BERNHARD VON TSCHIRSCHK



Name : BERNHARD VON TSCHIRSCHK
Nation / Flagge : DEU
Unterscheidungssignal : DVAA
Kategorie : Flugbetriebsfahrzeug
Unterkategorie : Flugsicherungsschiff
Luftwaffenkennung : K 31
1. Kennung : KRISCHAN III
Schiffstyp : Flugsicherungsschiff C
Untertyp : K III
Sonderausstattung : 1 Kampnagelkran 12 t, fahrbar
Bauwerft : Norderwerft, Hamburg
Baunummer : 684
Baujahr : 1935
Stapellauf : 00.00.1935
Besitzer : RLM (Reichsluftfahrtministerium)
Indienstgestellt : 07.11.1935


Name / Untertyp : K III
Größe : 960 t
Tonnage (BRT) : 846
Länge (m) : 77,00
Breite (m) : 11,00
Tiefgang (m) : 3,20
Leistung Gesamt (ps) : 4800 e
Geschwindigkeit (kn) : 20
Antrieb : 3x MAN 10 Zyl., 4 Takt DM, 3 Propeller 1,46 m Ø
Reichweite (sm) : 3000 sm / 16 kn bei 70 t Öl
Besatzung : 7 Offz. / 54 Mann.
Ladefähigkeit : Aufnahmefähigkeit: 2 Flugzeuge
Bewaffnung : 23.01.1940: 3x 2 cm Flak C/30 (6000)
15.08.1940: MES-Einbau
1943: 3x 3,7 cm Flak und 2x 2 cm Flak.
15.06.1944: Mineräumgerät KKG eingebaut.
- 07.11.1935 Abgeliefert als KRISCHAN III an Luftwaffe, stationiert beim Luftkreiskdo. VI (See). [1]
- 13.08.1936 Unbenannt in BERNHARD VON TSCHIRSCHKY. [1]
- 00.07.1937 Seenotbezirksstelle (L) List. [1]
1939
- 25.08. 18:15 h - List, Befehl zum Auslaufen nach Qu. 2541 L anschließend Rückruf. [12]
- 26.08. 02:40 h - Rückruf B.v.T.: Befehl zum Bunkern in Cuxhaven, Auslaufen um 13:30 h. [12]
- 09.09. B.v.T. erhält mit Befehl mt FL.B 407 auszulaufen zum Lister Tief um den gestrandeten Dampfer BALDUR zu helfen. Um 07:50 h FT an B.v.T. und FL.B 407 wieder einzulaufen, da es sich nicht um Lister Tief sondern um Lister an der norwg. Küste handelt. B.v.T. ist um 10:15 h eingelaufen. [12]
- 21.09. zur Motorreparatur in Norderwerft Hamburg. In List ersetzt durch GUNTHER PLÜSCHOW. [3]
- 07.10. 07:45 h - B.v.T. für 3 Tage auf Standlinie 3875-3974 ausgelaufen. [5]
- 10.10. 60 sm nordwestlich von Sylt, Notlandung Do 18 D3, 8 L+ JK, WNr.827, der 2./ Kü.Fl.Gr. 606 beim Einsetzversuch durch B.v.T. , Heißstropp gebrochen, Flugzeug gesunken. [3]
- 23.10. 2 Do18 bei Hörnum gelandet, BERNHARD VON TSCHIRSCHKY und FL.B 414 haben Suche übernommen. [10]
- 27.10. Auslaufen 07:45 h auf Standlinie 3875 - 3974 09:50 Standort Qu 9417. 13.50 h – Qu. 9611, Notgelandete He 59, M2+ RL, Wnr. 1842 (3./ 106) angelaufen. 14.20 h - Schleppverbindung hergestellt. Um 15.00 h - Flugzeug im Schlepp genommen. Rückmarsch nach Borkum. Um 18:00 h - Bergungsversuch bei Schamltief gescheitert aufgrund aufkommende Winde um 9. Um 22.40 h - kenterte die He 59 bei Windstärke 9, Hahnspot gerissen, Maschine versunken. Besatzung in List abgesetzt. [5, 10]
