Flucht über die Ostsee 1944/1945

verfasst von Thomas Weis

Viele Jahre lang hielt ich eine Datenbank mit den Fahrzeiten der Flüchtlingsschiffe für überflüssig. Viel zu selten gab es noch Anfragen von Überlebenden oder Nachkommen, wann und auf welchem Schiff die Flucht nach dem Westen geglückt sei.

Erst später erkannte ich, dass nicht diese Anfragen das Ausschlag gebende Motiv für so eine Datenbank sein würden, sondern ein Überblick über die schiere Masse der Evakuierungsfahrten. Denn leider hat sich ab den 90er Jahren in der Geschichtsschreibung der Verdacht eingeschlichen, dass nicht, wie lange Zeit behauptet, 2 bis 2,5 Millionen Menschen in den Westen transportiert worden seien, sondern bestenfalls die Hälfte. Darüber hinaus müsse man zivile Flüchtlingsevakuierung und Transporte von Soldaten voneinander trennen.

Dieser Verdacht macht es notwendig, sich mit einigen Begriffen fachlich auseinanderzusetzen, mit dem Begriff „Westen“, dem Begriff „Soldaten“ und dem Begriff „Transport“.

Ad 1) Mehrere Historiker stoßen sich an der Behauptung, Millionen von Menschen seien auf ihrer Flucht in den Westen transportiert worden. Sie seien vielmehr unterwegs abgesetzt worden. Mir scheint, hier wird auf eine Bedeutung des Begriffs „Westen“ aus der Nachkriegszeit zurückgegriffen. Unter Westen verstand sich lange Zeit und versteht man derzeit wieder ein Gebiet westlich der Einflusszone Russlands. Das heißt dann, nur wer per Schiff nachweislich in Gebiete des „freien Westens“ gelangte, dürfe gezählt werden, wenn es um die Evakuierungsleistung der Marine gehe.

Korrekterweise wäre daher festzuhalten, dass die Flüchtenden nicht in den Westen (nach Westdeutschland) transportiert, sondern westwärts, ja, anfangs sogar vom Baltikum her lediglich südwärts, bestenfalls (!) bis Gotenhafen (Gdingen) oder bis Danzig. Schon die Umlaufzeit einer Reise von Reval, Riga oder Memel bis zu diesen Häfen betrug 6, 5 bzw. 3 Tage. Es gab von Anfang an viel zu wenig Schiffe, als dass eine Reise nach der westlichen Ostsee (Stettin, Rostock, Lübeck) zweckmäßig gewesen wäre, weil sich die Umlaufzeit eines Transports dann auf 5, 7 oder gar 10 Tage erstreckt hätte. Auch wenn die Fahrt nicht bis nach „Westdeutschland“ (im heutigen Sinne) ging, handelt es sich trotzdem um eine Evakuierungsleistung, heraus aus der unmittelbaren Gefahrenzone. Ich habe in der Datenbank demzufolge den Begriff „Westen“ vermieden und setze auf den Begriff „westwärts“.

Ad 2) Viele Historiker nehmen Anstoß an der Summe von 2 oder 2,5 Millionen Menschen. Ihrer Meinung nach werden zu Unrecht Transporte aufgerechnet anstatt Personen. Ich kann dazu nur einwenden, dass in der Statistik von Reiseunternehmen (wie zum Beispiel der Eisenbahn) grundsätzlich nicht Personen, sondern Fahrgast-Transporte gezählt werden. Wenn eine Person auf der Reise von Kiel nach dem Bodensee zweimal umsteigen muss, schlägt sie in der Statistik als 3 Fahrgäste zu Buche. Bei der Berechnung der Transportleistung auf der Ostsee 1944/45 geschieht dasselbe. Es ist auch nicht wahrheitswidrig, so zu zählen, denn es müssen für jeden Transport andere Schiffe, andere Schiffsbesatzungen bereitgestellt und neue Vorbereitungen getroffen werden.

Ja, es mag zweifelhaft sein, wenn selbst der Zubringer- oder Ausschiffungsdienst vom Hafen bis zur Reede hinzugerechnet wird, aber wir werden wohl niemals mehr sondieren können, inwieweit hier Transportsummen zu Recht oder zu Unrecht zustande kamen. Es geht mir aber gar nicht um kleinliche Buchhaltung, sondern um die Frage, ob 1 oder 2,5 Millionen Fahrten westwärts stattgefunden haben, und da hilft die vorgelegte Datenbank mit Sicherheit bei der Betrachtung der vorliegenden Zahlen.

