Marinefährprahm F 421

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Kennung : F 421
Schiffstyp : Marinefährprahm
Untertyp : C
Bauauftrag : 09.08.1941
Bauwerft : N.V. Wilton-Fijenoord, Schiedam
Indienstgestellt : 04.11.1942
Bewaffnung : Bewaffnung bei Verlust [4]:
- 1 x 7,5 cm B.K. M 97 in Bordlafette C/39, Nr. unbekannt
- 2 x 2 cm C/38 in Sockellafette C/30, Nr. unbekannt
- 5 Gewehre 98 K
- 2 Pistolen 08
- 5 MP 40
- 1 EM-Gerät


Marinefährprahm : Typ C
Verdrängung konstruktiv (t) : 155
Verdrängung maximal (t) : 220
Länge (m) : 47,04
Breite (m) : 6,53
Tiefgang leer (m) : 0,97
Tiefgang beladen (m) : 1,45
Seitenhöhe (m) : 2,30
Antriebsanlage Anzahl : 3
Antriebsanlage Typ : Deutz 6zyl. 4takt. Dieselmotor
Maschinenleistung Gesamt (ps) : 390
Geschwindigkeit leer (kn) : 10,5
Treibstoffvorrat (t) : 4,1
Fahrbereich 1 (sm/kn) : 640/10
Fahrbereich 2 (sm/kn) : 1340/7
Offiziere/Unteroffiziere, Mannschaften : 0/17 bis 0/21
Laderaum Dimensionen : lichte Höhe 3,29 m
Ladefähigkeit : 85 t normal (2 Panzer IV / 1 Panzer VI/T-34(r) / 200 Mann)
105 t maximal (3 Panzer IV / 2 Panzer T-34(r) / 16 Pferde / 200 Mann)
- 09.08.1941 Bauauftrag
- 04.11.1942 Indienststellung
- 00.05.1943 4. Landungsflottille
- 05.09.1943 + ~Gaeta Minentreffer 14 Tote
- 09.08.1941 Bauauftrag an Wilton, Schiedam mit vorgesehener Fertigstellung Ende September 1942. [5]
- Landüberführt ins Mittelmeer, Fertigstellung auf Werft Marseille.[2]
- Voraussichtlich fertiggestellt am 24.07.1943, der 6. Landungsflottille zugeteilt.[1]
- 16.08.1943 Auf Befehl des Dt. Seetransport-Chef Italien nach Verlegung der 6. L-Flottille als 15. L-Flottille in die Ägäis ab dem 16.08.1943 bzw. mit der Indienststellung der 2. L-Flottille zugeteilt.[6]
- 16.08.1943 Bei der 2. Gruppe der 2. Landungsflottille gemeldet.[6]
- 23.08.1943 Befindet sich in Livorno zur Ausrüstung.[6]
- 23.08.1943 2. Landungsflottille, Btsmt. Steen [1]
- 04.09.1943 F 421, F 424, F 481 21.45 Uhr ausgelaufen von Baia nach Porto-Farraio, von dort solle es weiter nach Korsika gehen. Die Boote haben schwere 21cm Geschütze und je etwa 60 Schuss Munition mit Kartuschen geladen, auf jedem Boot ein Begleitkommando der MAA 616, I. Batterie Baia in Stärke 1/10 (F 421: 19 Mann Besatzung, 11 Mann Begleitkommando, 1 Kriegsberichter, 1 Gruppenführer).[6]
- 05.09.1943 05.20 Uhr F 421 achtern sehr starker Schlag. Hinter dem Heck ging eine große Wassersäule in die Luft. Heck angehoben und schlug wieder auf. Keine Wassereinbrüche, Maschine klar. Position ca. 2,5sm SSW Kap Gaeta. Ca. 05.35 Uhr erneut Minentreffer am Heck von F 421. Heck brach in Höhe des Ruders ab, wurde in die Luft geschleudert, landete als wirre Eisenmasse mitten auf dem vorderen Flakstand. Offensichtlich alle Soldaten auf der Brücke getötet. 06.00 Uhr richtet sich F 421 steil auf. Um 08.40 Uhr sackt er völlig weg.[6]
Verlust am: 05.09.1943
Verlustuhrzeit: 05:35
Verlustort: ca. 2,5sm SSW Kap Gaeta[6]
Verlustart: gesunken[6]
Verlustursache: Minentreffer
Mannschaftsschicksal: 14 Tote; 1 Toter, 14 Vermisste, 1 Verwundeter, 16 Unversehrte[6]
Erich Gröner " Die deutschen Kriegsschiffe 1815-1945 " Band 7
[1] KTB 6./15. Landungsflottille
[2] KTB der 4. Landungsflottille
[3] KTB Seetransporthauptstelle Neapel
[4] Ausrüstungsmeldung 2. Landungsflottille vom 11.11.1943
[5] Terminliste Mar.Rüst./K I vom 15.08.1942 (Archiv Dorgeist)
[6] KTB 2. Landungsflottille
Eingefügt am: 30.09.2007
Eingefügt von: Andreas Oefler
Letzte Änderung: 18.08.2012
Geändert von: Martin Goretzki
Änderung: - 07.12.2007 David Eder Chronik [1] eingefügt
- 16.02.2008 R. Stenzel Chronik [1] eingefügt
- 02.04.2008 St. Westermann Ladung [3] ergänzt
- 05.07.2008 R: Stenzel Chronik [1] ergänzt
- 23.12.2008 R. Stenzel Bewaffnung [4] eingefügt
- 11.09.2009 C. Linse: Chronik [5] eingefügt
- 10.11.2011 T. Reich Bild 1 eingefügt
- 18.08.2012 M. Goretzki: Chronik & Verlustangaben gem. [6] eingefügt