Schiffschronik:21.03.1945 Nach Ankunft im Eisenbahntransport in Den Helder heftiger Angriff durch alliierte Jagdbomber. Daher Weitertransport nach Ijmuiden.
22.03.1945 Ankunft des Eisenbahntransports in Ijmuiden.
07.04.1945 Abends Auslaufen aus Ijmuiden in das Einsatzgebiet des Schnittpunkts der Geleitwege nach Boulogne-sur-mer und aus dem mittleren Kanal südwestlich von Folkestone bei Kap Dungeness.
08.04.1945 Errreichen des Seegebiets in der Höhe der West-Hinder-Bank.
08.04.1945 gegen 06.30 Uhr Alarmtauchen vor überraschend anfliegendem Feindflugzeug des Typs "Marauder". Zwei Fliegerbomben detonieren achteraus und führen zu einem Wassereinbruch, der das Boot tauchunklar macht. Abbruch des Einsatzes insbesondere wegen poröser Turmlukdichtung.
00.04.1945 Auf Rückmarsch bei Sonnenschein, hoher Kumulusbewölkung und Seegang Stärke 3 dreimaliges Alarmtauchen vor anfliegenden Feindflugzeugen.
09.04.1945 Nach Rückmarsch von fast 22 Stunden Einlaufen in den Hafen von Ijmuiden.
10.04.1945 Abends nach Durchführung von Reparaturen erneutes Auslaufen aus Ijmuiden in das Einsatzgebiet des Schnittpunkts der Geleitwege nach Boulogne-sur-mer und aus dem mittleren Kanal südwestlich von Folkestone bei Kap Dungeness, da durch den Kommandanten gemeldeten Schäden (undichtes Turmluk) nicht so schwer gewesen sein sollen, dass der Abbruch des Einsatzes gerechtfertigt gewesen wäre.
14.04.1945 Rückkehr nach Ijmuiden.[37]
29.04.1945 Auslaufen aus Ijmuiden zur Versorgungsfahrt nach Dünkirchen.
06.05.1945 gegen 19.00 Uhr Einlaufen in den Hafen von Dünkirchen.
18.05.1945 Übergabe des Bootes an die französische Marine.
00.00.1945 Beginn der Überholung des Bootes auf einer unbekannten Werft an der Seine nahe Paris.
01.07.1946 Indienststellung in der von Oberleutnant zur See de Rancé geführten Flottille sous-marins de poche in Toulon mit der Kennung "74".
00.00.1952 Umbenennung in "S 621".
15.09.1954 Ausmusterung des Bootes und Überführung in die Reserve.
13.03.1955 bis 23.03.1955 Ausstellung auf der Messe von Grenoble mit der Kennung "O 24" oder "Q 24".
14.08.1955 Ausstellung in Lyon.
00.08.1955 bis 17.08.1955 Ausstellung in Brives eines Treffens des französischen Marinebundes.
23.09.1955 Beginn der Ausstellung des Bootes auf dem Salon Nautique in Paris.
05.11.1955 bis 20.11.1955 Ausstellung des Bootes in Dijon.
19.05.1956 bis 27.05.1956 Ausstellung des Bootes auf einer Messe in Laval.
00.00.0000 Verschrottung des Bootes möglicherweise bereits vor Auflösung der Flottille Sous-Mains de Poche am 01.08.1956.[7]