17.Räumboot-Flottille
Die Flottille entstand am 16. Juli 1944 durch Umbau der aus Schulbooten gebildeten Vorpostenflottille Zaage und führte zunächst die Bezeichnung "Räumbootsflottille z.b.V.". Sie wurde am 16.10.1944 in 17. Räumbootsflottille umbenannt. Einsatz zunächst im Rigaer Meerbusen, beim Kampf um Ösel, später vor der Küste Lettlands und Ostpreußens, ab März 1945 in der mittleren Ostsee. Bei Kapitulation im Mai 1945 sammelte die Flottille in Kappeln (Schleswig-Holstein). -
Nach dem Krieg Einsatz bei der 5. Minenräumdivision (IJmuiden) der GM/SA zum Räumen von Sperren vor der holländischen Küste bis Ende 1947. Nach Auflösung der Flottille Auslieferung der Boote an Niederlande, Dänemark und USA. Letzter Bestand: R 21, 28, 31, 167, 170, 172, 174, 175, 176, 181, 220, 246, 251, 252.
KTB-Auswertung bis Ende 1944 durch Thomas Weis.