Marinefährprahm F 264 (AF 56)

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Kennung : F 264
2. Kennung : AF 56
Schiffstyp : Marinefährprahm
Untertyp : A
Bauauftrag : 12.05.1941
Bauwerft : N.V. Scheepsbouwwerf " de Merwede " v/h van Vliet & Co., Hardinxveld
Baunummer : 474
Stapellauf : 1941-12-11
Indienstgestellt : 00.04.1942


Marinefährprahm : Typ A
Verdrängung konstruktiv (t) : 155
Verdrängung maximal (t) : 220
Länge (m) : 47,04
Breite (m) : 6,53
Tiefgang leer (m) : 0,97
Tiefgang beladen (m) : 1,45
Seitenhöhe (m) : 2,30
Antriebsanlage Anzahl : 3
Antriebsanlage Typ : Deutz 6zyl. 4takt. Dieselmotor
Maschinenleistung Gesamt (ps) : 390
Geschwindigkeit leer (kn) : 10,5
Treibstoffvorrat (t) : 4,1
Fahrbereich 1 (sm/kn) : 640/10
Fahrbereich 2 (sm/kn) : 1340/7
Offiziere/Unteroffiziere, Mannschaften : 0/17 bis 0/21
Laderaum Dimensionen : lichte Höhe 2,74 m, Fahrbahnbreite 3,1 m
Ladefähigkeit : 85 t normal (2 Panzer IV / 1 Panzer VI/T-34(r) / 200 Mann)
105 t maximal (3 Panzer IV / 2 Panzer T-34(r) / 16 Pferde / 200 Mann / 50 Minen Typ UMA)
- 12.05.1941 Bauauftrag
- 00.04.1942 21. Landungsflottille
- Ende 1943 Umbau in AF 56
- 06.03.1944 3. Artillerieträgerflottille
- 26.08.1944 selbst versenkt Varna-Reede
- 14.07.1941 Kiel gelegt [2]
- 22.03.1942 Von der Werft verlegt. [²]
- 29.03.1942 Probefahrt [2]
- 20.05.1942 Bei der 2. Gruppe der 21. Landungsflottille gemeldet.[4]
- 10.07.1942 Artillerieduell zwischen R 58, F 105, F 109, F 163 und F 264 und Sowjetbatterien auf der Fischer-Halbinsel.[4]
- Umbauwerft: Schiffswerft Linz [1]
- 05.12.1943 L-Stützpunkt Linz meldet, daß AF 53, AF 54, AF 55 und AF 56 ab Linz donauabwärts in Marsch gesetzt wurden.[3]
- 02.-03.1944 Neuaufstellung der 3. Artillerieträgerflottille aus Überlebenden der früheren Flottille und aus dem Heimatkriegsgebiet eintreffendem Personalersatz. Zu MAL 2 und MAL 4 der alten Flottille werden im Überlandtransport aus der Ostsee die aus MFPs der 21. Landungsflottille in AFPs umgebauten AF 51 (ex F 102), AF 52 (ex F 104), AF 53 (ex F 107), AF 54 (ex F 164), AF 55 (ex F 254) und AF 56 (ex F 264) zugeführt.[4]
- 06.03.1944 Übernahme durch 3. Artillerieträgerflottille, Kommandant: Lt.z.S. Clausius, Leitender Maschinist: Masch.Mt. Schomacker. Schon seit 22.02.1944 in Werft Konstanza, zwecks Beseitigung von Seeschäden und Restarbeiten. Vorgesehener Austausch der 3,7 cm durch eine 4 cm 28. Vorgesehener Einbau von normalen Panzerwagendeckel in Kommandostand.[1]
- 10./11.04.1944 MAL 2, AF 52, AF 54, AF 56 von Sulina nach Sewastopol verlegt.[4]
- 25./26.08.1944 Nach Ausbruch des offenen Kampfes mit Rumänien Verlegung bei stürmischer See von Constanta nach Varna.[4]
- 26.08.1944 AF 51, AF 53 und AF 56 gegen 21.00 Uhr vor Varna selbstversenkt (Meldung Oblt.z.S. Richard).[4]
- 26.08.1944 AF 51, AF 53 und AF 56 zwischen 21.00 und 21.30 Uhr in einer Wassertiefe von 20m in der Bucht von Varna auf Befehl ASM selbstversenkt, da bei gegenwärtigen Wetterlage nicht einsatzklar und teilweise akb.[5]
Verlust am: 26.08.1944
Verlustuhrzeit: 21:00
Verlustort: Bucht von Varna in 20m Wassertiefe[5]
Verlustart: Selbstversenkung
Verlustursache: gesunken
Gröner " Die dt. Kriegsschiffe 1815 - 1945 " Bd. 7
[1] KTB der 3. Artillerieträgerflottille
[2] Werftdaten-Archiv Jehee/Dorgeist
[3] KTB Admiral Schwarzes Meer
[4] Kugler: Chronik der amphibischen Verbände
[5] Bericht Oblt.z.S. F. Richard vom 10.10.1944, Archiv Th. Dorgeist
Eingefügt am: 20.09.2007
Eingefügt von: Rene Stenzel
Letzte Änderung: 16.11.2013
Geändert von: Martin Goretzki
Änderung: - 25.11.2007 R. Stenzel Chronik [1]
- 27.03.2008 Theodor Dorgeist Stapellauf und [2] eingefügt.
- 03.06.2008 R. Stenzel Chronik [3] eingefügt
- 31.10.2008 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [4] eingefügt
- 28.12.2008 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [4] ergänzt
- 18.04.2009 T. Reich: Bild 1 eingefügt
- 29.04.2010 T. Reich: Bild 2+3 eingefügt
- 16.11.2013 M. Goretzki: Chronik & Verlustangaben gem. [5] ergänzt, Link auf Forum-Marinearchiv eingefügt