- 28.10. List Reede geankert. Steuerbordmotor unklar, Störung mit eigenen Mittelnnicht zu beheben. Läuft nur noch 12 Sm. B.v.T. kann sofort nach Norderwerft Hamburg. Oberstlt. Bendix erhält genaue Unterlagen für Reparatur von List. Minner klärt mit Pampe (Anm.: Kapitän Pampe B.v.T.) Auslaufmöglichkeit nach Hamburg. (In List Windstärke 9). [5]
- 11.11. B.v.T. liegt am Ellenbogen. [5]
- 12.11. An List und Norderney: Geheim: Anweisung zum 13.11.:B.v.T. läuft über Qu 8332 und 8334 nach Qu 8316. Qu 8332 darf nicht vor 06:00 h nach Westen überschritten werden. In Qu 8316 ab 08:00 h auf und ab. In See Funkstille ausser bei Feindberührung oder im Falle der Not.- Seenotflugzeuge ab 06:30 h Sofortbereitschaft. B.v.T. befehlsgemäß ausgelaufen. [5]
- 13.11. B.v.T. ankert in Hubertgat bei Tonne „Hans“. [5]
- 14.11. B.v.T. in Borkum Reede. [5]
- 17.11. Einlaufen Helgoland, Massnahme Hans Sophie von 20-22 h bestellt. Einlaufen List. [5]
- 20.11. B.v.T. läuft mit „RAMM“ (Boot ?) im Schlepp nach Hörnum. Befehl um 22:55 h: Bei Hellwerden auslaufen zum Lister Tief, nördl. vom Salz (?) Sund vor Anker in sofortiger Bereitschaft. [5]
- 21.11 Auslaufen nach Qu 9320 in Wartestellung, mit unregelmäßigen Kursen mittlere Fahrt Hin- und Herdampfen wg.U-Bootgefahr. In Qu 9325 liegt Tonne 1 Blink-Grün deren Lage streng geheim zu halten ist. [5]
- 25.11 08:20 h - sofort nach Qu 9184 in Wartestellung. [5]
- 29.11. B.v.T. um 09:00 h Ausgelaufen, 12:25 h Notfallmeldung, nach Qu 3819 entsandt. Marschbefehl um 13:37 h quittiert. [5]
- 12.12. 19:46 h – Qu. 3727 notgelandete Do 18 G, Wnr. 858, K6+ FH der 1./ Kü.Fl.Gr. 406 geborgen. [3]
- 17.12. 22:50 h - B.v.T. einlaufen Hörnum. [5]
- 18.12. Befehl: Sofort auslaufen auf Wartestellung bei Ansteuerungstonne List. [5]
- 19.12. 09:15 h - Eintreffen Lister Tief. [5]
- 23.12. Schillig Reede auslaufend passiert. [5]
- 24.12. 04:55 h - In List eingelaufen. [5]
- 26.12. 09:00 h - Auslaufen List, Ansteuerungstonne. [5]
- 27.12. Ansteuerungstonne List. [5]
- 28.12. B.v.T. zurück. [5]
1940
- 07.01. Sofortbereitschaft angeordnet. [5]
- 10.01. Auslaufen List, Ansteuerungstonne. [5]
- 11.01. B.v.T. Ansteuerungstonne List vor Anker. [5]
- 12.01. 22:20 h - in List eingelaufen. [5]
- 20.01. B.v.T. rettet M 1201, das zwischen List-Ost und Lister Ney festgekommen ist. Später am 23.02.1940 wurde Aufgrund des Berichtes von Kapitän Pampe festgestellt, das M1201 alleine freigekommen ist. [5]
- 23.01. Betr. Bewaffnung Flugsicherungsschiffe. ROLSHOVEN, BERNHARD VON TSCHIRSCHKY und GREIF sind mit je 3 MG C 30 (2cm) und je 6000 Schuß 2 cm Sprg.Patr. L/Spur ausgerüstet. PLÜSCHOW wegen Platzmangel nur 1 MG C 30. Beschaffung weiterer Nachschubmunition nicht notwendig. [3]
- 03.02. Ab 20:30 h Normalbereitschaft. [5]
- 08.02. B.v.T. nach Helgoland ausgelaufen, Eingelaufen 17:00 h , Sofort zur Suche nach vermisster Barkasse der Hans Rolshoven nach Qu 9348 gehen.
