Marinefährprahm F 830 (AF 98)

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F 831  


Kennung : F 830
2. Kennung : AF 98
Schiffstyp : Marinefährprahm
Untertyp : D
Bauauftrag : 21.05.1942
Indienstgestellt : 00.11.1943


Marinefährprahm : Typ D
Verdrängung konstruktiv (t) : 168
Verdrängung maximal (t) : 239
Länge (m) : 49,84
Breite (m) : 6,59
Tiefgang leer (m) : 1,18
Tiefgang beladen (m) : 1,35
Seitenhöhe (m) : 2,75
Antriebsanlage Anzahl : 3
Antriebsanlage Typ : 6zyl. 4takt. Dieselmotor
Maschinenleistung Gesamt (ps) : 375
Geschwindigkeit leer (kn) : 10,3
Treibstoffvorrat (t) : 4,1
Fahrbereich 1 (sm/kn) : 520/10
Fahrbereich 2 (sm/kn) : 1120/7
Offiziere/Unteroffiziere, Mannschaften : 0/21
Ladefähigkeit : 140 t (3 Panzer IV / 2 Panzer T-34(r) / 200 Mann)
- 21.05.1942 Bauauftrag
- 00.11.1943 Umbau in AF 98
- 29.04.1944 8. Artillerieträgerflottille
- 27.08.1944 + ~Einfahrt Fécamp / im Schlepp nach Seegefecht ~Cap d'Antifer 26.8.44 / 1 Toter
- 29.04.1944 Indienststellung für 8. Artillerieträgerflottille, Kommandant: Oblt.d.R. Bartelt, Ulrich.[1]
- 29.04.1944 Indienststellung bei der 8. Artillerieträgerflottille in Rotterdam.[4]
- 29.04.1944 Indienststellung in Rotterdam, Merwe-Hafen für 8. Artillerieträgerflottille, Kommandant: Oblt.z.S. Bartelt.[3]
- 12.06.1944 Bei der 2. Gruppe (Oblt.z.S.d.R. Bartelt) der 8. Artillerieträgerflottille gemeldet. Kommandant Oblt.z.S.d.R. Bartelt.[4]
- 26.06.1944 2. und 3. Gruppe (ohne AF 97) übernehmen in Ostende die Vorfeldüberwachung und Sicherung der Minenunternehmen.[4]
- 21.08.1944 00.01 Uhr wird FL.F 110 durch die Artillerieträgergruppe AF 98, 100, 101, 104, 106, 107 und 108 der 8. Artillerieträgerflottille vor Fecamp nach nicht beantwortetem Erkennungssignal beschossen, innerhalb von 3 Minuten 25 3,7 cm Treffer, 1 Toter, 9 Verletzte. Nach Abgabe Erkennungssignal durch das Flugbetriebsboot Feuereinstellung durch die Artillerieträger.[3]
- 26./27.08.1944 1. und 2. Gruppe unter Führung des FloChefs laufen zur Räumung von Fécamp nach dort zurück. Bei Angriffen brit. Schnellboote gehen AF 98 und AF 108 durch Torpedotreffer verloren. 9 Mann gefallen.[4]
- 27.08.1944 02.50 Uhr S-Bootangriff von Steuerbord achteraus, Oberflächenläufer trifft Führerboot AF 98 Steuerbord vorn, Ruder klemmt, mit Schlepper Nungesser Schleppverbindung hergestellt, Besatzung geht auf R 226. 04.30 Uhr 4 sm östlich Fecamp sinkt AF 98, 1 Vermißter.[3]
- 26./27.08.1944 In der Nacht greifen alliierte Seestreitkräfte Boote der 8. Artillerieträger-Flottille und der 14. R-Flottille an. AF 13, AF 98 und AF 108 werden versenkt. [2]
- 29./30.08.1944 Die Restbesatzungen von AF 97, AF 110 und AF 111 gehen über Land nach Le Havre, die von AF 98, AF 105, AF 108 nach Boulogne zurück, wo die Überlebenden nach Teilnahme am Landkampf später in Gefangenschaft geraten.[4]
Verlust am: 26.08.1944
Verlustuhrzeit: 0430
Verlustort: Bei Hafeneinfahrt Fécamp
Verlustart: gesunken
Gegnernation: Großbritannien, USA [2]
Gegnertyp: Zerstörer, Fregatte, MTB , PT [2]
Mannschaftsschicksal: 1 Toter
Erich Gröner, Die deutschen Kriegsschiffe 1815-1945, Band 7
[1] Geh.NTB Nr.20/1944
[2] http://www.wlb-stuttgart.de/seekrieg/chronik.htm
[3] KTB der 8. Artillerieträgerflottille
[4] Kugler: Chronik der amphibischen Verbände
Eingefügt am: 06.10.2007
Eingefügt von: Jörg Kießwetter
Letzte Änderung: 28.12.2008
Geändert von: Martin Goretzki
Änderung: - 10.10.2007 R. Stenzel Chronik (Geh.NTB Nr.20/1944)
- 24.03.2008 M. Goretzki: Chronik [2] eingefügt
- 28.12.2008 R. Stenzel Chronik [3] eingefügt
- 28.12.2008 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [4] eingefügt