Ad 3) Auch ich habe in den 70er und 80er Jahren die Ansicht vertreten, dass Transporte von Soldaten grundsätzlich nicht mitgezählt werden dürften. Ehrlicherweise muss man dann aber auch die Transporte von Verwundeten außer Acht lassen, denn Verwundete waren in aller Regel verwundete Soldaten. Das Argument ist, dass es bei dem Transport von Soldaten eigentlich um Verlegungen, nicht um Flucht ging, und das betrifft natürlich auch Rückzugsbewegungen. Damit wären dann die allermeisten Transporte aus dem Baltikum und dem Kurland (Windau, Libau), aber auch aus Kahlberg (am Frischen Haff) oder von der Weichselniederung obsolet.

Was die Ablösung von Truppen 1944 aus dem Kurland betrifft, so bin ich einverstanden. In die Datenbank habe ich für diese Zeit nur die Transporte aufgenommen, in denen nennenswerte Anzahlen von Zivilpersonen nachzuweisen sind. Für das Schicksal der 4. Armee am Frischen Haff und der 2. Armee in Pommern und an der Weichsel gelten andere Einwände. Die Verbände dieser Armeen wurden oftmals zerschlagen, die überlebenden Soldaten standen oft gar nicht mehr unter Kommando, sondern waren einzeln oder in Gruppen auf sich gestellt und mussten eigenständig dafür sorgen, aus dem vom Verlust bedrohten Kampfgebiet zu entkommen. (Früher gab es den schönen Begriff des marodierenden Soldaten dafür, dieser Begriff wurde aber leider immer mehr mit den Assoziationen von plündernden und raubenden Einheiten belegt, diese Beilegungen sind hier nicht gemeint). Diese Soldaten sind meines Erachtens unbedingt mitzurechnen. Ob der ganz zuletzt auch vom Oberbefehlshaber der Wehrmacht, Adolf Hitler, eingeräumte Abzug von Truppen aus dem Kurland als Verlegung oder als Evakuierung einzustufen ist, kann ich selber nur schwer beantworten.

Bei der Wehrmacht handelte es sich um keine Freiwilligenarmee. Für viele zum Wehrdienst gezwungene Soldaten ging es zuletzt nicht mehr um die Frage, ob ein Rückzug strategisch sinnvoll war oder nicht („Truppenverlegung“), sondern um die Frage sowjetische Kriegsgefangenschaft oder Freiheit. Und das ist dann keine militärische Option mehr, sondern ein ganz zivile.

In seiner kritischen Auseinandersetzung mit Großadmiral Karl Dönitz widmet Dieter Hartwig ein ganzes Kapitel den Evakuierungstransporten über die Ostsee und kommt zu dem Schluss, dass Dönitz sich zu Unrecht das Etikett als „Retter von Millionen“ anheftete. Im Zuge seiner Argumentation kommt Hartwig am Schluss zu der Auffassung, dass der Anteil der Kriegsmarine an der Rettungsaktion vernachlässigt werden könne, der Dank müsse ganz überwiegend der Initiative zahlloser Handelsschiffsbesatzungen gezollt werden.