An Norderney für B.v.T.: Einlaufen List, Vermisste Barkasse befindet sich in Langeoog. B.v.T. 20:45 h Helgoland ausgelaufen. [5]
- 09.02. B.v.T. nach Kampen laufen zur Wartestellung, Ankern freigestellt. 14:50 h - B.v.T. sofort nach M Qu 9315 zur Suchaufnahme He 111. [5]
- 10.02. Ab 09:00 h auf 473 Khz gehen, auf Peilzeichen achten. Leck zw. Spant 17 und 18 an St.B.in einer Stunde 2 m³ Wassereintritt, mit eigenen Mitteln nicht zu beheben. B.v.T. nach Norderwerft-Hamburg, Ausfallzeit ca 4 Wochen. [5]
- 13.02. Durch Eis verursachtes Leck BERNHARD VON TSCHIRSCHKY behelfsmäßig abgedichtet, geht 19.02. von bisherigem Standort Neuwerk nach Norderwerft, nachdem Eis gebrochen. Kein Flugsicherungsschiff in Nordsee auf Station. [3]
- 14.02. B.v.T. liegt westl. Leuchtschiff "Hans" im Treibeis. [5]
- 15.02. Neuwerk passiert, 15:10 h Cuxhaven eingelaufen. [5]
- 05.03. B.v.T. 20.000l Flugbetriebsstoff, keine sonstigen Tanks. Liegeplatz Norderwerft Hamburg Achterdeck aufgenommen, Antriebsmaschinen demontiert. [3]
- 06.03. Weserübung: Es sind auszurüsten: BERNHARD VON TSCHIRSCHKY, ROLSHOVEN, WEDEL für je 40 Mann für die Dauer von 40 Tagen (Verpflegung, Hängematten usw. an Bord nehmen) Alle Betriebstofftanks aufs äusserste auffüllen. Endgültige Entscheidung ob Plüschow oder Phyton ist noch nicht entschieden. [3]
- 07.03. LZGr. See teilt mit, das BvT für 8-10 Tage auf Norderwerft liegt. Funkpersonal B.v.T. bereithalten, frühester Einschiffungszeitpunkt 20.03., Ort Hamburg. [3]
- 15.03. Ingesamt sind an zusätzliches Personal eingeschifft: 56 Mann. [3]
- 17.03. 11:00 h - Materialtransport für TSCHIRSCHKY abgeht 18.03. früh von Kiel nach Hamburg. [3]
- 18.03. 10:10 h - FT-Personal für TSCHIRSCHKY einschiffung Norderwerft Hamburg bis 19.03. abends. 11:35 h - Mit SKL vereinbart, daß Schiff 2 (Abgangsort Hörnum) anstatt KARL MEYER auch TSCHIRSCHKY sein kann, welcher ca. 19.03. klar sein wird, während KARL MEYER bisher wegen Eis in Travemünde noch festliegt. SKL einverstanden, erwartet Meldung. 13:00 h - LZGr. See und L.Insp. 8 melden, daß TSCHIRSCHKY statt am 19.03. erst am 23.03. abends fertig wird, weil in Antransport der Maschinenersatzteile Verzörgerungen eingetreten sind. Bauleitung Norderwerft und LZGr. See erhalten Anweisung, Beladung weiterlaufen lassen. Bauleitung nimmt Gerät in Obhut, bis TSCHIRSCHKY klar zum Beladen. [3]
- 19.03. 10:00 h - Hptm. d.R. Engelhardt als Offizier auf der TSCHIRSCHKY eingeschifft. [3]
- 21.03. 10:00 h - Hptm. d.R. Sonsalla als Flugleiter auf TSCHIRSCHKY eingeschifft. 12:00 h - Als Flugsicherungsschiff 2 wird TSCHIRSCHKY eingesetzt, welcher am 23. vormittags in Hamburg fertig ist. TSCHIRSCHKY nimmt noch Proviant in Cuxhaven und geht sofort nach Hörnum, erwartet dort Befehle MGK West. [3]
- 22.03. LZGr. See meldet: TSCHIRSCHKY 21.03. abends von Norderwerft nach Hamburg, 22.03. abends Proviantübernahme, bis 23.03. mit Werftpersonal in Cuxhaven Beendigung der Arbeiten an der Mittelmaschine, sodass am 24.11. früh Verlegung nach Hörnum möglich. [3]
- 24.03. 12:00 h - B.v.T. bei Proviantübernahme in Cuxhaven. Auslaufmöglichkeit abhängig von Wetterlage (Nebel). [3]
- 25.03. 12:20 h - B.v.T. auf Marsch von Cuxhaven nach Hörnum. [3]
- 28.03. 16:45 h - Von F.d.L. West sind die Flugsicherungsschiffe ROLSHOVEN und TSCHIRSCHKY für einen Seenotfall abgefordert.MGK West hat bedenken, da in Nordsee Windstärke 10 und 18 Std. Anmarschweg bis Unfallstelle und wünscht Gewähr das Decksladung nicht beschädigt wird.
