- 22.06.1938 - Ausbildung und Erprobung beim S.V.K. in Kiel.
- Ab 01.10.1938 - 2.Räumboot-Flottille [1] *
- 17.07.1941 - In Riga aKb. wegen Leck in der Sperrlast [2]
- 31.07.1941 - nicht mehr im KTB der 2. R-Flottille [2]
- 01.11.1941 - zur Verfügung F.d.M. Nord [3]
- 15.01.1942 - 31.Minensuchflottille : Führerboot Gruppe 1 (Ostsee, Pillau) [3]
- 30.04.1943 - 31.Minensuchflottille : Führerboot Gruppe B (Ostsee, Pillau) [3]
- Mai-Dez. 1943 - Kein KTB vorliegend.
- Ab 22.12.1943 - Werftliegezeit Westwerft Reval [4, KTB Maschine]
- 10.05.1944 - Kriegsbereitschaft wieder hergestellt [4]
- Ab 16.05.1944 - Mehrmals Kontrollfahrten an der Netzsperre "Walroß" [4]
- 16.06.1944 - Minengeleit für Flottenbegleiter "F 3" [4]
- 21.06.1944 - Transport Verwundeter von "Nettelbeck" nach Reval [4]
- 23.06.1944 - Munitionstransport Helsinki - Emsalö (Finnland) [4]
- 05.07.1944 - Verwundetentransport für LAZ "Oberhausen" [4]
- 27.07.1944 - Minenkontrolle auf Weg Orange (Finnenbusen) [4]
- 14.08.1944 - Einsatzmäßig der 24. Landungsflottille unterstellt [4]
- 14.09.1944 - Für Landgs.-Unternehmen "Tanne Ost" Überweisung an 7. AT-Flottille [4]
- 15.09.1944 - 02u15 Kollision mit M 17. Vorschiff eingedrückt [4]
- 15.09.1944 - 03u22 Verlust nördl. Suursaari durch Torpedo des finn. S-Bootes TAISTO 5 [G] **
* Die Flottille wurde im Herbst 1938 mit den Booten R 25 - R 32 aufgestellt. Bei Kriegsbeginn unterstand die Flottille dem Befehlshaber der Sicherung der Nordsee (BSN) direkt, ab Oktober 1940 dem Führer der Minensuchboote West. Am Schluss bei der 31. Minensuchflottille [1, S.47].
** R 29 sank im Zuge des dt. Landungsunternehmens "Tanne Ost". Nachdem Finnland am 2. September 1944 einen Abzug der deutschen Wehrmacht binnen 12 Tagen erzwingen wollte, begannen die Deutschen mit den Vorbereitungen für eine Landung auf der Insel Hochland (finn.: Suursari) im Finnenbusen. Unter Einsatz von rund 65 Schiffen, Prähmen und Booten sollten in der einer ersten Landewelle rund 1.400 Mann auf Hochland abgesetzt werden. Doch die gelandeten deutschen Truppen gerieten in eine verhängnisvollen Lage, da es aufgrund von Funkstörungen nicht gelang, Funkkontakt mit der deutschen Einsatzleitung in Reval herzustellen. Dort nahm Vizeadmiral Burchardi wegen der nicht erfolgenden Lagemeldungen an, dass die gelandeten Einheiten aufgerieben seien. Daher befahl er den Abbruch des Unternehmens und den Rückmarsch der Schiffe nach Reval. Eventuell noch existierende Truppenteile sollten evakuiert werden. Nur einige Räumboote blieben zurück, denen es gelang, etwa 60 deutsche Soldaten abzutransportieren. In diese Bewegungen hinein stieß ein Vorstoß zweier finnischer Schnellboote, wobei das Schnellboot Taisto 5 einen Torpedotreffer auf dem Räumboot R 29 erzielen konnte, welches daraufhin nahe der Küste sank (60°7,5'N 25°44,4 O). Danach wurde alle weiteren Evakuierungsversuche eingestellt [5].