R 200



Epoche : Kriegsmarine
Kennung : R 200
Funktion : Räumboot
Schiffstyp : Typ R 194-217
Auftraggeber : Kriegsmarine
Bauauftrag : 00.00.0000
Bauwerft : Burmester, Burg-Lesum
Baunummer : 2770
Baubeginn : 00.00.0000
Stapellauf : 00.00.0000
Indienststellung : 26.02.1943
Ausserdienststellung : 31.08.1944 +
Verbleib : 15.09.1944 Sprengung des Wracks


Verdrängung (max. t): 126
Länge (m) : 36,20
Breite (m) : 5,55
Tiefgang (m) : 1,50
Seitenhoehe (m) : 3,22
Antrieb Anzahl : 2
Antrieb Typ : MWM 6zylinder Viertakt-Diesel RS.143.SU + 3 Ruder
Schrauben Anzahl : 2
Schrauben ⌀ : 1,15
Maschinenleistung Gesamt : 1800 PSe
Geschwindigkeit : 23,5 kn
Treibstoffvorrat : 10 t Öl
Fahrbereich : 1100sm/15kn
Besatzung : 1 / 30
Bewaffnung : 2x 2cm Flak
später 1x 3,7cm
10 Minen
- 26.02.1943 - 11.Räumboot-Flottille (ii) [1]
- 00.07.1943 - Verlegung durch franz. Kanäle ins Mittelmeer [5]
- 31.08.1944 - 22u37 Verlust durch Fliegerraketen in St. Stefano [G]
- 15.09.1944 - Sprengung des Wracks [G]

KTB 11. Räumboot-Flottille:

- 26.02.1943 - In Dienst gestellt bei Burmester Bremen-Burg.[5]
- 10.03.1943 - nach Wesermünde zur Ausrüstung.[5]
- 14.03.1943 - verlegt nach Wilhelmshaven und Weitermarsch nach Kiel für Restarbeiten bei Deutsche Werke Kiel.[5]
- 23.05.1943 - ein Cuxhaven.[5]
- 24.-26.05.1943 - aus nach Helgoland zur Wracksuche "Sperrbrecher 169" nnw Juist, kein Hindernis festgestellt, weiter Wracksuche Dampfer "Aegir", Masten sichtbar, Wrackbezeichnung liegt aus, weiter zur Wracksuche V 1252 und V 1106, kein Hindernis festgestellt.[5]
- 27.05.1943 - F.d.M Ost unterstellt, nach Beckmann Werft, Cuxhaven zur Rep. Echolot.[5]
- 29.05.1943 - verlegt nach Kiel.[5]
- 30.05.-01.06.1943 - verlegt nach Osten, Memel ein.[5]
- 02.-05.06.1943 - aus zu Räumunternehmung Wartburg II, Schnittpunkt nördl. Danzig westl. Memel, von F.d.M. Entlassen.[5]
- 05.-07.06.1943 - verlegt nach Westen, ein Cuxhaven.[5]
- 22.06-30.06.1943 - Cuxhaven verlegt ins Mittelmeer durch holl. Und franz. Kanäle.[5]
- 01.07.-31.08.1943 - kein KTB vorhanden.[5]
- 01.09.1943 - Ablaufen des Norweges, Südküste Korsika.[5]
- 03.09.1943 - Ablaufen des Südweges, Nordküste Sardinien.[5]
- 04.09.1943 - Truppentransport.[5]
- 06.09.1943 - Ablaufen des Nordweges.[5]
- 12.09.1943 - Geleit I-Boote.[5]
- 130.9.1943 - Truppentransporte, Sicherstellung von 2 ital. U-Booten.[5]
- 14.09.1943 - Geleit I-Boote.[5]
- 15.09.1943 - Geleit der Minenschiffe "Brandenburg" und "Pommern".[5]
- 16.09.1943 - Sicherung Übersetzverkehr Ponto Posso nach Bonifacio.[5]
- 17.09.1943 - Sicherung der Bonifaciostrasse und Truppentransport.[5]
- 18.09.1943 - mit den letzten Truppenteilen von St. Teresa nach Porto Vecchio.[5]