Richtig ist, dass Dönitz und die Seekriegsleitung den Transport von Zivilisten stets und bis zuletzt als zweitrangig definierten. Die Truppen- und Versorgungstransporte für die Kurland-Armee hatten Priorität, keine Frage, aber die Mitnahme von Zivilisten wurde nicht nur geduldet, sondern unterstützt. Im Übrigen sollte der Abtransport von Soldaten von Hela und der Weichsel nicht – wie es heutzutage "common sense" ist – als zweitrangig bewertet werden. Der Abtransport dieser Soldaten ist meiner Meinung nach gleichrangig mit der Evakuierung von Zivilisten. Dass Dönitz und die Seekriegsleitung vorrangig für die Soldaten des Heeres eintraten, ist nichts, was man ihnen vorwerfen sollte. Denn es waren Kampfverbände des Heeres und Seestreitkräfte, die 1945 die Ostfront hielten, ohne die ein Abtransport von Flüchtlingen, Soldaten und Verwundeten aus dem Einflussbereich der Sowjetunion nicht möglich gewesen wäre. Vielmehr ist zu loben, dass sich der Seetransportchef der Wehrmacht (SKL QU A VI) in Person des Konteradmirals Conrad Engelhardt engagiert für die Evakuierung der Zivilisten ins Zeug legte. Seine Arbeit wurde in dem Buch „Ostsee 45“ von Heinz angemessen gewürdigt. In seiner Funktion als Seetransportchef der Wehrmacht musste sich der QU A6 mit den anderen, der SKL unterstellten, Abteilungen auseinandersetzen, also mit der Kommandoabteilung Qu A1 (Kpt.z.S. Voss), der Amtsgruppe für Nachschub und Brennstoffbewirtschaftung Qu A3 (KAdm. Adam), auch mit dem MOK Ost und dessen Qu III, dem Schifffahrtsreferenten Gert Eschricht, und schließlich noch mit dem Reiko See, Karl Kaufmann. Sie alle traten für die Aufgaben ihrer Abteilung ein und standen damit oft im Widerspruch zum Interesse an Rückführungs- und Flüchtlingstransporten. Bei allen kritischen Autoren (ich denke hier auch an Heinrich Schwendemann) ist davon nicht die Rede, Schwendemann setzt auf die simple Dichotomie Wehrmacht gegen Flüchtlinge („ihre Trecks wurden in die Straßengräben gedrängt“). Ja, bestimmt richtig, aber darauf darf man das Problem nicht reduzieren. Nach Westen der Abtransport von Tausenden verwundeter Soldaten, nach Osten die Zuführung von Entsatzkräften und der Nachschub. Und klar waren die Wehrmachtsfahrzeuge stärker als die Trecks. Ich will das nicht rechtfertigen, aber der Vorteil der Stärkeren ist nicht nur im Krieg traurige Realität.

Hartwig schreibt (Dönitz, S.133): „Wirklich gerettet wurden die Menschen außer vom eigenen Lebens- und Durchhaltewillen von den Besatzungen der beteiligten Schiffe, Boote und Dienststellen, die weitgehend auf sich gestellt, ohne oder sogar gegen Befehle höchster Dienststellen handelten.“ Um dem noch einmal deutlich entgegen zu treten: ohne Genehmigung der Marine hätte es für zivile Handelsschiffe keine Brennstoffzuteilung, keinen Transportraum für zivile Flüchtlinge, keine Geleitsicherung gegeben. Ohne die Aufrechterhaltung der Ostfront wäre die Rote Armee in wenigen Wochen westwärts und bis Berlin vorgedrungen, ohne Rücksicht auf die zivile Bevölkerung.



Literatur

HEINZ SCHÖN, Ostsee '45. Menschen, Schiffe, Schicksale. Motorbuchverlag, Stuttgart 1983, 6.Aufl./1998

MARTIN SCHMIDTKE, Rettungsaktion Ostsee 1944/1945. Bernard & Graefe, Bonn 2006

HEINRICH SCHWENDEMANN, „Schickt Schiffe“ : Großadmiral Dönitz hat gelogen. DIE ZEIT Nr.3, 13.01.2005.
Auszüge in: https://www.wlb-stuttgart.de/seekrieg/ksp/ostsee/schwendemann.htm

DIETER HARTWIG , Marine und Handelsschiffahrt bei Rettungsaktionen in der Ostsee bei Kriegsende 1945 In:
Das Zusammenwirken von Handelsschifffahrt und Seestreitkräften in Deutschland vom Kaiserreich bis heute.
Beiträge zur Schiffahrtsgeschichte, Band 11 (2005), S 81-103

DIETER HARTWIG , Großadmiral Karl Dönitz: Legende und Wirklichkeit, Schöningh, Paderborn 2010

