Marinefährprahm F 378 (AF 70)

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Kennung : F 378
2. Kennung : AF 70
Schiffstyp : Marinefährprahm
Untertyp : B
Bauauftrag : 28.06.1941
Bauwerft : Gebr. Wiemann, Brandenburg/Havel
Indienstgestellt : 00.11.1942


Marinefährprahm : Typ B
Verdrängung maximal (t) : 270
Länge (m) : 47,04
Breite (m) : 6,53
Tiefgang leer (m) : 0,97
Tiefgang beladen (m) : 1,45
Seitenhöhe (m) : 2,30
Antriebsanlage Anzahl : 3
Antriebsanlage Typ : Deutz 6zyl. 4takt. Dieselmotor
Maschinenleistung Gesamt (ps) : 390
Geschwindigkeit leer (kn) : 10,5
Treibstoffvorrat (t) : 4,1
Fahrbereich 1 (sm/kn) : 640/10
Fahrbereich 2 (sm/kn) : 1340/7
Offiziere/Unteroffiziere, Mannschaften : 0/17 bis 0/21
Laderaum Dimensionen : lichte Höhe 3,19 m
Ladefähigkeit : 85 t normal (2 Panzer IV / 1 Panzer VI/T-34(r) / 200 Mann)
105 t maximal (3 Panzer IV / 2 Panzer T-34(r) / 16 Pferde / 200 Mann)
- 28.06.1941 Bauauftrag,
- 00.11.1942 in Dienst 13. Landungsflottille
- Winter 1943/44 Umbau in AF 70;
- 00.03.1944 in Dienst 2. Artillerieträgerflottille
- 02.09.1944 ~ Cap Griz Nez /T-MTB
- 28.06.1941 Bauauftrag an Berliner Stahlbau u. Wiemann mit vorgesehener Fertigstellung 15.10.1942. [4]
- 20.05.1943 bei der 2. Gruppe der 13. Landungsflottille gemeldet.[2]
- Umbau in Artillerieträger auf Rickmerswerft Wesermünde.[1]
- ab 02.1944 Aufstellung der 6. Artillerieträgerflottille bei der 11. Landungsflottille in Rotterdam, anschließend Verlegung nach Antwerpen.[2]
- 14./15.04.1944 Verlegung nach Vlissingen.[2]
- 15./16.04.1944 Weitermarsch nach Ostende.[2]
- 18./19.04.1944 Weitermarsch nach Boulogne, wo die 6. Artillerieträgerflottille durch den B.S.W., KAdm. Breunig, besichtigt wird.[2]
- 19./20.04.1944 Flottillenstab mit Gruppe Oblt.z.S. Joswig (AF 61, AF 64, AF 69, AF 70) nach Isigny.[2]
- vor 06.06.1944 AF 61, AF 63, AF 69 und AF 70 mit Geleit nach Osten ab.[2]
- um den 06.06.1944 AF 60, AF 61, AF 63, AF 69, AF 70 der 6. Artillerieträgerflottille einsatzmäßig der 2. Artillerieträgerflottille unterstellt.[2]
- 31.08.-02.09.1944 In Gruppen von Boulogne nach Dünkirchen rückverlegt. Dabei Jabo- und Schnellbootangriffe sowie Beschuß britischer Fernkampfbatterien. Am 02.09.1944 AF 70 durch MTB-Torpedo versenkt.[2]
- 02.09.1944 Bei einem Gefecht mit brit. MTBs vor Kap Griz Nez wird AF 70 torpediert und versenkt.[1]
Verlust am: 02.09.1944
Verlustort: bei Cap Griz Nez
Verlustart: gesunken
Verlustursache: Torpedotreffer
Gegnertyp: Schnellboot, MTB, PT, MAS
Erich Gröner, Die Deutschen Kriegsschiffe, Bd. 7, S. 29, 36, 74;
[1] http://www.wlb-stuttgart.de/seekrieg/chronik.htm
[2] Kugler: Chronik der amphibischen Verbände
[3] Schreiben des Sonderausschuß Schiffbau vom 21.12.1943
[4] Terminliste Mar.Rüst./K I vom 15.08.1942 (Archiv Dorgeist)
Eingefügt am: 28.09.2007
Eingefügt von: Martin Goretzki
Letzte Änderung: 11.09.2009
Geändert von: Claudia Linse
Änderung: - 24.03.2008 M. Goretzki: Chronik [1] ergänzt
- 08.10.2008 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [2] eingefügt
- 16.11.2008 R. Stenzel Chronik [3] eingefügt
- 28.12.2008 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [2] ergänzt
- 11.09.2009 C. Linse: Chronik [4] eingefügt