M 3113 ii / KFK 155



Epoche : Kriegsmarine
Kennung : M 3113 ii / KFK 155
Funktion : Hilfsräumboot
Schiffstyp : Kriegsfischkutter
Auftraggeber : Kriegsmarine
Bauwerft : Burmester, Swinemünde
Indienststellung : 24.12.1942
Ausserdienststellung : 15.05.1944 +


Verdrängung (max. t): 110
Länge (m) : 24,00
Breite (m) : 6,40
Tiefgang (m) : 2,75
Seitenhoehe (m) : 2,90
Antrieb Anzahl : 1
Antrieb Typ : Dieselmotor
Schrauben Anzahl : 1
Schrauben ⌀ : 1,30
Maschinenleistung Gesamt : 220 PSe
Geschwindigkeit : 9
Treibstoffvorrat : 7 cbm Öl
Fahrbereich : 1200sm/ 7kn
Besatzung : 18
Bewaffnung : 1x 3,7cm
4x 2,0cm
Räumausrüstung : Motorpinassgerät (MPG)
Schleppspulgerät (SSG)
- 16.03.1943 - 31.Minensuchflottille: M 3113 ii [G]
- 11.02.1944 - Strandung im Nebel bei Leppneeme (59.33n 24°52o) [2]
- 16.03.1944 - Bergung des Bootes unmöglich. Nicht mehr in der Flottengliederung [2]
- 15.05.1944 - Bergung von Waffen und Ausrüstung abgeschlossen. Boot aufgegeben [2,729]

KTB 31. Minensuchflottille [2]:

- 01.01.1944 – Gruppe B (Oblt.z.S. Borries) mit R 29.
- 01.-15.01.1944 – 15 Boote zwecks Winterlager und WLZ aufgeslippt in Westwerft Reval.
- Ab 01.01.1944 – Netzbewachung und Luftüberwachung Revaler Bucht gem. Gkdos. F.d.M.
- 08.01.1944 – Netzbewachungsaufgabe bis 19.01. unterbrochen.
- 15.-30.01.1944 – 21 Boote zwecks Winterlager und WLZ aufgeslippt in Westwerft Reval.
- 20.01.1944 – „Nashorn“-Bewachung aufgenommen ; U-Boot-Überwachung auf Weg Orange.
- 23.01.1944 – Kontrolle des Sperrnetzes auf Zustand und Lage.
- 28.01.1944 – Finnland meldet feindl. U-Boot auf Westkurs bei Jussarö. Aufklärung und Maßnahmen zur starke Geleitsicherung bis zum 01.02.1944.

- 01.-15.02.1944 – 20 Boote zwecks Winterlager und WLZ aufgeslippt in Westwerft Reval.
- Ab 02.02.1944 – Verstärkte Fluchtversuche estnischer Bevölkerung sind zu verhindern.
- 04.02.1944 – „Nashorn“-Bewachung an 3. VP-Flottille abgegeben.
- 09.02.1944 – Räumaufgabe bei Makiluto nahe Wrack M 451.
- 11.02.1944 – M 3113 (ObStrm. Geyer) bei Leppneeme (59.33n 24°52o) im Nebel gestrandet.

- 01.03.1944 – Beginn Bergungsarbeiten für M 3113 [Scan 490]
- 30.03.1944 – Bergungskommando für M 3113 von anfliegender He 111 beschossen.
- 15.05.1944 – Bergung der Ausrüstung aus M 3113 abgeschlossen. Boot wird aufgegeben. *
- Vorgesehene Sprengung nicht durchgeführt, da Boot durch Seegang durchgebrochen und voraussichtlich binnen kürzester Zeit von selbst verschwunden sein wird.
11.02.1944 - ObStrm. Geyer [2]
Gröner, Die deutschen Kriegsschiffe 1815-1945, Band 8/2 Seite 261 ff
[1] KTB 31. Minensuchflottille vom 01.01.1943 bis 31.05.1943
[2] KTB 31. Minensuchflottille vom 01.01.1944 bis 30.11.1944