Marinefährprahm F 838 (AF 106)

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Kennung : F 838
2. Kennung : AF 106
Schiffstyp : Marinefährprahm
Untertyp : D
Bauauftrag : 21.05.1942
Indienstgestellt : 29.04.1944


Marinefährprahm : Typ D
Verdrängung konstruktiv (t) : 168
Verdrängung maximal (t) : 239
Länge (m) : 49,84
Breite (m) : 6,59
Tiefgang leer (m) : 1,18
Tiefgang beladen (m) : 1,35
Seitenhöhe (m) : 2,75
Antriebsanlage Anzahl : 3
Antriebsanlage Typ : 6zyl. 4takt. Dieselmotor
Maschinenleistung Gesamt (ps) : 375
Geschwindigkeit leer (kn) : 10,3
Treibstoffvorrat (t) : 4,1
Fahrbereich 1 (sm/kn) : 520/10
Fahrbereich 2 (sm/kn) : 1120/7
Offiziere/Unteroffiziere, Mannschaften : 0/21
Ladefähigkeit : 140 t (3 Panzer IV / 2 Panzer T-34(r) / 200 Mann)
- 21.05.1942 Bauauftrag
- 00.01.1944 Umbau in AF 106
- 29.04.1944 8. Artillerieträgerflottille
- 01.05.1945 beschädigt Peenemündung / Strandung
- 02.05.1945 (+) bei Zemitz / Peene
- 29.04.1944 Indienststellung für 8. Artillerieträgerflottille, Kommandant: Lt.z.S.d.R. Jordan, Ernst [2]
- 29.04.1944 Indienststellung in Rotterdam, Alte Wilton-Werft für 8. Artillerieträgerflottille, Kommandant: Oblt.z.S. Jordan.[2]
- 29.04.1944 Indienststellung bei der 8. Artillerieträgerflottille in Rotterdam.[3]
- 12.06.1944 Bei der 2. Gruppe (Oblt.z.S.d.R. Bartelt) der 8. Artillerieträgerflottille gemeldet. Kommandant Oblt.z.S.d.R. Jordan.[3]
- 26.06.1944 2. und 3. Gruppe (ohne AF 97) übernehmen in Ostende die Vorfeldüberwachung und Sicherung der Minenunternehmen.[3]
- bis 25.09.1944 Sicherung der Rücklandung der 15. Armee über die untere Schelde in Unterstellung des Einsatzstabs Knuth durch AF 100, AF 102, AF 104, AF 106, AF 107 und AF 109.[3]
- 31.03.1945 Die sechs einsatzbereiten Boote der 8. Artillerieflottille (AF 100, AF 102, AF 104, AF 106, AF 107, AF 109) marschieren durch den Kaiser-Wilhelm-Kanal nach Kiel.[3]
- 01.-05.04.1945 Endausrüstung, Kompensierung und Munitionieren der Boote in Kiel unter ständigen Luftangriffen.[3]
- 05./06.04.1945 Seemarsch von Kiel ostwärts. Verband kurz vor Saßnitz wegen Minengefahr nach Stralsund umdirigiert.[3]
- 08./09.04.1945 Über Stralsund, Greifenwalder Bodden und Peene ins Stettiner Haff, dann über die Kaiserfahrt wieder auswärts nach Swinemünde.[3]
- anschließend Flottille truppendienstlich der 10. Sicherungsdivision, einsatzmäßig dem Seekommandanten Pommern unterstellt, U-Stab in Ahlbeck einquartiert, Boote im Caseburger Schnellboot-Stützpunkt stationiert.[3]
- 27.04.1945 Gruppe Oblt.z.S. Bartelt (AF 104, AF 106, AF 107 und AF 109) zur Sicherung der Brücken von Karnin und Zecharin sowie Verhinderung russischer Flussübergänge ins Achterwasser.[3]
- 30.04.1945 Bei der 2. Gruppe (Oblt.z.S. Bartelt) der 8. Artillerieträgerflottille gemeldet. Kommandant Oblt.z.S. Bartelt.[3]
- 01.05.1945 AF 106 im Feuer russischer Panzer in der Peene bei Zemitz (südl. Wolgast) festgekommen, 1 Mann gefallen, restliche Besatzung zum Ostufer abgesetzt.[3]
- 01.05.1945 05.09 Uhr, Funkspruch von AF 109: Abschleppversuche AF 106 in der Nacht fehlgeschlagen. Besatzung geborgen. Flak-Geschütze abgebaut. Selbstzerstörung des Bootes nicht möglich. Verluste: 1 Toter, 2 Schwerverwundete.[4]
- 01./02.05.1945 Die nach Dunkelwerden auf AF 106 zurückgekehrte Besatzung kann ihr Boot nicht mehr freibekommen. Es wird kurz nach Mitternacht selbstzerstört.[3]
Verlust am: 02.05.1945
Verlustort: Zemitz / Peene
Verlustart: selbst versenkt
Verlustursache: auf Grund/Strand gesetzt
Mannschaftsschicksal: 1 Toter, 2 Schwerverwundete[3][4]
Erich Gröner, Die deutschen Kriegsschiffe 1815-1945, Band 7
[1] Geh.NTB Nr. 20/1944
[2] KTB der 8. Artillerieträgerflottille
[3] Kugler: Chronik der amphibischen Verbände
[4] The National Archives, DEFE 3/577
Eingefügt am: 13.10.2007
Eingefügt von: Jörg Kießwetter
Letzte Änderung: 04.08.2014
Geändert von: Martin Goretzki
Änderung: - 15.10.2007 R. Stenzel Chronik (Geh.NTB Nr. 20/1944)
- 28.12.2008 R. Stenzel Chronik [2] eingefügt
- 01.01.2009 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [3] eingefügt
- 04.08.2014 M. Goretzki: Chronik & Verlustangaben gem. [4] eingefügt