- 21.09.1943 - Dampfer "Nikolaus" von Pier schleppen, dabei 2 U-Boot-Torpedotreffer auf Dampfer.[5]
- 23.09.1943 - Geleit für Dampfer "San Pedro".[5]
- 24.09.1943 - Geleit für "KT 2".[5]
- 25.09.1943 - Geleit für Dampfer "Salusso".[5]
- 26.09.1943 - Geleit für "KT 14".[5]
- 28.09.1943 - Geleit für Dampfer "Palasso" von Bastia nach Livorno.[5]
- 29.09.1943 - aus Seenotfall nw Elba, kein Erfolg.[5]
- 03.10.1943 - mit den letzten Landeinheiten von Bastia nach Livorno.[5]
- 04.10.1943 - Geleit für "F 8".[5]
- 05.-08.10.1943 - Maschinenreparatur, anschliessend zur Werft Genua verlegt.[5]
- 15.10.1943 - Maschine wieder klar, Marsch nach La Spezia.[5]
- 16.-18.10.1943 - Geleit für Minenschiff "Juminda" zur Minenunternehmung.[5]
- 22.-24.10.1943 - aus zum Absprunghafen St. Stefano für Minenunternehmen "Hase", Ausfahrt zwischen Maddalena und S. Maria verseuchen, planmässig durchgeführt.[5]
- 24.-25.10.1943 - nach Piombino zur Abholung Dampfer "Potenza", aus nach La Spezia.[5]
- 26.-31.10.1943 - Minenübernahme für Unternehmen "Zange", Hafengebiet vor Bastia verseuchen, planmässig ausgeführt, zurück nach La Spezia, wieder aus mit Minenschiff "Kehrwieder" zur Minenaufgabe vor Tibermündung.[5]
- 02.-05.11.1943 - Geleit für Minenschiff "Kehrwieder" zur Minenaufgabe, La Spezia ein.[5]
- 07.11.1943 - Geleitaufgabe, Rapallo ein.[5]
- 10.-13.11.1943 - Geleitaufgabe für Minenschiff "Kehrwieder" zur Minenaufgabe, La Spezia ein.[5]
- 16.-18.11.1943 - Minenaufnahme und Auslaufen nach Marina di Campo zum Unternehmen "Notung", verseuchen der sw-Küste Korsika, ein La Spezia.[5]
- 19.-22.11.1943 - aus zum Absprunghafen Porto Ercole zur Minenunternehmung "Ritterschlag", verseuchen der Küste zwischen Tibermündung und Cap d'Anzio, planmässig verlaufen, St. Stefano ein.[5]
- 28.-29.11.1943 - Übernahme von 24 Sprengbojen D für Unternehmen Fanfare vor Bastia.[5]
- 06.-07.12.1943 - Geleit für Dampfer "Irimithe" nach Genua.[5]
- 08.-10.12.1943 - verlegt nach La Spezia, bis Tino mit Gerät, kein Erfolg, anschliessend Geleit für Minenschiff Dwarsläufer bei Minenaufgabe, ein La Spezia.[5]
- 13.12.1943 - Geleitaufgabe für Dampfer "Giorgio", La Spezia ein.[5]
- 15.12.1943 - Geleit für Minenschiff "Niedersachsen" bei Probefahrt.[5]
- 17.-18.12.1943 - Geleit für Minenschiff "Dwarsläufer" zur Minenaufgabe "Lachs".[5]
- 19.12.1943 - Geleit für Dampfer "Chisone" und Kabelleger "Gisone"???.[5]
- 21.-24.12.1943 - Geleit für Dampfer "Imirithie", "Foligno", "Pitonto", Rapallo ein.[5]
- 27.-29.12.1943 - Geleit für Dampfer "Potenza" und "Telaro", Genua ein.[5]
- 30.-31.12.1943 - Geleit für Minenschiff "Dwarsläufer".[5]
- 01.01.1944 - Werft Genua.[5]
- 02.-04.01.1944 - Geleit nach Süden, Piombino ein.[5]
