Marinefährprahm F 367

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F 368  


Kennung : F 367
Zivil- und Nachkriegsnamen : Alikmon, Stramia
Schiffstyp : Marinefährprahm
Untertyp : A
Bauauftrag : 28.06.1941
Bauwerft : SCHIMAG, Mannheim
Indienstgestellt : 15.06.1942


Marinefährprahm : Typ A
Verdrängung konstruktiv (t) : 155
Verdrängung maximal (t) : 220
Länge (m) : 47,04
Breite (m) : 6,53
Tiefgang leer (m) : 0,97
Tiefgang beladen (m) : 1,45
Seitenhöhe (m) : 2,30
Antriebsanlage Anzahl : 3
Antriebsanlage Typ : Deutz 6zyl. 4takt. Dieselmotor
Maschinenleistung Gesamt (ps) : 390
Geschwindigkeit leer (kn) : 10,5
Treibstoffvorrat (t) : 4,1
Fahrbereich 1 (sm/kn) : 640/10
Fahrbereich 2 (sm/kn) : 1340/7
Offiziere/Unteroffiziere, Mannschaften : 0/17 bis 0/21
Laderaum Dimensionen : lichte Höhe 2,74 m, Fahrbahnbreite 3,1 m
Ladefähigkeit : 85 t normal (2 Panzer IV / 1 Panzer VI/T-34(r) / 200 Mann)
105 t maximal (3 Panzer IV / 2 Panzer T-34(r) / 16 Pferde / 200 Mann / 50 Minen Typ UMA)
- 28.06.1941 Bauauftrag,
- 15.06.1942 in Dienst 17. Landungsflottille
- 00.11.1942 1. Landungsflottille
- 00.12.1942 Alikmon,
- 14.12.1942 Stramia (nicht überführt),
- 19.05.1943 gesunken bei Anapa: 44°53 n/37°20 o / FliBo
- 20.05.1942 Bei der 2. Gruppe der 17. Landungsflottille gemeldet.[2]
- 02.10.1942 Meldung Gruppe Süd: F 367 in Ingolstadt.[3]
- 09.11.1942 Meldung Gruppe Süd: " F 367 auf Marsch Donauabwärts in Semlin."[3]
- 01.01.1943 In Varna (Werft).[4]
- 20.01.1943 F 314, F 315, F 322, F 367, F 368, F 369, F 374 Konstanza nach Sewastopol.[4]
- 12.03.1943 Der 4. Gruppe der 1. Landungsflottille zugeordnet.[4]
- 18./19.05.1943 Geleit Kleiner Bär 89 wird auf der Hinfahrt nach Anapa durch 8 Bomber angegriffen. F 309 und F 367 sinken nach Detonation der Munitionsladung infolge eingetretener Brände. F 329 schwer beschädigt, rettet aber die Besatzungen der Schwesterboote und kehr dann nach Kertsch zurück. 2 Bomber durch Bordflak der drei Boote abgeschossen. [1],[2]
- 19.05.1943 Der Geleitzug „Kleiner Bär 89“ mit F 126, F 144, F 309 und F 367 wird gegen 06.10 Uhr auf 45°04’N, 36°53’O von 7-8 sowj. Flugzeugen angegriffen. Nach Bombentreffern beginnt die Munitionsladung auf F 309 (45 to Munition, 3 Geschütze – 27 to) und F 367 (90 to 8,8 Munition und 4 to Verpflegung) zu brennen. F 367 sinkt um 06.45 nach einer heftigen Detonation. F 144 rettet die Besatzung von F 367, darunter einen verwundeten Soldaten des Begeleitpersonals.[4]

Kommandant
01.01.43 bis 31.01.43 Btsmt. Sauppe [4]
01.02.43 bis 28.02.43 Ob.Btsm. Riecken [4]
16.02.43 bis 28.02.43 Btsmt. Sauppe [4]
01.03.43 bis 15.03.43 ?
16.03.43 bis 31.03.43 Mtr.Ob.Gfr. Ströhr [4]
01.04.43 bis 31.05.43 Btsm. Neuhaus [4]
Vorsicht: widersprüchliche Angaben

Verlust am: 19.05.1943
Verlustuhrzeit: 0645
Verlustort: bei Anapa
Verlust Koordinaten: 44°53N/37°20E
Verlustart: gesunken
Verlustursache: Fliegerbombentreffer
Gegnernation: Sowjetunion
Mannschaftsschicksal: Besatzung durch F 144 gerettet, 1 Mann Begleitpersonal verwundet.[4]
Erich Gröner, Die Deutschen Kriegsschiffe, Bd. 7, S. 28, 36
[1] Chronik des Seekrieges, ed. 2005
[2] Kugler: Chronik der Amphibischen Verbände
[3] KTB Marinegruppenkommando Süd
[4] KTB 1. Landungsflottille
Eingefügt am: 28.09.2007
Eingefügt von: Martin Goretzki
Letzte Änderung: 14.11.2009
Geändert von: Stefan Westermann
Änderung: - 23.03.2008: M. Goretzki - Verlust gem. [1] und [2] in der Schiffschronik eingefügt
- 15.04.2008: M. Goretzki: Chronik gem. [2] ergänzt.
- 17.10.2008 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [2] eingefügt für 20.05.1942
- 05.04.2009 R. Stenzel Chronik [3] eingefügt
- 03.05.2009 M. Goretzki: Chronik gem. [4] eingefügt
- 14.11.2009 S.Westermann: Kommandant [4] eingefügt