Sperrbrecher F 212



Epoche : Kriegsmarine
Kennung : Sperrbrecher F 212
Funktion : Sperrbrecher
Schiffstyp : Marinefährprahm Typ B
Auftraggeber : Kriegsmarine
Bauauftrag : 12.05.1941
Bauwerft : Nederlandsche Droogdok Mij., Amsterdam
Stapellauf : 00.00.0000
Indienststellung : 00.00.0000
Ausserdienststellung : 22.07.1949 +
Verbleib : Fahrzeug später gehoben und abgewrackt [1]


Verdrängung (max. t): 270 t
Länge (m) : 47,0
Breite (m) : 6,5 / 8,4 *
Tiefgang (m) : 1,5
Seitenhoehe (m) : 2,75
Antrieb Anzahl : 3
Antrieb Typ : 6zyl. 4takt Dieselmotoren mit 1 Ruder
Schrauben Anzahl : 3
Maschinenleistung Gesamt : 390 PSe
Geschwindigkeit : 10,5 kn
Treibstoffvorrat : 4,1 t Öl
Fahrbereich : 1340sm/7kn
Besatzung : 0,21
Bewaffnung : keine Bewaffnung (GM/SA)
Räumausrüstung : VES = CAM Kreuzpol-Anlage
Artilleriefährprahm mit Landungsbug
Verbreiterung durch CAM
- 00.05.1942 - 21. L-Flottille [5]
- 00.05.1943 - 13. L-Flottille [5]
- 00.00.1944 - Umbau z. Sperrbrecher bei Greifenwerft, Stettin [5]
- 20.03.1945 - fertig gestellt als Flußsperrbrecher, Überführung nach Kiel zur Vermessung durch OKM angeordnet [2]
- 00.07.1945 - GM/SA - 1. MRD (Kiel) - 1.SB-Flottille [3]
- 07.12.1947 - Minenräumverband Cuxhaven [1]
- 22.07.1949 - Verlust nach Minentreffer vor der Jade (Minsener Rinne) [1]
[1] Hartmut Klüver: Minenräumverband des Zollgrenzschutzes Cuxhaven. In: Stationen deutscher Marinegeschichte (II) - Deutsche Seeverbände 1945-1956.
[2] Schreiben OKM an Hauptausschuß Schiffbau vom 20.03.1945
[3] Rohwer; Fahrzeuge des dt. Minenräumdienstes MR (1961) H.1
[4] Gröner, Die deutschen Kriegsschiffe 1815-2015, Band 9/1, S.51/53
[5] Arndt/Jung: Deutsche Sperrbrecher 1914-1945 (Bonn 2005)