R 139



Epoche : Kriegsmarine
Kennung : R 139
Funktion : Räumboot
Schiffstyp : Typ R 130-150
Auftraggeber : Kriegsmarine
Bauauftrag : 00.00.0000
Bauwerft : Abeking & Rasmussen, Lemwerder
Baunummer : 3761
Baubeginn : 00.00.0000
Stapellauf : 00.00.0000
Indienststellung : 21.04.1944
Ausserdienststellung : 18.07.1944 +


Verdrängung (max. t): 155
Länge (m) : 41,05
Breite (m) : 5,80
Tiefgang (m) : 1,67
Seitenhoehe (m) : 3,52
Antrieb Anzahl : 2 DM
Antrieb Typ : MAN 8zyl Viertaktdiesel
Schrauben Anzahl : 2 V.S.P.
Schrauben ⌀ : 1,80
Maschinenleistung Gesamt : 2155 PSe
Geschwindigkeit : 19,8 kn
Treibstoffvorrat : 11 t Öl
Fahrbereich : 900sm/15kn
Besatzung : 3,38
Bewaffnung : 3-6x 20mm Flak
1x 3,7cm
RAG 8,6 cm
Räumausrüstung : Scherdrachengerät (SDG)
Knallkörpergerät (KKG)
- 21.04.1944 - 13.Räumboot-Flottille [1]
- 18.07.1944 - 23u16 Verlust durch Fliegerraketen bei Norderney - Position 54°00'N 97°37'O [G]

Lebenslauf R 139:

21.04.1944 - 13.Räumbootsflottille, Indienststellung durch Kmdt. Olt.z.S. Witsch [5]
22.04.1944 - 01.06.1944 dem Erprobungskommando unterstellt, anschließend Ausbildung [5]
02.06.1944 - verlegt nach Wilhelmshaven, dort fest [5]
03.06.1944 - aus nach Esbjerg mit Befehlshaber, dort fest [5]
04.06.1944 - Hafendienst [5]
05.06.1944 - aus nach List mit Befehlshaber, dort fest [5]
06.06.1944 - weiter nach Wilhelmshaven, dort Befehlshaber ausgeschifft und weiter nach - Wesermünde, dort fest [5]
07.06.1944 - Vor Helgoland Aufnahme einer Strommessboje [5]
08.-09.06.1944 - Hafendienst Wesermünde [5]
10.-17.06.1944 - Räumarbeiten an der Versuchssperre vor Helgoland, wegen grober See Arbeiten nicht an jedem Tag möglich [5]
18.-20.06.1944 - zur Verfügung S.V.K., verlegt nach Wesermünde [5]
21.-26.06.1944 - Hafendienst [5]
27.06.1944 - aus zur Übung Fla-Schiessen und Schleppmanöver [5]
28.06.1944 - Hafendienst [5]
29.06.1944 - Geleitschutz für M305 nach Cuxhaven [5]
29.06.1944 - 14.07.1944 Mit der Flottille zur Wracksuchaufgabe M435, Lasbeck, Vesta, VP1237, Hast II, VP1233 und VP1236. Alle Wracks gefunden und mit Fischereiboje gekennzeichnet [5]
14.07.1944 - Über Wilhelmshaven (MES-Vermessung) nach Wesermünde verlegt
15.-17.07.1944 - Hafendienst und Ausrüstung [5]
18.07.1944 - aus zur Verlegung nach Terschelling, Angriff von 32 feindl. Fliegern mit Bomben, Bordwaffen, Raketen und Torpedos, Boot in Brand geschossen, R134 und R137 übernehmen Besatzung, durch Explosion der Munitionskammer in mehrere Teile zerrissen und gesunken [5]

16.04.1944 - 18.07.1944 Olt.z.S. Witsch [5]
Gröner, Die deutschen Kriegsschiffe 1815-1945, Band 2
[1] Hildebrand/Lohmann, Deutsche Kriegsmarine, Kap.65, S.36-59
[5] KTB 13. Räumbootsflottille 15.11.1943 - 28.02.1944