Marinefährprahm F 363 (AF 69)

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Kennung : F 363
2. Kennung : AF 69
Schiffstyp : Marinefährprahm
Untertyp : A
Bauauftrag : 28.06.1941
Bauwerft : Bayerische Schiffbau-Ges.m.b.H., Erlenbach/Main
Indienstgestellt : 42.07.1942


Marinefährprahm : Typ A
Verdrängung konstruktiv (t) : 155
Verdrängung maximal (t) : 220
Länge (m) : 47,04
Breite (m) : 6,53
Tiefgang leer (m) : 0,97
Tiefgang beladen (m) : 1,45
Seitenhöhe (m) : 2,30
Antriebsanlage Anzahl : 3
Antriebsanlage Typ : Deutz 6zyl. 4takt. Dieselmotor
Maschinenleistung Gesamt (ps) : 390
Geschwindigkeit leer (kn) : 10,5
Treibstoffvorrat (t) : 4,1
Fahrbereich 1 (sm/kn) : 640/10
Fahrbereich 2 (sm/kn) : 1340/7
Offiziere/Unteroffiziere, Mannschaften : 0/17 bis 0/21
Laderaum Dimensionen : lichte Höhe 2,74 m, Fahrbahnbreite 3,1 m
Ladefähigkeit : 85 t normal (2 Panzer IV / 1 Panzer VI/T-34(r) / 200 Mann)
105 t maximal (3 Panzer IV / 2 Panzer T-34(r) / 16 Pferde / 200 Mann / 50 Minen Typ UMA)
-28.06.1941 Bauauftrag,
-09.07.1942 in Dienst 17. L-Fl,
-09.1942 (?) 13. L-Fl,
-Winter 1943/44 Umbau in AF 69,
als AF 69:
-02.1944 in Dienst 6. AT-Fl,
-14.06.1944 + Le Havre /FliBo /14 Tote
- 20.05.1942 Bei der 2. Gruppe der 17. Landungsflottille gemeldet.[2]
- 20.05.1943 bei der 4. Gruppe der 13. Landungsflottille gemeldet.[2]
- ab 02.1944 Aufstellung der 6. Artillerieträgerflottille bei der 11. Landungsflottille in Rotterdam, anschließend Verlegung nach Antwerpen.[2]
- 14./15.04.1944 Verlegung nach Vlissingen.[2]
- 15./16.04.1944 Weitermarsch nach Ostende.[2]
- 18./19.04.1944 Weitermarsch nach Boulogne, wo die 6. Artillerieträgerflottille durch den B.S.W., KAdm. Breunig, besichtigt wird.[2]
- 19./20.04.1944 Flottillenstab mit Gruppe Oblt.z.S. Joswig (AF 61, AF 64, AF 69, AF 70) nach Isigny.[2]
- vor 06.06.1944 AF 61, AF 63, AF 69 und AF 70 mit Geleit nach Osten ab.[2]
- um den 06.06.1944 AF 60, AF 61, AF 63, AF 69, AF 70 der 6. Artillerieträgerflottille einsatzmäßig der 2. Artillerieträgerflottille unterstellt.[2]
- 14.06.1944 AF 69 bei Bombenangriff auf Le Havre gesunken.[2]
- 14./15.06.1944 In der Nacht greifen 213 Lancaster-Bomber der Gruppen Nr. 1, 3, 5 und 8 des RAF-Bomber Command den Hafen von Le Havre und die dort konzentrierten dt. leichten Seestreitkräfte an. 22 Lancester werfen jeweils eine 5,45 t schwere »Tallboy«-Bombe ab. [1]
Verlust am: 14.06.1944
Verlustort: Le Havre
Verlustart: gesunken
Verlustursache: Fliegerbombentreffer
Gegnernation: Großbritannien [1]
Gegnertyp: Luftstreitkräfte
Mannschaftsschicksal: 14 Tote
-Erich Gröner, Die Deutschen Kriegsschiffe, Bd. 7, S. 28, 36, 74
[1] http://www.wlb-stuttgart.de/seekrieg/chronik.htm
[2] Kugler: Chronik der amphibischen Verbände
Eingefügt am: 28.09.2007
Eingefügt von: Martin Goretzki
Letzte Änderung: 28.12.2008
Geändert von: Thorsten Reich
Änderung: - 23.03.2008 M. Goretzki: Chronik gem. [1] eingefügt
- 08.10.2008 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [2] eingefügt
- 17.10.2008 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [2] eingefügt für 20.05.1942
- 28.12.2008 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [2] ergänzt
- 21.10.2009 Theodor Dorgeist – Fototext
- 22.10.2009 T. Reich Bild 1 eingefügt