Mosel ex Motor III



Epoche : Kriegsmarine
Kennung : Mosel ex Motor III
Funktion : Hilfsminensuchboot
Schiffstyp : Motorschlepper - 36,6 mtr
Auftraggeber : Eigner: DDSG, Wien
Bauwerft : J. G. Hitzler, Lauenburg/Elbe
Baunummer : 438
Baubeginn : 00.00.0000
Stapellauf : 00.00.0000
Indienststellung : 00.07.1944
Ausserdienststellung : 07.09.1944 sv


Verdrängung (max. t): .
Länge (m) : 34,60
Breite (m) : 6,66
Tiefgang (m) : .
Seitenhoehe (m) : 2,04
Antrieb Anzahl : 2
Antrieb Typ : Deutz 6zyl. 4takt DM
Maschinenleistung Gesamt : 660 PSe
Geschwindigkeit : .
Treibstoffvorrat : Öl
Fahrbereich : .
Besatzung : .
- 00.00.1921 - M/s MOTOR III (Schles. Dampfer Co.) [G][1]
- 00.00.1941 - zur Donau überführt, umbenannt in MOSEL, DDSG [G]
- 00.07.1944 - IMRDD, Minenräumgruppe Untere Donau [G][1]
- 07.09.1944 - selbstversenkt auf Donau km 860-865, Raum Prohovo [G][1]

Aus dem Lebenslauf der MOSEL [2]:

- 07.05.1944 - Evakuierung Sewastopols.
- 10.05.1944 - Im Geleit "Rose" von Konstanza zur Halbinsel Chersones.
- 12.05.1944 - RA 51, 52, 54, 56, GASTEIN, GEISERICH, GRAFENAU, LOBAU, MOSEL und USKOK mit den letzten Geleiten von der Krimküste nach Rumänien.
- 17.05.1944 - Minenräumgruppe Untere Donau des IMRD (Grufü Kptlt.d.R. Walther Brouwer) in Russe stationiert. Einsatz auf der Strecke Braila bis Orsova.
- 01.08.1944 - IMRDD, Minenräumgruppe Untere Donau [G]. Untergruppe B [2].
- 28.08.1944 - MRGr. Untere Donau muß ihren Stützpunkt Ruse räumen.
- 07.09.1944 - Da eine Passage des Eisernen Tors nicht mehr möglich, wird die MOSEL neben anderen Fahrzeugen bei Prahovo selbstversenkt.

[G] Gröner, Die deutschen Kriegsschiffe 1815-1945, Band 8, S. 131-133
[1] Gröner/Jung, Schiffe der dt. Kriegsmarine ... und ihr Verbleib (2001) S.60-66
[2] Kugler, Randolf: Chronik der Donauflottille (Vorarbeit 2. Edition 1989)