17:45 h - MGK West Admiral Ciliax hat entschieden, das Flugsicherungsschiffe nicht auslaufen. [3]
- 29.03. 14:50 h - Vermerk O.Qu.: Da Flugsicherungsschiff TSCHIRSCHKY erst frühestens 1 Tag nach Eintreffen der Transportstaffel auf Punkt D ankommt, muß eine zusätzliche Ausrüstung, welche den Staffeln für einen Tag die Möglichkeit des Festmachen gibt, nach Punkt D geschafft werden. Vorraussichtlicher Einschiffungsort Hamburg. [3]
- 01.04. TSCHIRSCHKY gemäß Fundkbefehl für den Taktischen Funkverkehr für Gruppe 506 (Verkehrskreis II) und dem Bodenfunkverkehr (Befehlsnetz), (Verkehrskreis III) eingesetzt. Verbindung mit Leitstelle Seefliegerhorst Funkstelle List (Generalkommando X. Fl. Korps). Nach Ladung Einsatzort Drontheim. [3]
- 04.04. Einschiffung Personal: Flugleiter Ofw. Ulbrich, Geräteverwalter LZA Travemünde Hptm. Stolzenbach am 05.04. vormittags. [3]
- 09.04. 12:50 h - Frage Standort Flugsicherungschiffe: TSCHIRSCHKY soll in Bergen sein ? 17:30 h - Anwort:TSCHIRSCHKY um 09:00 h Bergen eingelaufen. Tritt Weiterfahrt nach Drontheim sobald wie möglich an. [3]
- 11.04. Meldung Standort: BERNHARD VON TSCHIRSCHKY in Bergen. [3]
- 12.04. Miteilung SKL: BERNHARD VON TSCHIRSCHKY in Bergen, soll dort bleiben, wei laufend Schwimmer Ju 52 undicht werden und Schiffe die Flugzeuge an Land setzen müssen. [3]
- 13.04. Miteilung SKL: TSCHIRSCHKY in Bergen. [3]
- 19.04. B.v.T. muss in Bergen bleiben, da Verlassen des Hafens wegen U-Bootgefahr nicht möglich. [3]
- 03.05. 14:00 h -B.v.T. hat am 02.05. Befehl erhalten über Stavanger nach Kiel zu gehen. Ausrüsten zur Verwendung in Flatoen (19 km nördlich Bergen). Ferner ihm 4 Fl.C-Boote mitgeben (2 für Stavanger, 1 für Bergen, 1 für Flatoen), darüber hinaus 2 Fl.B-Boote bereitstellen (1 für Stavanger und 1 für Bergen).
18:00 h - Fl.B-Boote werden vorläufig nicht abgegeben, da nicht verfügbar. [3]
- 04.05. 04:00 h - aus Bergen über Stavanger nach Kiel ausgelaufen. 13:00 h - in Stavanger von Bergen kommend eingelaufen. [3]
- 06.05. 20:00 h - aus Stavanger ausgelaufen nach Kiel. [3]
- 08.05. TSCHIRSCHKY in Brunsbüttel eingelaufen. Eine 2 cm Flak C 30 ausgefallen, wird ausgewechselt. [3]
- 09.05. TSCHIRSCHKY wieder ausläuft über Kopenhagen nach Stavanger - Bergen am 14.05. - In Kopenhagen Abgabe von Gerät für Gr. 606.