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Schiff Tonn. Abfahrt von nach Ankunft An
Bord
Davon
Soldaten
Davon
Verw.
Anmerkungen Link
Schiff Tonn. Abfahrt von nach Ankunft An Bord Davon Soldaten Davon Verw. Anmerkungen Link
T 17 KM Hela Strande 11.05.1945 625 Sold
T 19 KM Hela Strande 11.05.1945 600 250 350 Flüchtlinge an Bord.
T 35 KM Hela Strande 11.05.1945 750 750
Versailles 2156 Kopenhagen Strande 11.05.1945 Pass. HANS BRÖGE, EMMI FRIEDRICH und VERSAILLES mit zusammen 7093 Soldaten und 1012 Flüchtlingen.
Werner 875 Mecklenburg Strande 11.05.1945 410 300 110 Flüchtlinge an Bord.
Wiking 907 Mecklenburg Strande 11.05.1945 950 790 2 155 Flüchtlinge an Bord
Zenith 557 Swinemünde Strande 11.05.1945 Pass Sold CONVOY WAS DETACHED FROM V 2013 AT 1130 NEARBY ROT 01 TO STRANDE BAY.
Kniprode 10123 Kopenhagen Strande 11.05.1945 5500 Sold KNIPRODE und MARIENSIEL mit 4600 Soldaten an Bord.
Mariensiel 530 Saßnitz Strande 11.05.1945 s. Anm. KNIPRODE und MARIENSIEL mit 4600 Soldaten an Bord.
MFP-Geleit Band KM Osten Kiel 11.05.1945 Pass 1350 MFP-Geleit Band mit F 1061, 1063, 172, 227, 605, 973. Unterwegs F 506 und F 208 im Nebel verloren und nicht mehr gesichtet.
MS-Geleit Prater KM Libau Strander Bucht 11.05.1945 Pass 1800 MS-Geleit Prater mit M 3660, 3661, 366x, 3667, 3669, 3110, 3114, 3119, 3141, 3142, 3152, 3153 [12].
HS-Geleit Schuback KM Hela Strander Bucht 11.05.1945 Sold VS 329 WITH CONVOY OF GO. 78, 08, 80, 58 AND P. 2. OTHER UNITS LOST IN FOG.
MFP-Geleit Schunck KM Osten Strander Bucht 11.05.1945 Pass Sold MFP-Geleit Schunck mit F 110, F 274, F 407, F 881.
Geleit Oberdieck KM Libau Strander Bucht 11.05.1945 Pass 1650 Geleit Oberdieck mit SF 013, 016, 022, 027, PANTHER, SCHLEPPER HERMANN, FALKE, ROLAND, TRITON, HELMUT, PULLUX, KUTTER AMALIE u.a.m. 1650 Wehrmachtsangehörige an Bord.
MFP-Geleit Brandt KM Hela Strander Bucht 11.05.1945 Pass Sold MFP-Geleit Brandt mit F 1048 und F 167, 179, 195, 207, 404, 490, 511, 512, 866, 879, 980, 1065 [13].
Adele Traber 2575 Swinemünde Eckernförde 11.05.1945 770 20
Aviso Hela 2315 Osten Eckernförde 11.05.1945 Sold. An Bord das Flottenkommando der KM
Neidenfels 7838 o.O. Eckernförde 11.05.1945 2500 1100 1400 Flüchtlinge, 1100 Soldaten.
Oktant 186 Osten Eckernförde 11.05.1945 Sold 250 OKTANT und SEXTANT zusammen 500 Verwundete
Rugard 1358 Strander Bucht Eckernförde 11.05.1945 1300 1300 An Bord der Stab der 9. Sicherungsdivision
Sextant 171 Osten Eckernförde 11.05.1945 Sold 250 OKTANT und SEXTANT zusammen 500 Verwundete
Tsingtau 2292 Windau Eckernförde 11.05.1945 3800 2500 1200
Adele Traber 2575 Swinemünde Flensburg 11.05.1945 665 15
Berlebek 553 . Hela Flensburg 11.05.1945 400 400 Vw
Rügen (LZ) 2170 Mecklenburg Flensburg 11.05.1945 Pass. 350
Charlotte Cords 1779 Osten Travemünde 11.05.1945 1000
Erna ex Prosper 751 Bornholm Travemünde 11.05.1945 Flüchtl ERNA befand sich am 7.5. noch in BornholmKlick
Günther Russ 998 Osten Travemünde 11.05.1945 1000
Heimat 231 Osten Travemünde 11.05.1945 Flüchtl.
