]
- 03.-05.05.1944 F 372, F 471, F 539 unter ständigen Luftangriffen am 03.05. von Sewastopol nach Constanta, F 469 mit bei MTB-Angriff torpediertem UJ 104 und 2 anderen Ujägern nach Sewastopol umgekehrt.[1]
- 10./11.05.1944 F 168, F 326, F 372, F 469 von Constanta nach der Krim.[1]
- 12.-14.05.1944 F 168, F 312, F 325, F 372, F 469 kehren im letzten Räumungsgeleit nach Constanta zurück. Unterwegs F 537, der noch zur Krim wollte, zum Umdrehen veranlasst und mitgenommen.[1]

Kommandant
16.02.43 bis 28.02.43 Btsmt. Truss [3]
Verlust am: 28.08.1944
Verlustort: Varna Reede
Verlustart: selbst versenkt
-Erich Gröner, Die Deutschen Kriegsschiffe, Bd. 7, S. 28, 36
[1] Kugler: Chronik der amphibischen Verbände
[2] KTB Marinegruppenkommando Süd
[3] KTB 1. Landungsflottille
[4] KTB 3. Landungsflottille
Eingefügt am: 28.09.2007
Eingefügt von: Martin Goretzki
Letzte Änderung: 13.02.2013
Geändert von: Martin Goretzki
Änderung: - 15.04.2008 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [1] eingefügt
- 16.05.2008 M. Goretzki: Chronik gem. [1] ergänzt
- 17.10.2008 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [1] eingefügt für 20.05.1942
- 04.04.2009 R. Stenzel Chronik [2] eingefügt
- 03.05.2009 M. Goretzki: Chronik gem. [3] eingefügt
- 01.11.2009 T. Reich Bild 1 eingefügt
- 13.11.2009 S.Westermann: Kommandant eingefügt
- 01.06.2010 M. Goretzki: Chronik gem. [4] eingefügt
- 13.02.2013 M. Goretzki: Chronik gem. [1] ergänzt