Kapitän BvT hat dem Kdtr. LZGr. See eingehend über Marsch und Verwendung in Norwegen berichtet. Schiff hat sich als Werftabstellplatz, Küche, Funkstelle, Kran, Flakschutz, Transportschiff und Tankstelle außerordentlich bewährt. [3]
- 10.05. Mit Rücksicht auf veränderte Lage im Westen wird Befehl über Auslaufen TSCHIRSCHKY nach Norwegen aufgehoben. Bleibt bis auf neuen Befehl in Holtenau. [3]
- 24.05. Vorschlag LZGr. See: TSCHIRSCHKY wird als Werkstattschiff nach Thisted verlegt. Nimmt 2 Fl.C-Boote mit. [3]
- 10.06. TSCHIRSCHKY hat 2 Fl.C-Boote an Bord Kreuzer NÜRNBERG gegeben, dieser läuft 20:00 h nach Drontheim aus. [3]
- 27.06. Verlegung B.v.T. als Stützpunktschiff für Seefliegerverbände nach Drontheim beabsichtigt. [3]
- 04.07. Flugsicherungsschiff TSCHIRSCHKY läuft aus über Stavanger nach Drontheim für Gr. 506. Überbringt ein 1 Fl.C-Boot für Stavanger. [3]
- 24.07. TSCHIRSCHKY sollen auf Befehl Gen.Qu. sofort beschleunigt nach Wilhelmshaven gehen. Umgehend melden wann mit Eintreffen zu rechnen ist. [3]
- 25.07. FT an TSCHIRSCHKY nicht nach Wilhelmshaven gehen, weitere Befehle abwarten. 13: 00 h - FT hat B.v.T. nicht erreicht, ist ausgelaufen von Drontheim nach Wilhelmshaven. [3]
- 30.07. Folgender Einsatz geplant: Zurückziehung nach Wilhelmshaven für Verlegung nach Brest. [3]
- 01.08. Flugsicherungsschiff BERNHARD VON TSCHIRSCHKY Werftreparatur 3 Tage genehmigt. Schiff bleibt in Wilhelmshaven bis auf weiteren Befehl. [3]
- 02.08. BERNHARD VON TSCHIRSCHKY verbleibt Wilhelmshaven bis von MGkdo. West Fahrt nach Brest genehmigt wird. Zukünftiger Standort Brest-Lanveoc. [3]
- 10.08. 07:00 h - von Wilhelmshaven nach Brest ausgelaufen. [3]
- 12.08. aus Den Helder ausgelaufen nach Westen. [3]
- 14.08. MGKdo. West will Verantwortung für Weiterfahrt TSCHIRSCHKY von Den Helder nach Brest nicht übernehmen, da kein MES eingebaut ist. Einbau MES soll in Rotterdam erfolgen. [3]
- 15.08. Vermerk O.Qu.: MES Einbau TSCHIRSCHKY, daß Wilton-Werft, Rotterdam-Schiedam Einbau übernehmen kann. Einbau etwa 5 Tage. [3]
- 30.08. Seenotbezirksstelle (L) Cherbourg. TSCHIRSCHKY in Cherbourg eingelaufen. [1, 3]
- 04.09. wird mit sofortiger Wirkung der Seefl.H.Kdtr. Brest zugeteilt. Der Einsatz im Seenotdienst hat mit engsten Einvernehmen Seenotzentrale (L) Bretagne zu erfolgen. [3]
- 04.10. Flugsicherungsschiff BERNHARD VON TSCHIRSCHKY ist von Brest nach Cherbourg zu verlegen. [3]
- 03.11. Cherbourg. [L1]
1941
- 13.02. 6 Seemeilen SSW Guernsey wurde der Motorsegler "Buhara" von dem Flugsicherungsschiff BERNHARD VON TSCHIRSCHKY aufgebracht. An Bord waren 15 junge Franzosen, überwiegend Piloten und Mechaniker, darunter 8 Schüler der Flugschule St.Brieuc, die in die RAF eintreten wollten. Das Boot war aus dem Hafen St.Cast mit dem Ziel Hafen Print ausgelaufen. Dass Verfahren schwebt beim Kriegsgericht. [35]
- 17.05. 19:20 h - BERNHARD VON TSCHIRSCHKY in Le Havre eingelaufen. [8]
- 18.05. 09:21h - ausgelaufen. [8]
- 11.07. 18:50 h - von Cherbourg kommen in Le Havre eingelaufen. [8]
- 12.07. 13:20 h - BERNHARD VON TSCHIRSCHKY von Le Havre nach Osten ausgelaufen. [8]
- 24.09. 13:05 h - BERNHARD VON TSCHIRSCHKY in Le Havre eingelaufen. [8]
- 25.09. 08:25 h - BERNHARD VON TSCHIRSCHKY von Le Havre ausgelaufen nach Cherbourg. [8]
1942
- 20.03. Belastung für Kran KARL MEYER z.Zt. auf 12 t herabgesetzt. Neubauteile, die eine Heraufsetzung auf 18 t erwarten lassen, sind jetzt fertiggestellt. Vorschlagen Herausziehung KARL MEYER und Umbau auf Norderwerft, sobald Witterungsverhältnisse es gestatten. Dauer der Umbauarbeiten ca. 4 Wochen.