Setubal 1923 Hela Lübeck 11.05.1945 1000 1000 Flüchtlinge an Bord. Abfahrtsdatum ungeklärt.
Isar 2171 11.05.1945 Strander Bucht 2300 2250 In Strander Bucht noch 2250 Soldaten und 50 Flüchtlinge an Bord.
M 3108, 3111 (KFK) KM 11.05.1945 Strander Bucht Arnis (Schlei) 12.05.1945 Sold STAFF COMPANY OF ADMIRAL EASTERN BALTIC ON BOARD
Oceana 8791 Kurland AO 7732 12.05.1945 Pass COURLAND STEAMSHIP OCEAN PASSES POSIOTION 5434,8 NORTH 1047 EAST FROM EAST TO WEST AT 1620/12/5 (AS RECEIVED).
Oceana 8791 Kurland Strander Bucht 12.05.1945 Pass REQUEST INFORMATION WHERE TO BERTH OCEANA AND BERNLEF ?
Bernlef 2482 Osten Strander Bucht 12.05.1945 Pass REQUEST INFORMATION WHERE TO BERTH OCEANA AND BERNLEF ?
Hanna Plön 79 Osten Strande 12.05.1945 110 110 V 311 DETACHED MOTOR COASTER 'HANNA PLOEN' AT 1335 NEAR KIEL LV. TO STRANDER BUCHT.
MFP-Geleit Lehne KM Hela Strander Bucht 12.05.1945 Pass Sold MFP-Verband Lehne mit MFP 979, 847, 821, 606, 500 noch beladen, in der Strander Bucht
MFP 210 KM . Schiewenhorst Strande - Heiligenhafen 12.05.1945 300 300
Pommern (Eisbr.) 486 Kopenhagen Eckernförde 12.05.1945 Pass Sold . über Kopenhagen !
Löwe KM Eckernförde 12.05.1945 Sold 'LOEWE' WTH PART STAFF OF 9TH DEFENCE DIVISION.
San Mateo (H 27) 5947 12.05.1945 Strander Bucht Neustadt 13.05.1945 4900 4747 H 27 LEFT FOR NEUSTADT TO DISEMBARK SOLDIERS, SERVICE PERSONNAL AND REFUGEES
Kurland 226 Libau Strander Bucht 13.05.1945 75 75 "LIBAU CONVOYS ARE THUS ALL ON SPOT". (PALMGREN)
Dithmarschen 10821 13.05.1945 Strande Neustadt 1900 1900 MAJOR BOEHM WITH 1900 MEN WILL [RELOCATE] TO NEUSTADT
Sperrbrecher 24 3995 Strande Neustadt Reede 13.05.1945 keine Angaben ANCHORED AT NEUSTADT ROADS WITH TANKER DITHMARSCHEN AT 2230/13
Luise Schröder 1327 Strande 13.05.1945 800 800 REFUGEES WITHOUT BREAD SINCE 4 DAYS. (...) REQUEST PERMISSION TO CONTINUE VOYAGE TO KAPPELN.
Stahleck 1663 13.05.1945 Strande 1300 1250 URGENT NEED OF WATER, BREAD AND PROVISIONS FOR 1300 MEN
Alsterdamm 3655 13.05.1945 Strander Bucht Kiel 14.05.1945 3500 3000 REQUEST SUPPLIES FOR 3000 MEN OF 4th PANZER DIVISION. (...) ACCOMMODATING 2100 SERVICE PERSONAL
Hoffnung k.A. Hela Flensburg 14.05.1945 135 35 75 25 Frauen und Kinder an Bord.
Aletta Noot 1990 14.05.1945 Strande Neustadt keine Angaben CARGO OF FLEET AMMUNITION IS TO BE LANDED
Fangturm 1923 14.05.1945 Kieler Förde 2000 REQUEST OF DRINKING WATER AND SUPPLIES FOR 2000 MEN ON BOARD.
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Details ID Name Baujahr Tonnage Typ Eigner Kriegsmarine-
Einsatz
Details ID Name Baujahr Tonnage Typ Eigner Kriegsmarine-
Einsatz
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1638 Abeille 10 1909 197 BRT ; 32,38m x 7,04m Dampfschlepper Cie. "Les Abeilles", Nantes ab 1940 bei der KM-Werft Kiel
2 Adalbert 1923 280 BRT Motorsegler Beck, HH-Cranz
3 Adele Traber 1930 2575 BRT Frachtdampfer Traber, Hamburg
4 Adler 1938 1486 BRT Frachtschiff ARGO, Bremen Verwundetentransporter ab Aug. 1944
