Marinefährprahm F 432

  F 431
F 433  


Kennung : F 432
Schiffstyp : Marinefährprahm
Untertyp : C2
Bauauftrag : 09.08.1941
Bauwerft : Ansaldo-Werft, Genua [1]
Indienstgestellt : 11.08.1942
Bewaffnung : 1 x 7,5 cm
2 x 2 cm Flak C 38 [1]


Marinefährprahm : Typ C2
Verdrängung konstruktiv (t) : 155
Verdrängung maximal (t) : 220
Länge (m) : 47,04
Breite (m) : 6,53
Tiefgang leer (m) : 0,97
Tiefgang beladen (m) : 1,45
Seitenhöhe (m) : 2,30
Antriebsanlage Anzahl : 3
Antriebsanlage Typ : Deutz 6zyl. 4takt. Dieselmotor
Maschinenleistung Gesamt (ps) : 390
Geschwindigkeit leer (kn) : 10,5
Treibstoffvorrat (t) : 4,1
Fahrbereich 1 (sm/kn) : 640/10
Fahrbereich 2 (sm/kn) : 1340/7
Offiziere/Unteroffiziere, Mannschaften : 0/17 bis 0/21
Laderaum Dimensionen : Fahrbahnbreite 3,6 m, Landeklappenlast 65 t
Ladefähigkeit : 85 t normal (2 Panzer IV / 1 Panzer VI/T-34(r) / 200 Mann)
105 t maximal (3 Panzer IV / 2 Panzer T-34(r) / 16 Pferde / 200 Mann)
Möglichkeit 52 t-Beutepanzer und Tiger-Panzer zu laden
- 09.08.1941 Bauauftrag
- A.F. Smulders N. V. Werf "Gusto", Schiedam
- 11.08.1942 Indienststellung
- 00.06.1943 4. Landungsflottille
- 23.07.1943 (+) San Stefano / nach FliBo
- 09.08.1941 Bauauftrag an die Gusto Werft, Schiedam mit vorgesehener Fertigstellung Ende November 1942. [7]
- xx.xx.19xx Bau verlagert zu Ansaldo Genua
- Umbau zum Typ C2a (Umbau der Klappen) durch Oberwerftstab Niederlande.[3]
- Neubau auf Ansaldo-Werft Genua.[1]
- 17.06.1943 in Dienst gestellt für 4. Landungsflottille (4. Gruppe), Kommandant:
* 06.1943 - 07.1943 Btsmt. Ihmann.[1]
- 19.06.1943 Indienststellung F 432 für 4. Landungsflottille.[5]
- 22.07.1943, 19.00 Uhr: F-432, F-433, F-460 und F-461 der 4. und F-513 der 2. Landungsflottille unter der Führung von Lt.z.S. ISENSEE laufen von Catona kommend in Milazzo ein. [6]
- 22.07.1943, 21.40 Uhr: Die Gruppe ISENSEE, bestehend aus F-432, F-433, F-460 und F-461 der 4. und F-513 der 2. Landungsflottille unter der Führung von Lt.z.S. ISENSEE, erhält vom Kommando der 2. Landungsflottille den FT-Befehl, mit allen fünf Booten beschleunigt von Milazzo nach Cap St. Stefano zum Freischleppen von F-149 und F-546 auszulaufen und anschließend zurück in die Messinastrasse und nicht wie ursprünglich geplant nach Palermo zu marschieren. [6]
- 23.07.1943, 05.00 Uhr: F-432, F-433, F-460 und F-461 der 4. und F-513 der 2. Landungsflottille laufen unter der Führung von Lt.z.S. ISENSEE von Milazzo zur Bergung von F-149 und F-546 nach Cap St. Stefano aus. [6]
- 23.07.1943, 08.30 Uhr: F-432, F-433, F-460 und F-461 der 4. und F-513 der 2. Landungsflottille werden 15 km vor Cap St. Stefano laufend von feindlichen Jagdbombern angegriffen und müssen sich auf Strand setzen. [6]
- 23.07.1943, 10.45 Uhr: Der Chef der 2. Landungsflottille, Korv.Kpt. Karl WEHRMANN, trifft 15 km vor Aquedolce auf die Boote F-461, F-513, F-460 und F-433, die in einem Abstand von 200 bis 300 m von Ost nach West am Strand liegen. Weiter westlich hinter einer Huk befand sich außer Sicht noch F-432, ebenfalls am Strand liegend. [6]
- 23.07.1943, 21.00 Uhr: Der Kommandant von F-432 meldet Korv.Kpt. WEHRMANN, dass sein Boot nicht mehr schwimmfähig sei und es daher die Rückfahrt nicht mitmachen könne, worauf es unter der Leitung von Btsm. BERNS durch Sprengung und Feuer zerstört wird. [6]
- 23.07.1943 nach Bombentreffer in Bucht von Cap Stefano auf Strand gesetzt, weitere Bombentreffer, Boot aufgegeben und um 21.00 Uhr selbst gesprengt.[1]
- 23.07.1943 F 432, F 460, F 433, F 513 auf dem Marsch nach Palermo durch FT zurückgerufen und bei F 149 und F 546 zur Hilfeleistung eingesetzt. Fahrzeuge fortgesetzt von engl. Fliegern im Tiefangriff angegriffen, hierbei F 460 durch Bombentreffer schwer beschädigt, F 432 leck geschossen, beide auf Strand aufgelaufen und gesprengt.[4]
- 23.07.1943 F 146, F 149, F 432, F 460 und F 546 gegen 10.oo Uhr bei Cap Stefano (50 sm östlich Palermo) bei Luftangriffen bzw. bei Hilfeleistung beschädigt und gestrandet, nur F 149 nach Selbstzerstörung der anderen Boote mit deren Besatzungen nach Osten abgelaufen.[2]
Verlust am: 23.07.1943
Verlustuhrzeit: 08:30
Verlustort: bei San Stefano
Verlustart: selbst gesprengt
Verlustursache: Fliegerbombentreffer
Mannschaftsschicksal: 3 Schwer- und 5 Leichtverletzte
Erich Gröner " Die deutschen Kriegsschiffe 1815-1945 " Band 7
[1] KTB der 4. Landungsflottille
[2] Kugler: Chronik der amphibischen Verbände
[3] Schreiben Gutehoffnungshütte an Fachgruppe Stahlbau vom 25.04.1944
[4] KTB des Seetransportführers Messinastraße
[5] A.d.S.-Tagesbefehl Nr. 23/1943
[6] KTB 2. Landungsflottille
[7] Terminliste Mar.Rüst./K I vom 15.08.1942 (Archiv Dorgeist)
Eingefügt am: 02.10.2007
Eingefügt von: Andreas Oefler
Letzte Änderung: 18.08.2012
Geändert von: Martin Goretzki
Änderung: - 16.02.2008 R. Stenzel Chronik [1] eingefügt
- 22.03.2008 R. Stenzel Chronik [1] ergänzt
- 03.05.2008 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [2] ergänzt
- 14.05.2008 R. Stenzel Chronik [3] eingefügt
- 25.12.2008 R. Stzenzel Chronik [4] eingefügt
- 07.03.2009 R. Stenzel Chronik [5] eingefügt
- 23.04.2009 T. Reich Bild eingefügt
- 03.05.2009 Peter Kreuzer [6] eingefügt
- 11.09.2009 C. Linse: Chronik [7] eingefügt
- 18.08.2012 M. Goretzki: Verlustuhrzeit eingetragen