- 00.00.1930 - Rhein-Schlepper KRONOS VIII (Fendel, Mannheim) [G]
- 00.00.1941 - zur Donau überführt, DDSG [G]
- 00.05.1944 - IMRDD, Minenräumgruppe Untere Donau [G][1]
- 27.08.1944 - bulgarische Beute [1] *
Lebenslauf der KRONOS VIII [2]:
- 24.04.1944 - Dienststelle Inspekteur Minenräumdienst Donau (Kpt.z.S. Lautenschlager) in Belgrad aufgestellt.
- 01.05.1944 - Korv.Kpt. v.Helleparth (Stab IMRDD) erhält zur Minenräumung auf mittlerer und oberer Donau 12 adaptierte Zugschiffe, darunter M/tg KORNOS VIII.
- 17.05.1944 - Minenräumgruppe Untere Donau des IMRD (Grufü Kptlt.d.R. Walther Brouwer) in Russe stationiert. Einsatz auf der Strecke Braila bis Orsova.
- 20.06.1944 - IMRDD meldet 22 Minenräumfahrzeuge im Einsatz, 3 im Einsatz verloren, 13 in Kürze einsatzbereit, 11 im Umbau, 16 angefordert.
- 20.06.1944 - Minenräumungen: 89 durch Wasserfahrzeuge, 106 durch Minensuchflugzeuge, 31 ohne beobachtete Wirkung zerstört, 6 an Land gefunden.
- 01.08.1944 - IMRDD, Minenräumgruppe Untere Donau [G]. Untergruppe D [2].
- 27.08.1944 - Bulgarien kündigt die Mitgliedschaft im Dreimächtepakt.
- 27.08.1944 - KRONOS VIII [wo?] von Bulgarien beschlagnahmt [1] *
- 08.09.1944 - Besetzung Bulgariens durch die Rote Armee. KRONOS VIII wird sowj. Beute [1]
Dass die Schlepper KEHL und KRONOS VIII mit dem Chef der Minenräumgruppe Untere Donau, Kapitänleutnant Brouwer, bis Prahovo gelangt und dort erst am 7. September selbstversenkt worden seien, ist mit Brouwers Bericht und den KTG IMD Lautenschlägers nicht vereinbar.
Beide Schiffe müssen im Raum zwischen Svistov, km 576 und Nikopol/Turnu Magurele festgesetzt worden oder zurückgeblieben sein. Aus den Berichten geht hervor, dass Brouwer mehrere Schlepper aus Somovit mitnahm, darunter JOSEF WALLNER, JULIUS WALLNER, SALZACH, BADEN XV und ILZ. Von KEHL und KRONOS VIII nahm er nur die internierten Besatzungen mit. Die Schiffe selbst standen ihm wohl nicht zur Verfügung. Die komplette Schiffsliste von Brouwers Marschverband von Russe nach Prahovo ist namentlich in Browers Bericht aufgelistet. KEHL und KRONOS VIII sind nicht darunter. Außerdem tauchen KEHL und KRONOS VIII in sowjetischen Beutelisten auf und wurden ab Oktober 44 zur Minenräumung eingesetzt, können also nicht schwer beschädigt gewesen sein.[3]