Ersatz könnte durch PLÜSCHOW und dessen Ersatz durch PHÖNIX, der Ende der Woche Reparatur beendet, erfolgen. Im Anschluß an KARL MEYER steht PLÜSCHOW zur Jahresüberholung heran. Reparatur H.A.WEDEL nach Austausch gegen IMMELMANN und Reparatur BERNHARD VON TSCHIRSCHKY nach Austausch gegen H.A.WEDEL werden dadurch nicht berührt. [3]
- 30.05. Ablösung TSCHIRSCHKY später durch HANS ALBRECHT WEDEL, dessen Besatzung auch im Einsatz im Westen vertraut. [3]
- 24.08. SNDF 3 meldet: Bei Reparatur BERNHARD VON TSCHIRSCHKY wird gebeten, gleichzeitig Panzerung durchzuführen. [3]
1943
- 20.01. SNDF 1 (Mitte) hat auf Anforderung O.Qu. das auf Helgoland liegende Flugsicherungsschiff TSCHIRSCHKY nach List entsandt, damit dieses bei Eintritt Wetterbesserung die Flugzeuge vom Kran durch das Treibeis in eisfreies Wasser bringt, so dass diese starten können. [3]
- 28.01. Die neue Batterie für TSCHIRSCHKY wird etwa Mitte Februar fertig. Einbaudauer etwa 3 Wochen. SNDF 3 hat bei Kadoschub dringend um baldige Entsendung TSCHIRSCHKY in Raum Biskaya gebeten. Kadoschub hält Entsendung TSCHIRSCHKY vor Beendigung Einbau neuer Batterie für zwecklos. [3]
- 30.01. Flugsicherungsschiff BERNHARD VON TSCHIRSCHKY 27.01. Norderwerft eingelaufen zum Auswechsel der Schrauben und Reparatur des Beibootes und des Hilfsdiesels. E-Batterie am 05.02. bei Herstellerfirma versandbereit. Einbau der Batterie und Reparatur etwa 27.02 beendet. Nach Kompensierung, Funkbeschickung, Ausrüstungsergänzung Schiff voraussichtlich Ende Februar einsatzbereit. [3]
- 18.02. Flugsicherungsschiff BERNHARD VON TSCHIRSCHKY voraussichtlich 20.02.43 einsatzbereit. [3]
- 20.02. Flugsicherungsschiff TSCHIRSCHKY wegen Drucklagerschäden nach Hamburg zurückgekehrt. Dauer der Reparatur wird gemeldet. [3]
- 22.02. Vermerk O.Qu.: Betrifft TSCHIRSCHKY
Aufnahme des Drucklagers hat ergeben, dass abgerissene Mutter das Rollenlager zerstört hat. Dauer der Reparatur mindestens 8 Wochen, da der benötigte besondere harte Stahl nicht zur Verfügung steht. Es wird geprüft, ob Stahl weicherer Art für Reparatur benutzt werden kann. Um das Schiff dem Einsatz zu erhalten, wird dass Drucklager aus der Mittelmaschine für das zerstörte Drucklager der Backbordmaschine eingebaut und Mittelmaschine stillgelegt. Schiff läuft damit einige Meilen weniger, kann aber trotzdem wie vorgesehen, in Westraum verlegt werden. Einbau des neuen Lagers kann später bei der Marinewerft Brest erfolgen. [3]
- 24.02. Vermerk O.Qu.: Betrifft TSCHIRSCHKY
Lt. Miteilung Werft muß für TSCHIRSCHKY eine neue Drucklagerwelle angefertig werden. Dauer mindestens 8 Wochen. Die Maschinenanlage wird so hergerichtet, dass das Schiff mit 2 Außenschrauben in Dienst gestellt werden kann. Marschgeschwindigkeit 13 sm/h. SNDF West lehnt Einsatz des Schiffes mit dieser Geschwindigkeit ab, verzichtet auch auf Ersatzgestellung. SNDF Mitte gibt Nachricht, ob TSCHIRSCHKY im Bereich Mitte Verwendung finden kann. [3]
