Marinefährprahm F 569

  F 568
F 570  


Kennung : F 569
Schiffstyp : Marinefährprahm
Untertyp : C2M
Bauauftrag : 15.04.1942
Bauwerft : Varna-Werft
Indienstgestellt : 24.12.1943


Marinefährprahm : Typ C2M
Verdrängung konstruktiv (t) : 175
Verdrängung maximal (t) : 240
Länge (m) : 47,04
Breite (m) : 8,40
Tiefgang leer (m) : 1,00
Tiefgang beladen (m) : 1,48
Seitenhöhe (m) : 2,30
Antriebsanlage Anzahl : 3
Antriebsanlage Typ : Deutz 6zyl. 4takt. Dieselmotor
Maschinenleistung Gesamt (ps) : 390
Geschwindigkeit leer (kn) : 10,0
Treibstoffvorrat (t) : 4,1
Fahrbereich 1 (sm/kn) : 640/10
Fahrbereich 2 (sm/kn) : 1340/7
Offiziere/Unteroffiziere, Mannschaften : 0/17 bis 0/21
Ladefähigkeit : 85 t normal (2 Panzer IV / 1 Panzer VI/T-34(r) / 200 Mann / 52 Minen Typ EMC / 8 Sturmboote)
105 t maximal (3 Panzer IV / 2 Panzer T-34(r) / 16 Pferde / 200 Mann)
neben 52 EMC-Minen konnten noch 25 t Ladung genommen werden
- 15.04.1942 Bauauftrag
- 00.10.1943 1. Landungsflottille
- 15.04.1944 versenkt bei Balaklawa / FliBo
- Umbau in Minenprahm Typ CM durch Gutehoffnungshütte (ausgeführt durch Klönne).[3]
- 01.11.1943 Gem. ASM B. Nr. 27109 G wird u.a. F 569 für die 1. Landungsflottille von der 5. Landungsflottille übernommen. Übernahme erfolgt von Fall zu Fall.[5]
- 24.12.1943 F 569 für 1. Landungsflottille in Dienst gestellt.[4]
- 05.01.1944 F 569 mit dem 05.01.1944 von L.-Stützpunkt Varna übernommen. Voll kriegsbereit und der 4. Gruppe der 1. Landungsflottille zugewiesen.[5]
- 14.01.1944 F 569 vom L.-Stützpunkt Varna übernommen.[5]
- 07.03.1944 Sowj. Schnellboot vor Hafen Ak Metschet durch F 445, F 447 und F 569 sowie Landbatterien beschädigt. Von F 569 in Schlepp genommen aber um 14.00 Uhr auf 45°30’N, 32°36’O gesunken.[5]
- 15.03.1944 F 569 gem. ASM op. AI vom 15.03.1944 bleibt als Minen-MFP Odessa zur Verfügung ASM für Sperraufgaben.[5]
- 29.03.1944 15.30 Uhr F 445 M, F 569 M zur Durchführung Minen-Aufgabe unter Führung Freg. Kapt. Schröder von Odessa nach Dnjepr-Mündung aus.[5]
- 08.-16.04.1944 Sowj. Flugzeuge versenken die MFPs F 394, F 395, F 565 und F 569 und beschädigen F 572.[1]
- 15.04.1944 F 569 durch Bombentreffer gesunken.[2]
Verlust am: 15.04.1944
Verlustort: bei Balaklawa
Verlustart: gesunken
Verlustursache: Fliegerbombentreffer
Gegnernation: UDSSR
Gegnertyp: Luftstreitkräfte
Erich Gröner, "Die deutschen Kriegsschiffe 1915 - 1945; Bd 7
[1] http://www.wlb-stuttgart.de/seekrieg/chronik.htm
[2] Kugler: Chronik der amphibischen Verbände
[3] Schreiben der Gutehoffnungshütte an Fachgruppe Stahlbau vom 25.04.1944
[4] A.d.S. Tagesbefehl Nr.1/1944
[5] KTB der 1. Landungsflottille

Eingefügt am: 23.09.2007
Eingefügt von: Stefan Westermann
Letzte Änderung: 10.05.2015
Geändert von: Thorsten Reich
Änderung: - 25.03.2008 M. Goretzki: Gegner-Daten nach [1] eingefügt
- 20.04.2008 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [2] ergänzt
- 14.05.2008 R. Stenzel Chronik [3] eingefügt
- 10.01.2009 R. Stenzel Chronik [4] eingefügt
- 10.05.2009 M. Goretzki: Chronik gem. [5] eingefügt
- 10.05.2015 T. Reich Dokument 1 eingefügt