Seehund U 5305

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Kennung : U 5305
Untertyp : Typ 127 Seehund
Bauwerft : Schichau Elbing
Baunummer : 2039
Indienstgestellt : 00.12.1944
Besatzung : Oberfähnrich zur See Korbinian Penzkofer / Maschinenmaat Willi Hanika (nach [10] und [26] Maschinenmaat Werner Schulz)


Allgemeine Daten

Untertyp : Typ Typ 127 Seehund
Verdrängung (t) : 16,98
Länge (m) : 11,865
Breite (m) : 1,836
Tiefgang (m) : 1,845

Daten Überwasser (Verbrennungsmotor)

Antriebsanlage Anzahl : 1
Antriebsanlage Typ : Büssing NAG LD 6 6 Zyl. Viertakt
Maschinenleistung Gesamt (ps) : 60
Geschwindigkeit (kn) : 7,7
Fahrbereich 1 (sm/kn) : 270 /7,7

Daten Unterwasser (Elektromotor)

Antriebsanlage Anzahl : 1
Antriebsanlage Typ : Lloyd Dynamowerke/AEG Bremen, AW 77
Maschinenleistung Gesamt (ps) : 25
Geschwindigkeit (kn) : 6
Fahrbereich 1 (sm/kn) : 15 /6
Fahrbereich 2 (sm/kn) : 60 /2,2
Schiffschronik:
01.01.1945 15.00 Uhr Auslaufen aus Ijmuiden zum Einsatz gegen Themse-Schelde-Geleitweg im Raum Ostende-Kwintebank-Tonne. Marschweg bis Hoek van Holland auf Küstenkurs 5 sm Abstand und dann über Ost-Hinder in Zielgebiet.[21] Nach Passieren der Mole von Ijmuiden erstes Tauchmanöver und Austrimmen des Bootes.[10]
01.01.1945 Nach einstündigem Marsch mit Kurs West Alarmtauchen vor von Backbord voraus zum Bombenangriff ansetzenden Flugzeugen. Bomben liegen weitab. Auftauchen nach etwa 20 Minuten.[10]
01.01.1945 Gegen 23.00 Uhr Passage Hoek van Holland.[10]
00.01.1945 Boot erreicht das Operationsgebiet, hat jedoch keine Gegnersichtung.[7]
(Anmerkung: Hiervon abweichende, wahrscheinlich fiktive Darstellung in [10]:
02.01.1945 01.15 Uhr Angriff mit beiden Torpedos auf ein als Tanker angesprochenes Schiff. Fehlschüsse. Danach bis
02.01.1945 03.00 Uhr Wasserbombenverfolgung, die zum Ausfall der Diesel-Maschine führte.[10]
02.01.1945 03.30 Uhr Beginn des Versuchs, mit der E-Maschine zur von der Besatzung als geschätzt 12 Seemeilen entfernt gelegenen Küste zu laufen.[10])
03.01.1945 Rückmarsch, Ausfall des Dieselmotors vermutlich durch Luft in der Kraftstoffleitung. Boot vor einer Luftwaffenbatterie bei Brielle auf der Insel Voorne auf Grund gesetzt. Besatzung gerettet.[7]
(Anmerkung: Wahrscheinlich fiktive Darstellung der Strandung des Bootes und Rettung der Besatzung in [10]:
02.01.1945 bei Einbruch der Morgendämmerung mit fast leeren Batterien Strandung auf einer Sandbank. Sprengung des Bootes durch die Besatzung, die sich zwischen der deutschen und britischen Frontlinie an Land retten kann.[10]
02.01.1945 Gefangennahme durch britische Soldaten. Besatzung wird in einen Bunkerraum einer ehemaligen deutschen Stellung eingesperrt, die Stellung danach von deutschen Truppen, die die Besatzung befreite, wieder besetzt.
03.01.2015 Rückführung der Besatzung mit einem Sanitätskraftwagen nach Ijmuiden.[10])


Verlust am : 03.01.1945
Verlustort : Brielle auf der Insel Voorne[7],[20]
Verlustursache : Strandung, Sprengung
[7]:Mattes, K.: Die Seehunde Klein-U-Boote, Hamburg, Berlin, Bonn 1995
[10]:Schulz, W.: Im Kleinst-U-Boot, Berlin 1995
[20]:Archiv Dr.Meyer
[21]:BArch RM 7/68 Kriegstagebuch der Seekriegsleitung Teil A Januar 1945
[26]:Heijkoop, C.: Klein Venijn, Vlissingen 2009
[50]:Busch/Röll: Der U-Boot-Krieg 1939-1945, Band 2, Der U-Boot-Bau auf deutschen Werften, Hamburg, Berlin, Bonn 1997
Eingefügt am: 06.05.2014
Eingefügt von: Beate Kibelka
Letzte Änderung: 05.02.2017
Geändert von: Schreibfehlerkorrekturen
Änderung: 23.05.2014 Beate Kibelka Chronik editiert
9.6.2014, Hartwig Kobelt, Dienstgrade Besatzung
19.10.2014, Hartwig Kobelt, Chronik 21.-22.3.1945
2.11.2014, Hartwig Kobelt, Chronik 7.-12.4.1945
14.12.2014, Hartwig Kobelt, Chronik 1.1.1945
18.1.2015, Hartwig Kobelt, Chronik 1.-3.1.1945, Verlust-Datum, Verlust-Ursache, spätere Daten der Chronik in neuen Satz überführt.
12.4.2015, Hartwig Kobelt, Redaktionelle Anpassung Datumsangaben, Einfügung Quelle 26 (Besatzung), Zusammenführung mit Parallelsatz eines Bootes mit unbekannter Identität
10.7.2016, Hartwig Kobelt, Indienststellung nach [50]
30.10.2016, Hartwig Kobelt, Red. Überarbeitung Chronologie