Marinefährprahm F 290 (AF 66)

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F 291  


Kennung : F 290
2. Kennung : AF 66
Schiffstyp : Marinefährprahm
Untertyp : B
Bauauftrag : 12.05.1941
Bauwerft : N.V.C. van der Giessen & Zonen, Scheepswerven, Krimpen a.d.Ijssel
Baunummer : 698
Indienstgestellt : 24.06.1942


Marinefährprahm : Typ B
Verdrängung maximal (t) : 270
Länge (m) : 47,04
Breite (m) : 6,53
Tiefgang leer (m) : 0,97
Tiefgang beladen (m) : 1,45
Seitenhöhe (m) : 2,30
Antriebsanlage Anzahl : 3
Antriebsanlage Typ : Deutz 6zyl. 4takt. Dieselmotor
Maschinenleistung Gesamt (ps) : 390
Geschwindigkeit leer (kn) : 10,5
Treibstoffvorrat (t) : 4,1
Fahrbereich 1 (sm/kn) : 640/10
Fahrbereich 2 (sm/kn) : 1340/7
Offiziere/Unteroffiziere, Mannschaften : 0/17 bis 0/21
Laderaum Dimensionen : lichte Höhe 3,19 m
Ladefähigkeit : 85 t normal (2 Panzer IV / 1 Panzer VI/T-34(r) / 200 Mann)
105 t maximal (3 Panzer IV / 2 Panzer T-34(r) / 16 Pferde / 200 Mann)
- 12.05.41 Bauauftrag
- 24.06.42 1.L-Lehr-Div; 11. L-Fl(?)
- 08.09.44 noch vorhanden

<< Hinweis: Umbau in AF 66 >>

Gröner-Daten AF 66:
- Winter 1943/44 Umbau in AF 66,
- 03.1944 in Dienst 6. Artillerieträgerflottille
- 08.06.1944 46. Minensuchflottille
- 24.06.1944 gesunken 00h54 bei Kap de la Hague / T-MTB / 22
Tote
- Umbau in Artillerieträger auf Elsfletherwerft.[1]
- ab 02.1944 Aufstellung der 6. Artillerieträgerflottille bei der 11. Landungsflottille in Rotterdam, anschließend Verlegung nach Antwerpen.[3]
- 14./15.04.1944 Verlegung nach Vlissingen.[3]
- 15./16.04.1944 Weitermarsch nach Ostende.[3]
- 18./19.04.1944 Weitermarsch nach Boulogne, wo die 6.Artillerieträgerflottille durch den B.S.W., KAdm. Breunig, besichtigt wird.[3]
- 19./20.04.1944 Gruppe Oblt.z.S. Karl (AF 65, AF 66, AF 68, AF 71) nach St. Vaast.[3]
- 02./03.05.1944 Gruppe Karl bringt Geleit aus Cherbourg nach Le Tréport[3]
- 07.06.1944 Gruppe Karl am frühen Morgen aus St. Vaast nach Cherbourg verlegt und dort der 46. Minensuchflottille unterstellt.[3]
- ab 08.06.1944 Gruppe Karl zur Verminung des Vorfeldes von Cherbourg eingesetzt, wobei sich die Boote am 08.06., 13.06. und 18.06. im Kampf mit MGBs, MTBs und Jabos bewähren.[3]
- 18.-23.06.1944 Gruppe Karl zu Artillerieaufgaben dem Festungskommandanten Cherbourg unterstellt.[3]
- 23./24.06.1944 Gruppe Karl verlegt im Verband der 46. Minensuchflottille mit den letzten fahrbereiten Schiffen von Cherbourg auf die Kanalinseln. AF 66 geht vor Cap de la Hague bei Torpedoangriffen brit. Schnellboote verloren. Restliches Geleit erreicht Alderney.[3]
- 24.06.1944 Vor Cap de la Hague wird ein dt. Geleitzug trotz Feuerunterstützung durch die Marine-Küstenbatterie »Yorck« von zwei MTB-Gruppen mit jeweils 3 Booten der brit. 14. MTB-Flottille (Lt. Shaw) und 3 Booten der 35. MTB-Flottille (LtCdr. McCowen) angegriffen und verliert AF 66 und 3 Kümos, später noch 2 Schlepper in Begleitung der 6. Artillerieträger-Flottille bei den Kanalinseln.[2]
Verlust am: 24.06.1944
Verlustuhrzeit: 0054
Verlustort: bei Kap de la Hague
Verlustart: gesunken
Verlustursache: Torpedotreffer
Gegnertyp: Schnellboot, MTB, PT, MAS
>Gegnername: MTB der 14. und 35. MTB Flottille
Mannschaftsschicksal: 22 Tote
Gröner " Die dt. Kriegsschiffe 1815 - 1945 " Bd. 7
[1] Schreiben des Sonderausschuß Schiffbau vom 21.12.1943
[2] Chronik des Seekrieges
[3] Kugler: Chronik der amphibischen Verbände
Eingefügt am: 20.09.2007
Eingefügt von: Rene Stenzel
Letzte Änderung: 26.12.2014
Geändert von: Schreibfehler-Korrekturen
Änderung: - 16.11.2008 R. Stenzel: Chronik [1] und AF-Kennung eingefügt
- 28.12.2008 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [3] eingefügt & Route und Ladung