Marinefährprahm F 349

  F 348
F 350  


Kennung : F 349
Schiffstyp : Marinefährprahm
Untertyp : A
Bauauftrag : 28.06.1941
Bauwerft : Cantieri Navali Riuniti, Palermo
Indienstgestellt : 00.07.1942


Marinefährprahm : Typ A
Verdrängung konstruktiv (t) : 155
Verdrängung maximal (t) : 220
Länge (m) : 47,04
Breite (m) : 6,53
Tiefgang leer (m) : 0,97
Tiefgang beladen (m) : 1,45
Seitenhöhe (m) : 2,30
Antriebsanlage Anzahl : 3
Antriebsanlage Typ : Deutz 6zyl. 4takt. Dieselmotor
Maschinenleistung Gesamt (ps) : 390
Geschwindigkeit leer (kn) : 10,5
Treibstoffvorrat (t) : 4,1
Fahrbereich 1 (sm/kn) : 640/10
Fahrbereich 2 (sm/kn) : 1340/7
Offiziere/Unteroffiziere, Mannschaften : 0/17 bis 0/21
Laderaum Dimensionen : lichte Höhe 2,74 m, Fahrbahnbreite 3,1 m
Ladefähigkeit : 85 t normal (2 Panzer IV / 1 Panzer VI/T-34(r) / 200 Mann)
105 t maximal (3 Panzer IV / 2 Panzer T-34(r) / 16 Pferde / 200 Mann / 50 Minen Typ UMA)
- 28.06.1941 Bauauftrag
- 00.08.1942 2. Landungsflottille
- 22.11.1942 + Tripolis/FliBo/10 Tote; gehoben; rep.
- 01.10.1943 noch vorhanden
- 10.07.1942 F 347, F 348, F 349 ohne Geleit von Palermo nach Pantelleria aus.[5]
- 29.07.1942: Bericht in KTB Skl. über Geschehnisse am 28.07.1942: "Über die seit dem 28.07. mittags vermißten 3 MFP auf Strecke Sollum nach Marsa Matruk ist inzwischen Meldung eingelaufen. Hiernach wurden die 3 Einheiten 0645 Uhr von 2 fdl. Flugzeugen 20 sm SW-lich Sidi Barani angegriffen. F 348 ist bei diesem Angriff in Brand geschossen, auf Strand gesetzt und ausgebrannt. Bei erneutem Angriff 1230 Uhr mit Bordwaffen und Sprengbomben 5 sm SW-lich Sidi Barani wurde ein Angreifer abgeschossen, dessen Besatzung gefangen genommen wurde, ein weiterer Angreifer wahrscheinlich abgeschossen. F 351 wurde durch Bordwaffenbeschuß beschädigt und auf Strand gesetzt. Bergung wird möglich sein. F 349 ist unbeschädigt nach Bardia zurückgekehrt." [4]
- 28.01.1943 14.23 - 14.38 Uhr Luftangriff auf Sfax (50 Bomber mit ca. 25 Zerstörern), F 349 Splitterschäden.[2]
- 28.01.1943 in Sfax durch Bombensplitter beschädigt.[3]
- 18.02.1943 beim Einlaufen in Pantelleria aufgelaufen und schwer beschädigt. Bergungsmöglichkeit fraglich.[3]
- 18.02.1943 F 349 vor Pantelleria wegen Wetterlage weitere Schäden (am 28.01. Splitterschäden), muss in den Hafen einlaufen, dort brechen beide Heckanker, Boot treibt auf Klippen und erhält mehrere Lecks. Abschleppversuche in den folgenden Tagen bleiben ergebnislos.[5]
- 20.02.1943 Pantelleria aufgelaufen und gesunken.[1]
- 21.02.1943 Versuch F 349 vor Pantelleria freizubekommen. Schwimmfähigkeit des Bootes wird nicht als zu groß bewertet. Motoren sollen ausgebaut werden, alles nicht benötigte Gerät und das Flottillengut sollen entladen und mit Dampfer nach Trapani gebracht werden.[5]
- 20.03.1943 F 349 schwimmt auf Pantelleria auf. Behelfsmäßige Abdichtung und anschließende Überführung mit Schlepper nach Italien will ital. Marine übernehmen.[5]
- 01.04.1943 Bei der 3. Gruppe der 2. Landungsflottille gemeldet.[5]
- 11.04.1943 Mit Dampfer „Capua“ 12to Material Flottillengut von F 349 aus Pantelleria in Trapani ein. Wird zur Überführung nach Marsala auf F 482 verladen.[5]
- 01.05.1943 In Pantelleria.[5]
- 15.05.1943 Durch die Kriegslage ist Rückführung des in Pantelleria liegenden, schwer havarierten F 349 unmöglich geworden, da Maschinen ausgebaut und Schleppzug von Pantelleria nach Trapani nicht mehr durchführbar. Boot wird als Totalverlust gemeldet.[5]
Verlust am: 18.02.1943
Verlustort: Pantelleria[5]
Verlustart: Totalverlust[5]
Verlustursache: Strandung[5]
Gröner " Die dt. Kriegsschiffe 1815 - 1945 " Bd. 7
[1] KTB Deutsches Marinekommando Italien
[2] KTB der Seetransportstelle Sfax
[3] KTB des Seetransportchef Italien
[4] KTB Skl. vom 29.07.1942
[5] KTB 2. Landungsflottille
Eingefügt am: 28.09.2007
Eingefügt von: Rene Stenzel
Letzte Änderung: 16.08.2012
Geändert von: Martin Goretzki
Änderung: - 21.10.2007 Th. Dorgeist [1] in der Chronik eingefügt.
- 02.11.2007 R. Stenzel Chronik [2]
- 28.03.2008 R. Stenzel Chronik [3] eingefügt
- 03.06.2010 Karsten Klein [4] ergänzt
- 16.08.2012 M. Goretzki: Chronik, Indienststellung, Verlustdaten gem. [5] eingefügt