Marinefährprahm F 506

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Kennung : F 506
Zivil- und Nachkriegsnamen : LT 506; M/S Uwe-Gisela
Schiffstyp : Marinefährprahm
Untertyp : C
Bauauftrag : 15.08.1941
Bauwerft : Werft Eggers & Co, Hamburg
Indienstgestellt : 00.10.1942


Marinefährprahm : Typ C
Verdrängung konstruktiv (t) : 155
Verdrängung maximal (t) : 220
Länge (m) : 47,04
Breite (m) : 6,53
Tiefgang leer (m) : 0,97
Tiefgang beladen (m) : 1,45
Seitenhöhe (m) : 2,30
Antriebsanlage Anzahl : 3
Antriebsanlage Typ : Deutz 6zyl. 4takt. Dieselmotor
Maschinenleistung Gesamt (ps) : 390
Geschwindigkeit leer (kn) : 10,5
Treibstoffvorrat (t) : 4,1
Fahrbereich 1 (sm/kn) : 640/10
Fahrbereich 2 (sm/kn) : 1340/7
Offiziere/Unteroffiziere, Mannschaften : 0/17 bis 0/21
Laderaum Dimensionen : lichte Höhe 3,29 m
Ladefähigkeit : 85 t normal (2 Panzer IV / 1 Panzer VI/T-34(r) / 200 Mann)
105 t maximal (3 Panzer IV / 2 Panzer T-34(r) / 16 Pferde / 200 Mann)
- 18.08.1941 Bauauftrag
- 00.10.1942 in Dienst gestellt und 13.Landungs-Flottille unterstellt
- 00.07.1945 GM/SA
- 12.05.1947 OMCUS
- 01.04.1950 M/S Uwe-Gisela (Gebr. Schneider, Fliegenburg);
- 00.05.1956 zum Eigentum angekauft
- 15.08.1941 Bauauftrag an Eggers u. Co., Hamburg vergeben, mit vorgesehener Fertigstellung Anfang September 1942.[4]
- 20.05.1943 bei der 2. Gruppe der 13. Landungsflottille gemeldet.[3]
- 18.03.1944 Kurt Rotte übernimmt das Kommando auf F 506 bei der 13. Landungsflottille. Im Anschluß Ausbildung der Besatzung.[5]
- 29.03.1944 bei der 1. Gruppe der 13. Landungsflottille für einen Einsatz im Rahmen der Unternehmen „Tanne“ vorgesehen.[3]
- 01.08.1944 Wieder im Fronteinsatz. Bis Kriegsende Einsätze in der Ostsee.[5]
- 13.09.1944 von der 13. Landungsflottille, Gruppe 2, direkt dem Flottillenchef der 7. Artilleriträgerflottille für das Unternehmen „ Tanne – Ost“ ( Besetzung der finnischen Insel Hogland) unterstellt.[1]
- 14.09.1944 Einsatz wegen Verspätung der Truppen und Material nicht möglich.[1]
- 01.12.1944 bei der 1. Gruppe der 13. Landungsflottille gemeldet.[3]
- 19.02.1945 Aus Rosenberg ausgeschleppt, Kollision mit F 873.[6]
- 01.03.1945 bei der 1. Gruppe der 13. Landungsflottille gemeldet.[3]
- 19.03.1945 Bei sowj. Fliegerangriff auf Neu- und Seetief Pillau von 4 schweren Bomben eingedeckt. Keine Ausfälle. Leckagen, Wassereinbruch, Schlagseite. F 506 nicht mehr einsatzfähig.[6]
- 20.-29.03.1945 In Maureb Pillau, dabei 1x 2cm Flak eingebaut.[6]
- 25.04.1945 Auf Marsch Kettinghaken nach Hela von sowj. Flugzeugen beschädigt, 3 Schwer- und 2 Leichtverwundete.[6]
- 27.04.1945 Bei sowj. Fliegerangriff auf Hela beschädigt, 1 Toter, 3 Leichtverletzte.[6]
- 29.04.-04.05.1945 Werftarbeiten bei Werkstattschiff in Hela.[6]
- 09.05.1945 Auf dem Marsch von Hela nach Westen bei sowj. Fliegerangriff Bordwaffentreffer erhalten.[6]
- 11.05.1945 Letzte Flaggenparade in der Eckernförder Bucht. Weitermarsch nach Kiel zur Entwaffnung.[6]
- ab 13.05.1945 Transportaufgaben für die Royal Navy – Boot wird als L.T. 506 bezeichnet.[6]
- 09.12.1945 noch bei 13. Landungsflottille (5. Gruppe) vorhanden, Bezeichnung LT 506.[2]
- 16.02.1946 Kurt Rotte gibt das Kommando auf F 506 ab.[6]
Erich Gröner, "Die deutschen Kriegsschiffe 1915 - 1945; Bd 7
[1] Akte Tanne – Ost – Unternehmen Hochland Marine Oberkommando Ostsee
[2] Takt. Gliederung der 13. Landungsflottille vom 09.12.1945 (GM/SA-Akte)
[3] Kugler: Chronik der amphibischen Verbände
[4] Terminliste Mar.Rüst./K I vom 15.08.1942 (Archiv Dorgeist)
[5] Marinelaufbahn von Kurt Rotte
[6] KTB F 506
Eingefügt am: 22.09.2007
Eingefügt von: Stefan Westermann
Letzte Änderung: 10.01.2012
Geändert von: Thorsten Reich
Änderung: - 27.11.2007 Theodor Dorgeist Eintrag [1] in der Chronik
- 16.06.2008 R. Stenzel Chronik [2] eingefügt
- 08.10.2008 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [3] eingefügt
- 16.09.2009 C. Linse: Chronik [4] eingefügt
- 06.05.2011 M. Goretzki: Schiffschronik & Link gem. [5] und [6] eingefügt
- 29.08.2011 P. Kreuzer: Namen (Kurt statt Klaus) korrigiert
- 10.01.2012 T. Reich: Link korrigiert