Siebelfähre SF 140 (F 319)

  SF 139
SF 141  


Kennung : SF 140
2. Kennung : F 319
Schiffstyp : Siebelfähre
Indienstgestellt : 00.00.0000


- Winter 1941/42 als F 319 an Bau-Btl. 128;
- 00.10.1944 bei Danzig im Sturm gesunken.
- 07.07.1943 sF 319 beginnt vor der Nordwestspitze der Insel Kossa Tusla zu sinken, wird aber von sF 318 sofort mit Stahltrossen unterfangen und dann durch sF des Pi.Ldgs.Btl. 128 mittels Ankerwinden und Flaschenzüge abgeleichtert. 5 Lkw, 1 Zgkw, 2 Panjewagen, 1 Wasserwagen, 7 Pferde, 2 Aggregate, Geräte und Mannschaftsgepäck sowie die eingeschifften Soldaten können so noch von der unter 45° im Wasser liegenden Fähre geborgen werden, während die havarierte Fähre selbst am 09.07. nach Kertsch eingeschleppt und dort dann wieder repariert werden kann.[1]
- 14.-17.11.1943 1.Kp./ Pi.Ldgs.Btl. 128 im Seemarsch nach Ak Metschet, am 15.11. sF 327 im Sturm gesunkten, sF 313 und sF 319 bei Bergung der Fährenbesatzung schwer beschädigt, aber weiter fahrbereit.[1]
- 18.09.-09.10.1944 Btl. 128 ohne 2. und 3.Kp. verlegt im Seemarsch zur H.Gr.Nord nach Windau. Schwere Stürme erzwingen Zwischenaufenthalte in Saßnitz, Bornholm und Gotenhafen. sF 319 geht vor Danzig im Sturm verloren. Seemarsch wird durch Marineschlepper unterstützt.[1]

Verlust am: 00.10.1944
Verlustort: bei Danzig
Verlustart: gesunken
Verlustursache: Sturm
Gröner " Die dt. Kriegsschiffe 1815 - 1945 " Bd. 7
[1] Kugler: Chronik der Landungspioniere
Eingefügt am: 13.04.2008
Eingefügt von: Stefan Westermann
Letzte Änderung: 19.06.2015
Geändert von: Martin Goretzki
Änderung: - 19.06.2015 M. Goretzki: Chronik gem. [1] eingefügt