MAX STINSKY



Name : MAX STINSKY
Nation / Flagge : DEU
Kategorie : Flugbetriebsfahrzeug
Unterkategorie : Flugsicherungsschiff
Luftwaffenkennung : K 52
2. Kennung : A 754 (FRA)
Schiffstyp : Flugsicherungsschiff G
Untertyp : K V
Sonderausstattung : 1 MAN 18 t Kran, fahrbar
Bauwerft : Norderwerft, Köser & Meyer, Hamburg
Baunummer : 732
Baujahr : 1940
Stapellauf : 12.10.1940
Besitzer : R.L.M. (Reichsluftfahrtministerium)
Indienstgestellt : 14.07.1941


Name / Untertyp : K V
Größe : 1351 t
Tonnage (BRT) : 961
Länge (m) : 78,00
Breite (m) : 10,80
Tiefgang (m) : 3,65
Leistung Gesamt (ps) : 8800 e
Geschwindigkeit (kn) : 21,5
Antrieb : 4x MAN 12 Zyl.,4 Takt DM, 2 Vulkan Getriebe, 2 Propeller 1,85 m Ø
Reichweite (sm) : 4600 sm 16 kn / 3350 sm 18,5 kn bei 120 t Öl
Besatzung : 8 Offz. / 58 Mann.
Ladefähigkeit : Aufnahmefähigkeit: 3 Flugzeuge
Bewaffnung : 3x 3,7 cm Flak, 2x 2 cm Flak C/30, 2 MG´s (lt. Gröner)
- 12.10.1940 Stapellauf als MAX STINSKY. [1]
1941
- 14.07. Das Flugsicherungsschiff G, MAX STINSKY muss nach Fertigstellung von der Werft einer eingehenden Erprobung durch die E-Stelle Travemünde unterzogen werden, die sich besonders darauf erstrecken hat, in welcher Weise die Schiffsschwingungen durch den Kraneinbau beeinflußt werden. [3]
- 08.09. Bei Flugsicherungsschiff MAX STINSKY haben sich in Laufe der Erprobungen erhebliche Beanstandungen ergeben, da bei betsimmten Umdrehungen derartige Schwingungen im Schiffe auftraten, daß Risse, Undichtigkeiten usw, auftraten. Das Schiff muß jetzt 14 Tage zur Bauwerft, damit nach dem Vorschlag der E-Stelle bauliche Änderungen getroffen werden, welche auch maßgebend für KARL MEYER sein sollen. Dauer etwa 14 Tage. Nach Beendigung der Erprobung muß das Schiff noch einmal zur Überbildung der Änderung für etwa 1 Woche zur E-Stelle zurück. [3]
- 21.10. Fernschreiben von E-Stelle Travemünde:
Ergebnis der Erprobung Flusi G, MAX STINSKY: Durch Einbau der Verstärkungen ist Schiff voll einsatzfähig. Bei Beladezustand 1 ist Fahrstufe „Alle Fahrt“ entsprechend. 340 Wellenumdrehungen zu sperren. Äußerste und Marschfahrt bedenkenlos anwendbar. Alle Fahrtstufen offen nach Propellerwechsel (von 3-flügel auf 4-flügel Propeller) . Kran einsatzfähig für Lasten bis 12 to. Schiff verließ 19.10.41 befehlsgemäß Travemünde. Fernschreiben von Kdoschub: Beschaffung der neuen Propeller ist in die Wege geleitet, dürfte aber ca. 3 Monate in Anspruch nehmen. [3]
- 27.10. MAX STINSKY verlegt sobald einsatzklar, in den Bereich SNDF Norwegen im Austausch gegen ROLSHOVEN. [3]
- 07.11. Flugsicherungsschiff MAX STINSKY einsatzbereit. [3]
- 08.11. 13:00 h - von Kiel nach Drontheim ausgelaufen. [3]
1942
- 28.01. Laut Meldung der Seenotzentrale norwegische Westküste ist MAX STINSKY wieder voll einsatzbereit. [3]
- 02.02. MAX STINSKY nur mit Stb.-Maschine einsatzfähig. Bb.-Maschine infolge Eindringens von Wasser in Getriebeöltank ausgefallen. Reparatur kann in KMW Drontheim durchgeführt werden. [3]
- 13.03. Qu. 8419 / 06 Ost, 1x BV 138 bei Insel Hommluvsgruver notgelandet. Flugsicherungsschiff MAX STINSKY hat Unfallstelle um 01:35 h erreicht. Bergung erst bei Hellwerden möglich. Bergung wurde wegen Fahrwasserschwierigkeiten und Grundberührung am 14.03. abgebrochen. Besatzung an Bord. [3]
- 11.06. Infolge Verlegung Flugsicherungsschiff MAX STINSKY von Drontheim nach Billefjord, wo Schwerpunkt für Seenoteinsatz, ist als Ersatz für Drontheim Bergunsgprahm mit 18 to erforderlich. [3]