- 10.-11.01.1944 - Geleit für Schlepper "Tebessa" zur Unfallstelle MFP F 181 SO Porto Ercole.[5]
- 12.-13.01.1944 - MFP F 613 nach Civitavecchia geschleppt, mit Schlepper "Tebessa" nach Nord.[5]
- 14.-18.01.1944 - auf Vorpostenposition zwischen Portofino und Sestri Levante.[5]
- 18.01.1944 - Geleit für TA 27 und Wechsel eines 3,7cm Rohres nach Genua.[5]
- 19.01.1944 - Geleit für TA 27 beim Artillerieschiessen vor Genua.[5]
- 20.-21.01.1944 - aus mit 4 RA Booten zu Abwehr- und Erkundungsaufgaben "Kachelofen" und "Schwimmanstalt", Livorno ein.[5]
- 22.01.1944 - Geleitsicherung nach St. Stefano.[5]
- 24.01.1944 - mit 3 RA-Booten Schnellbootüberwachung südl. Piombino.[5]
- 25.-28.01.1944 - aus zur Aufgabe "Kanin", verseuchen der Küste südlich Civitavecchia, An- und Rückmarsch Weg Panther, Portoferraio ein, 6 UMB übernommen, Durchführung planmässig, Angriff von 6 Bombern und 4 Jägern, schiffbauliche Schäden, Ausfall von Kompass und FT-Anlage.[5]
- 29.01.1944 - verlegt über Rapallo nach Genua.[5]
- 10.02.1944 - Sicherung Scheibenschlepper bei Artl. Schiessen T-Boote vor Genua.[5]
- 13.-14.02.1944 - aus mit UJ 2221 zum Aufklärungsstreifen nördl. Elba, S-Boot Überwachung.[5]
- 16.-17.02.1944 - Übernahme von 4 LMB für Aufgabe "Maikäfer", verseuchen der Küste südl. Tibermündung, aus zum Absprunghafen Porto Ercole, mehrere Wellen Bombenangriffe auf Hafengebiet, Treffer an Heck und mehrere Splitterlöcher, Boot geht an Pier auf Grund, zurückgelassen mit Sicherungskommando.[5]
- 17.02.1944 - 16u00 gestrandet bei Pt. Ercole [G]
- 16.03.1944 - gehoben und zur Reparatur [G]
- 16.04.-21.04.1944 - Werft Genua
- 20.07.1944 - wieder in Dienst gestellt [G]
- 22.07.1944 - Geleit für "KT 19" nach La Spezia.[5]
- 23.07.1944 - Geleit für MFP F 2819, F 2865, F 2922, Dampfer "Cefalo", Peniche "Köln" und "Amsel" nach Genua.[5]
- 25.07.1944 - aus nach La Spezia, S-Bootjagd, da aufnehmen "KT 19" nach Genua.[5]
- 27.07.1944 - aus nach La Spezia, S-Bootjagd,.[5]
- 28.07.1944 - Geleit für 2 Schlepper mit U-Boot und 1 HS-Boot nach Genua.[5]
- 29.07.1944 - aus zur U-Bootüberwachung zwischen nicht zu entziffern, danach La Spezia einlaufen.[5]
- 31.07.1944 - Geleit für "KT 20" nach Genua, anschliessend Verstärkung U-Boot-Schleppgeleit bei Punkt 718 [5]
- ab 01.08.1944 - kein KTB mehr vorhanden.[5]
26.02.1943 - 15.12.1943 Oblt.z.S. Funda [5]
16.12.1943 - 15.04.1944 Lt.z.S. Trieb (i.V.)
16.04.1944 - 15.05.1944 Lt.z.S. Matthiessen [5]
16.05.1944 - 31.07.1944 Lt.z.S. Trieb [5]
Gröner, Die deutschen Kriegsschiffe 1815-1945, Band 2
[1] Hildebrand/Lohmann, Deutsche Kriegsmarine, Kap.65, S.36-59
[2] Kroschel/Steindorff, Die Deutsche Marine 1955-1985, S.110, 119
[5] KTB der 11. Räumbootsflottille 15.02.1943 bis 31.07.1944