Seekuh



Epoche : Kriegsmarine
Kennung : Seekuh
Funktion :
Schiffstyp : Schute aus Holz
Auftraggeber : Kriegsmarine
Indienststellung : 00.00.1941
Ausserdienststellung : 00.00.1944 §
Verbleib : 1 Exponat im Marinemuseum Stralsund


Verdrängung (max. t): ca. 25 t
Länge (m) : 12,0
Breite (m) : 2,5
Tiefgang (m) : 1,2
Antrieb Typ : kein Eigenantrieb, Schleppgerät
Geschwindigkeit : max. 9 kn
Besatzung : keine
Bewaffnung : keine Bewaffnung
Räumausrüstung : Mittschiffs befindet sich in einem "Spalt" ein kupferumschlungener Stahlkern. Der Elektromagnet in den Booten ist 7,5m lang und 3,7 t schwer. Die angelegte Spannung von Bord des Schleppers baut das gewünschte magnetische Feld auf, durch das Magnetminen zur Detonation gebracht werden [2]
SEEKUH, ein von FRG-Schleppern (Fernräumgeräteschlepper) gezogenes Räumgerät gegen Magnetminen. Mittschiffs befindet sich ein "Spalt" für den kupferumschlungenen Stahlkern. Die angelegte Spannung von Bord des Schleppers baut das gewünschte magnetische Feld auf. An beiden Seiten befinden sich inwändig Leerzellen zur Sicherung der Schwimmfähigkeit nach Detonationen in der Nähe.

Das Fernräumgerät "Seekuh" bestand aus jeweils drei schweren Holzbooten (Elektromagnetträger), die in Dwarslinie geschleppt wurden. Der Elektromagnet in den Booten war 7,5m lang und 3,7 t schwer. Die "Seekuh" wurde später durch das Hohlstab-Fernräumgerät ersetzt [1]
Karl Meyer - Hochseeminensuchboote 1939-1945, S.61
[1] FMA-Thread "Seekühe 1940 - was war das ?" aus Januar 2009
[2] FMA-Thread "Wrack in der Kieler Bucht" vom November 2011
[3] Florian Huber, "Seekuh" in der Kieler Förde, Schiff Classic (H.2) 2021, S.72-77