- 11.07. SNBK D drahtet: Flugsicherungsschiff MAX STINSKY am 07.07.42 zur Bergung einer gestrandeten Do 18 nach Nanisis (Porsanger Fjord) ausgelaufen. Hierbei westlich Oskar Holm in Nebel 2 Stunden nach Hochwasser aufgelaufen. Am 08.07. wurde MAX STINSKY durch Hilfsflugsicherungsschiff WAL 11 und Marinefahrzeuge wieder flott gemacht. Durch Ausgießen mit Zement ist MAX STINSKY wieder bedingt einsatzbereit und verbleibt bis auf weiteres Billefjord. [3]
- 21.07. 07:20 h - Eingelaufen in Drontheim. [3]
- 02.08. Nach Mitteilung Außenstelle Nord ist Reparatur MAX STINSKY in Norwegen nicht möglich. Schiff wird umgehend zur Norderwerft überführt. Vorschlagen als Ersatz HANS ALBRECHT WEDEL nach Fertigstellung ca. 10.08.42. [3]
- 16.10. Flugsicherungsschiff MAX STINSKY wird nach Einbau der Pallungen für 2 Do 24 und Erprobung einsatzmäßig dem SNDF 5 (Nord) zugewiesen. [3]
- 01.11. 08:30 h - von Travemünde nach Oslo ausgelaufen. [3]
- 28.11. SBK VIII (Stavanger) meldet: Bergen 27.11. Qu. 52543/06 Ost, FL.B 509 gestrandet. Besatzung von Flugsicherungsschiff MAX STINSKY übernommen. Bergung des FL.B. Bootes nur durch Bergungsdampfer der Marine möglich. Bergungsaktion in die Wege geleitet. MAX STINSKY liegt noch bei Unfallstelle. [3]
1943
- 10.- 11.05. SBK IX (Kirkenes) meldet: Tromsö Qu.8042/17 Ost 1x Ar. 196 A3, T3+ EK, W.Nr. 319 (Bordflugzeug der SCHARNHORST) gegen Telemast geflogen und über See abgestürzt. Einsatz: Flugsicherungsschiff MAX STINSKY am 10. und 11.05. Erfolg: Ar. 196 A3 mit Uffz. Rosenkranz (†) am 11.05. geborgen und nach Tromsö gebracht. [3]
- 19.09. MAX STINSKY war aktiv (funkmäßig) mit Bergen. [4]
- 31.12. Vermerk O.Qu.: MAX STINSKY liegt seit Monaten in der Werft. Lfl.Kdo.5 ist ohne dieses Fahrzeug ausgekommen und wird es noch einige weitere Monate können. Verlegung nach Thistedt abgelehnt. [3]
1944
- 01.02. Flugsicherungsschiff MAX STINSKY, das am 31.01.44 über Swinemünde nach Norwegen auslaufen sollte, ist wegen Leckage am Wellenbock nicht einsatzklar und macht Wasser, Schiff läuft am 31.01.44 von Kiel zurück nach Hamburg Norderwerft zum Eindocken. Voraussichtliche Dauer der Reparatur etwa 8 Tage. [3]
- 11.02. FS an SNDF 5: Voraussichtliche Beendigung Reparatur MAX STINSKY am 08.02.44. Dann Auslaufen über Swinemünde, Aalborg nach Oslo. [3]
- 04.03. Chef NBW wird um Prüfung gebeten, ob Flugsicherungsschiff MAX STINSKY für Ausrüstung mit Funkmess- und Jägergeräten wie PREMUDA und CORSARO geeignet. Liegeplatz MAX STINSKY z.Zt. Hamburg Norderwerft. [3]
Ab 1945
- 00.04.1945 Sondereinsatz Ostsee. [1]
- 16.05.1946 An US-Navy. [1]
- 00.02.1948 An Frankreich unbenannt in O.E.Paul Goffeney. [1]
- 00.00.1956 Mit Kennung: A 754 der franz. Marine in Fahrt. [1]
- 20.12.1968 § , Gestrichen aus Flottenliste. [1]
- 00.04.1970 in Cherbourg abgebrochen. [1]
1: Gröner Bände 1-8
3: KTB des General der Luftwaffe beim Oberbefehlshaber der Kriegsmarine / Oberquartiermeister
4: Air Sea Rescue Report For Home Aerea and Atlantic, Naval Section
Eingefügt am : 28.08.2008
Letzte Änderung : 05.06.2017
Geändert von : Jörg Kießwetter
Änderung : - 01.03.2016 J.-G. Notholt: HTML entfernt.
- 03.03.2016 J.-G. Notholt: Feld "Daten im Gröner" bereinigt.
- 05.06.2017 J. Kießwetter: Schreibfehler Korrekturen, externe Bild Links entfernt.