- 08.04. Flugsicherungsschiff BERNHARD VON TSCHIRSCHKY wird mit sofortiger Wirkung SNDF 5 (Nord) zugewiesen. [3]
- 28.04. BERNHARD VON TSCHIRSCHKY wegen Schraubenschadens (Steuerbordschraube) zum Eindocken in Rostock Neptunwerft eingelaufen. Dauer der Reparatur unbestimmt. [3]
- 00.10. Flugsicherungsschiff BERNHARD VON TSCHIRSCHKY Eingelaufen in Bodoe, kam aus dem Norden. War mit FL.B 522 die einzige Einheit für die Seenotdienst in dieser Gegend. [4]
- 28.11. 17:40 h - BERNHARD VON TSCHIRSCHKY kontakt mit Frederikshavn. [4]
- 01.12. BERNHARD VON TSCHIRSCHKY funkkontakt mit Aalborg und Norderney. [4]
- 02.12. 09:10 h - BERNHARD VON TSCHIRSCHKY eingelaufen in Oslo. [4]
- 04.12. FL.A 203 von Frisches Haff nach Greifswald unterwegs. Nachmitags 2 andere Einheiten aktiv, BERNHARD VON TSCHIRSCHKY und FL.B 213. [4]
- 10.12. 22:40 h - BERNHARD VON TSCHIRSCHKY eingelaufen in Hafen. [4]
- 12.12. 13:00 h - BERNHARD VON TSCHIRSCHKY ausgelaufen. [4]
- 13.12. 18:30 h – in Hamburg eingelaufen. [4]
1944
- 15.06. FS von Kdo.d.Schiffe und Boote d.Lw. an Gen.d.Lw.b.Ob.d.M.
Nach Erfahrung HERKULES wird Ausrüstung mit Geräuschminenabwehrgeräten auch für GUNTHER PLÜSCHOW und BERNHARD VON TSCHIRSCHKY beantragt. Bei umgehender Entscheidung des Antrages könnten für Einbau KKG während bevorstehenden Eindockens der Schiffe getroffen werden. [3]
- 24.06. FS von Kdo.d.Schiffe und Boote d. Lw. an Gen.d.Lw.b.Ob.d.M.
Terrorangriff auf Hamburg am 20.06.44. Beschädigung der s.Zt. in Norderwerft liegenden Flugsicherungsschiffe BERNHARD VON TSCHIRSCHKY und GUNTHER PLÜSCHOW voraussichtlich unerheblich. Gefallen sind: Von BERNHARD VON TSCHIRSCHKY: † Kapt. Adolf May, † 1. Offz. Peter Dillwitz, † Waching. Karl Achleitner, Vermisst: Wachfunker Kurt Buse, Motorenwäch. Erich Linden. [3]
1: Gröner Bände 1-8
2: Die Schiffe und Boote der deutschen Seeflieger
3: KTB des General der Luftwaffe beim Oberbefehlshaber der Kriegsmarine / Oberquartiermeister
4: Air Sea Rescue Report For Home Aerea and Atlantic, Naval Section
5: KTB der Seenotzentrale (Luft) Nord
8: KTB des Kommandanten Seeverteidigung Le Havre
10: KTB der Küstenfliegergruppe 106
12: KTB der Küstenfliegergruppe 406
L1: (www.) Forum-Marinearchiv.de (DB: HMA, ASA)
35: BA/MA "Sammlung Abwehr Frankreich" Zugang 2001 aus London
Eingefügt am : 28.08.2008
Letzte Änderung : 02.03.2017
Geändert von : Jörg Kießwetter
Änderung : - 22.03.2014 B. Kibelka: Ereignis vom 13.2.1941 eingefügt.
- 23.02.2016 J.-G. Notholt: HTML entfernt.
- 03.03.2016 J.-G. Notholt, Feld "Daten im Gröner" bereinigt.
- 02.03.2017 J. Kießwetter: Schreibfehler Korrektur.