1 Adler 1934 208 BRT Küstenfrachtsegler Schepers & Elfring, Haren 13. Landungsflottillle, Gruppenführerboot
5 Adler 1938 147 BRT Schlepper der KM
6 Admiral Carl Hering 1913 1436 BRT Frachtschiff Leth & Co., Hamburg Torpedoklarmacher
7 Admiral Hipper 1937 10000 ts Schwerer Kreuzer
8 Admiral Scheer 1933 15180 ts Schwerer Kreuzer
9 Adria 1927 6357 BRT Öltanker Essberger, Hamburg Versorgungstanker
10 Adrian 1935 1279 BRT Frachtmotorschiff Komrowski, Hamburg
20 Aegir 1943 676 BRT Wassertanker der KM
1200 AF 9 1942 220 ts Artilleriefährprahm 7. Artillerieträger-Flottille
11 AF 21 1943 416 ts Artilleriefährprahm 3. AT-Flottille
12 AF 23 1943 416 ts Artilleriefährprahm 7. AT-Flottille
1201 AF 29 1943 416 ts Artilleriefährprahm 7. AT-Flottille
1484 AF 30 1943 416 ts Artilleriefährprahm 7. AT-Flottille
1202 AF 31 1943 416 ts Artilleriefährprahm 7. AT-Flottille
13 AF 33 1944 416 ts Artilleriefährprahm 7. AT-Flottille
14 AF 34 1944 416 ts Artilleriefährprahm 7. AT-Flottille
15 AF 46 1943 400 ts Artilleriefährprahm 7. AT-Flottille
1399 AF 49 1943 400 ts Artilleriefährprahm 7. AT-Flottille
1203 AF 73 1944 400 ts Artilleriefährprahm 5. Artillerieträger-Flottille
1204 AF 77 1944 400 ts Artilleriefährprahm 5. AT-Flottille
16 AF 79 1944 400 ts Artilleriefährprahm 5. AT-Flottille
17 AF 81 1944 400 ts Artilleriefährprahm 5. AT-Flottille
1205 AF 104 1944 440 ts Artilleriefährprahm Typ D 8. Artillerieträger-Flottille
18 AF 107 1944 440 ts Artilleriefährprahm Typ D 8. AT-Flottille
1206 AF 109 1944 440 ts Artilleriefährprahm Typ D 8. AT-Flottille
19 Africana 1918 5869 BRT Frachtdampfer Schulte & Bruns, Emden
21 Albatros 1912 214 BRT Frachtschiff Förde-Reederei, Flensburg Sperrwachtschiff
1498 Albatros 1906 100 ts Dampfschlepper Kriegsmarine MAST Pillau
1499 Albatros 1943 245 ts Motorschlepper Luftwaffe Taucherfahrzeug TF.32, Travemünde
22 Albert 1887 786 BRT Frachtdampfer Hamburg-Danzig-Linie
23 Albert Forster 1937 254 BRT Schlepper Weichsel-Danziger DS, Danzig MARS Gotenhafen
24 Albert Jensen 1939 5446 BRT Frachtdampfer H. Stinnes, Hamburg
25 Aletta Noot 1944 1990 BRT Frachtdampfer Haniel, Duisburg
1207 Alex ex Lome ex Dronning Alexandrine 1926 1854 BRT Fährdampfer Dänemark: Det Forenede, Kopenhagen Zielschiff
27 Alexandra 1905 720 BRT Frachtdampfer Sartori & Berger, Hamburg
26 Alexandra 1908 140 BRT Ausflugsdampfer Förde-Reederei, Flensburg
28 Alkaid (RO 11) 1937 5485 BRT Frachtmotorschiff Niederlande; Reederei Leth & Co., Hamburg
29 Allenstein 1913 939 BRT Frachtdampfer Poseidon, Königsberg
30 Alma 1938 172 BRT Frachtmotorschiff A. Hagenah, Estebrügge
31 Alsterdamm 1940 3655 BRT Frachtmotorschiff Offen & Co., Hamburg
1208 Altair (VS 216) 1923 108 BRT Küstenmotorschiff Buss (Harm), Westerhauderfehn 2. Sicherungsflottille
32 Altengamme 1916 8866 BRT Öltanker Atlantic-Reederei, Hamburg KM-Werft Kiel
33 Altstadt 1910/26 85 BRT Ausflugsdampfer Wischke & Reimer, Königsberg
34 Amalie (VS 1005) 1934 196 BRT Fischlogger 10. Sicherungsflottille
35 Ammerland 1921 2452 BRT Sperrbrecher der KM