Marinefährprahm F 369 (BANDIRMA)

  F 368
F 370  


Kennung : F 369
2. Kennung : BANDIRMA
3. Kennung : DONAU
Schiffstyp : Marinefährprahm
Untertyp : A
Bauauftrag : 28.06.1941
Bauwerft : SCHIMAG, Mannheim
Indienstgestellt : 02.07.1942


Marinefährprahm : Typ A
Verdrängung konstruktiv (t) : 155
Verdrängung maximal (t) : 220
Länge (m) : 47,04
Breite (m) : 6,53
Tiefgang leer (m) : 0,97
Tiefgang beladen (m) : 1,45
Seitenhöhe (m) : 2,30
Antriebsanlage Anzahl : 3
Antriebsanlage Typ : Deutz 6zyl. 4takt. Dieselmotor
Maschinenleistung Gesamt (ps) : 390
Geschwindigkeit leer (kn) : 10,5
Treibstoffvorrat (t) : 4,1
Fahrbereich 1 (sm/kn) : 640/10
Fahrbereich 2 (sm/kn) : 1340/7
Offiziere/Unteroffiziere, Mannschaften : 0/17 bis 0/21
Laderaum Dimensionen : lichte Höhe 2,74 m, Fahrbahnbreite 3,1 m
Ladefähigkeit : 85 t normal (2 Panzer IV / 1 Panzer VI/T-34(r) / 200 Mann)
105 t maximal (3 Panzer IV / 2 Panzer T-34(r) / 16 Pferde / 200 Mann / 50 Minen Typ UMA)
-28.06.1941 Bauauftrag,
-02.07.1942 in Dienst 17. Landungsflottille
-00.11.1942 1. Landungsflottille
-00.12.1942 Bandirma,
-14.12.1942 Donau (nicht überführt),
-05.12.1943 gesunken Kamysch-Burun: 45°14 n/36°26 o / FliBo
- 20.05.1942 Bei der 2. Gruppe der 17. Landungsflottille gemeldet.[1]
- 08.08.1942 F 369 von Hamburg nach Linz in Marsch gesetzt (Verlegung ins Schwarze Meer).[3]
- 02.10.1942 Meldung Gruppe Süd: F 369 in Ingolstadt.[3]
- 31.10.1942 Lt. Meldung 1. Landungsflottille über Land in Ingolstadt eingetroffen und für 1. L-Fl. bestimmt.[1]
- 09.11.1942 Meldung Gruppe Süd: " F 369 auf Marsch Donauabwärts in Semlin."[3]
- 01.01.1943 In Varna (Werft).[4]
- 20.01.1943 F 314, F 315, F 322, F 367, F 368, F 369, F 374 Konstanza nach Sewastopol.[4]
- 23.02.1943 10.30 Uhr Bombenangriff auf Fischsalzerei. Eine Bombe fällt auf Achterdeck F 369. Durch Splitterwirkung wird das Ankerspill unklar. Eine andere Bombe fällt auf halber Schiffslänge an Bb. 10-12m neben das Boot. Der das vordere 2cm Geschütz bedienende Masch. Gfr. wird durch Splitter getötet. F 369 hat ca. 40 Durchschläge in der Bordwand über Wasser.[4]
- 12.03.1943 Der 4. Gruppe der 1. Landungsflottille zugeordnet.[4]
- 24.-31.05.1943 Teilnahme an Minenunternehmung „K 5“ und „K 6“ in der Kertsch-Straße.[4]
- 01.07.1943 Lt. Meldung 1. Landungsflottille der 4. Gruppe zugeordnet.[1]
- 05.12.1943 F 305 und F 369 (3. L.-Fl.) in Kamysch Burun durch Bombentreffer verloren, F 447 (5. L-Fl.) beschädigt.[2] In [1] wird F 369 sowohl bei der 1. als auch 3. L-Fl. genannt.
- 05.12.1943 F 369 bei schwerem Luftangriff um 11.30 (10.30 Uhr Ortszeit?) Uhr auf den Hafen Kamysch-Burun: bei ersten Angriff drei Bombentreffer (in Achterdeck, Maschinenraum und Laderaum). Beim zweiten Angriff nach ca. 30 Minuten zwei weitere Treffer (in Munitionslast und U-Raum). Munitionslast liegt in die Luft. Boot sinkt innerhalb kurzer Zeit an der Pier ab. Totalverlust. Keine Personalausfälle.[4]


Kommandant:
01.01.43 bis 28.02.43 Ob.Btsmt. Poschmann [4]
01.03.43 bis 15.03.43 ?
16.03.43 bis 31.03.43 Btsmt. Bartsch[4]
01.04.43 bis 15.08.43 Strm.Mt. Kassens[4]

Verlust am: 05.12.1943
Verlustuhrzeit: 1200
Verlustort: Hafen Kamysch-Burun
Verlust Koordinaten: 45°14N/036°26E
Verlustart: gesunken
Verlustursache: Fliegerbombentreffer
Gegnernation: UdSSR
Mannschaftsschicksal: Keine Personalausfälle[4]
Erich Gröner, Die Deutschen Kriegsschiffe, Bd. 7, S. 28, 36
[1] Kugler: Chronik der amphibischen Verbände
[2] Altakten Arbeitskreis Donau - Schwarzes Meer
[3] KTB Marinegruppenkommando Süd
[4] KTB 1. Landungsflottille
Eingefügt am: 28.09.2007
Eingefügt von: Martin Goretzki
Letzte Änderung: 14.11.2009
Geändert von: Stefan Westermann
Änderung: - 15.04.2008 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [1] eingefügt
- 19.04.2008 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [1] & [2] ergänzt
- 16.05.2008 M. Goretzki: Schreibfehler in Chronik korrigiert
- 17.10.2008 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [1] eingefügt für 20.05.1942
- 19.01.2009 Theodor Dorgeist Überführungsnamen eingesetzt.
- 04.04.2009 R. Stenzel Chronik [3] eingefügt
- 03.05.2009 M. Goretzki: Chronik gem. [4] eingefügt und Verlustangaben ergänzt
- 14.11.2009 S.Westermann: Kommandant [4] eingefügt