Peter Arndt/Peter Schenk: Deutsche Netzsperrverbände


Verlag: edition erich gröner, 1. Auflage (Oktober 2010)

fester kartonierter vierfarbiger Einband (280 x 210 mm)
160 Seiten
115 Fotos und 35 Karten und Skizzen
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-9813904-0-7
Preis: 42,00 €

Zu erhalten bei:
edition erich gröner
Yorkstr. 88c
10965 Berlin
Internet: www.verlag-edition-erich-groener.de

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Collectio Navalis
Galerie-Maritim
Christian Schmidt
Buchhandel und Fachhandel für Schiffsmodelle (über ISBN-Nummer)

Über das Buch:

Nach dem erfolgreichen Band über die deutschen Sperrbrecher bereitete Peter Arndt in jahrelangen Recherchen eine Arbeit über die deutschen Netzsperrverbände in den zwei Weltkriegen vor, die er krankheitsbedingt aber nicht mehr beenden konnte. Dr. Peter Schenk vom Arbeitskreis „Erich Gröner“ in Berlin vervollständigte nach dem Tod von Peter Arndt das Manuskript.
Der Band zeigt das Entstehen des Bedarfs nach Netzsperren durch die im Ersten Weltkrieg erstmals in größerem Umfang auftretenden U-Boote, gegen die sich Minenfelder als nicht voll wirksam erwiesen hatten. Nach einer Phase von Versuchen wurden vorhandene Prähme und Handelsschiffe zweckmäßig hergerichtet und mit der Auslegung von Netzen zur Sperrung von Hafenbuchten und den Ostseezugängen begonnen. Ein herausragendes Unternehmen war die Sicherung der Taggabucht zum Schutz der Transporter und der Sicherungskräfte während der Landung auf den baltischen Inseln 1917.
Im Zweiten Weltkrieg konnte bereits auf einen Grundstock an vorhandenem Material zurückgegriffen werden, womit die Häfen und die Ostseezugänge gesichert werden konnten. Die Ausweitung des Krieges zog die Notwendigkeit der schnellen Expansion der Netzsperrverbände nach sich. In Norwegen und Frankreich mussten die schweren Schiffseinheiten, die vermehrt Ziel von Angriffen mit Kleinkampfmittel wurden, besonders geschützt werden. Auch im Mittelmeer und Schwarzen Meer mussten Sperraufgaben mit oft improvisierten Mitteln gelöst werden. Die größte und erfolgreichste Aufgabe war die Sperrung des Finnischen Meerbusens in der ganzen Breite von ca. 60 Seemeilen, die für zwei Jahre die sowjetischen U-Boote neutralisierte.
Nach dem Krieg hatte die fortschreitende Waffenentwicklung Netzsperren vorerst überflüssig gemacht. Die Entwicklung und der Einsatz der Netzsperrverbände werden im vorliegenden Band sehr detailliert beschrieben. Ausführlich wird auf technische Einzelheiten eingegangen. Alle Schiffe und Boote der Netzsperrverbände werden mit technischen Daten, Lebenslauf und die wichtigsten Einheiten mit einer Skizze im Maßstab 1:1250 bzw. 1:625 dargestellt.