- 28.10.1938 - Indienststellung und Überführung zur Donau [G]
- 00.00.1938 - Umbau auf Schiffswerft Linz [G]
- 00.12.1938 - Donauflottille [G]
- Jul./Aug.1940 - Überführung nach den Niederlanden [1]
- 25.03.1941 - Rückverlegung zur Donau bis 23.04.1941[1]
- 01.07.1943 - 30.Räumboot-Flottille [2]
- 01.10.1943 - Rückgabe an Donauflottille Linz [2]
- 09.05.1945 - USA-Beute - IWD Danube-Branch - Transportdivision [G]
Lebenslauf der FR-Boote [1]
- Frühj. 1938 - Lürssen-Werft in Vegesack beginnt mit dem Bau der Boote FR 1 bis FR 12.
- 28.10.1938 - Indienststellung FR 4 in Bremen [G]
- ohne Datum - Überführung via Main-Ludwigskanal zur Donau [G]
- 00.11.1938 - In Linz Verlängerung des Achterschiffs um 1 Meter [G]
- 00.12.1938 - FR 4 kriegsbereit. Bei der Fllottille erneut in Dienst gestellt [G]
- 15.03.1939 - Proklamation des "Reichsprotektorat Böhmen und Mähren".
- 15.03.1939 - Fahrzeuge [FR 1 bis 6] der Doflo im Raum Hainburg zur Brückensicherung und eventuellen Besetzung des Hafens Preßburg in Bereitschaft.
- 12.05.1939 - Gem. Weisung des OKM/Skl ist sofort eine Räumbootshalbflottille zu 2 Räumbootsgruppen zu formieren.
- 00.09.1939 - Polenfeldzug: Doflo zwischen Hainburg und Engerau zur Brücken- und Hafensicherung bereitgestellt.
- 26.09.1939 - Mit FR 12 Auslieferung der Flußräumboote abgeschlossen.
- Ab 07.10.1939 - Fahrzeuge der Doflo im Linzer Flottillenstützpunkt stillgelegt, Personalstärke reduziert.
- Ende 07.1940 - FR-Boote wieder bemannt und ausgerüstet, um über Ludwig-Kanal, Main und Rhein nach Holland zu verlegen.
- Anfang 08.1940 - FR-Boote samt Flottillenstab kommen in Rotterdam an, wo sie im Quarantänehafen Liegeplätze und Quartier erhalten.
- 00.08.1940 - Aufgaben der Doflo: Minenkontrolle, notfalls Minenräumung im Fluß- und Kanalgebiet Südhollands bis zur belgischen Grenze sowie im Insel- und Küstenbereich.
- Nordgruppe - 6 FR-Boote als "Maasgruppe" in Rotterdam stationiert für Einsätze auf dem Rhein von Rotterdam bis Dordrecht, auf der Maas bis Hoek van Holland.
- Südgruppe - 6 FR-Boote in Dordrecht für Einsätze im Holl. Diep bis Vlissingen und im Gebiet der Inseln von Walcheren bis Goeree.
- 15.07.-10.09.1940 - Von Donau- und Rheinflottille wurden 14 Treibminen und 3 treibende Minen versenkt, 25 Ankertau-Minen eingebracht bzw. mit Hilfe des S.V.K. entschärft [2]
- 11.09.-10.10.1940 - 3 Transporte von Dordrecht nach Süden geleitet, täglich Kontroll- und Suchfahrten zw. Dordrecht und Zijpe durchgeführt, 22 Treibminen gesprengt oder entschärft [2]
- 02.12.-08.12.1940 - 7 Transporte mit 128 Fahrzeugen von Süden nach Norden geleitet, Kontroll- und Minensuchfahrten im gesamten Einsatzgebiet durchgeführt [2]
- 31.12.1940 - Doflo verfügt in Holland über das Chefboot SIEGFRIED, 12 FR-Boote sowie die Wohnboote W 1 (ex LADY SHEILA) und W 2 (ex LADY BETTY), beides ex britische Yachten.
- 1940/1941 - Nach plötzlicher Vereisung der küstennahen Gewässer FR-Boote mit Eisbrecherhilfe zur Werftüberholung nach Rotterdam verholt.
- 01.01.1941 - Dienststelle Führer der Motorboote aufgestellt, bis 29.3.1941 enthält dieses KTB auch Meldungen über der Donauflottille.
- Jan-Apr. 1941 - Korv.Kpt. Stubbendorff neben Flottillenführung mit Wahrnehmung der Geschäfte des Führers der Motorboote (F.d. Mot.) Niederlande beauftragt.
- 24.03.1941 - Doflo übergibt die Stützpunkte Rotterdam & Dordrecht samt 14 zugeteilten Pi-Booten an die Flußräumflottille Niederlande.
- 25.03.1941 - 12 FR-Boote von Rotterdam aus zum Rückmarsch über Rhein, Main, Ludwigkanal zur Donau.
- 10.04.1941 - KKpt. Montua (Marinemission Rumänien) übernimmt vorläufig die Gesamtleitung der Maßnahmen zur Wiederaufnahme der Schiffahrt auf der mittleren Donau.
- Anfang 05.1941 - FR 1 bis 12 auf dem Marsch von Linz nach Belgrad. Minenkontrolle auf der Strecke oberhalb Belgrad vorgesehen.
- 22.06.1941 - Beginn des Rußlandfeldzugs. Sowj. Artilleriefeuer auf Liegeplätze der Doflo. 6 FR-Boote 4 km oberhalb der rum.-russ. Staatsgrenze an der Pruthmündung.
- 22.06.1941 - Wegen Artilleriebeschuss FR-Boote auf Liegeplätze weiter oberstrom beim Werkstattschiff USKOK zurückgezogen.
- 23.06.1941 - FR 6, FR 8 und FR 11 erhalten MG-Türme
- 18.07.1941 - Ausbruch der sowj. Donauflottille aus dem Kiliaarm des Donaudeltas.
- 18.07.1941 - Ab 14.00 Uhr Vorverlegung der Doflo über Reni bis zur Abzweigung des Kiliaarmes, dann weiter nach Tulcea.
- Ab 19.07.1941 - Streifenfahrten der Doflo von Tulcea über Sulina bis 40 km aufs Schwarze Meer hinaus.
- 20.07.1941 - Korv.Kpt. Petzel neuer Flottillenchef. Aufteilung der Doflo in hochseefähige (Gruppe Schwarzes Meer) und nicht seegehende Teile (Gruppe Donau).
- 20.07.1941 - Korv.Kpt. v.Helleparth fachdienstlicher Führer der im Räumdienst eingesetzten Teile ("Sd.Kdo. Helleparth")
- 04.09.1941 - Begleitschiff BRÜNHILD mit 4 FR-Booten im Kiliaarm nach Vilkovo vorverlegt.
- 06.09.1941 - Sd.Kdo. Helleparth kann bei einem ersten Vorstoß von Vilkovo zur Dnjeprmündung bei. Otschakow 2 sowj. Minen räumen, während FR 5 und FR 6 durch Grundminentreffer verloren gehen. 8 Mann durch die anderen 4 FR-Boote geborgen. Daraufhin Einsatz abgebrochen. FR-Boote bei Vilkovo ins Päckchen gelegt, wo sie wenig später von russischen Flugzeugen mit Bomben belegt werden. Daraufhin alle Einheiten im Kilia-Arm weiter rückverlegt.
- 12.-15.09.1941 - Monitor BECHELAREN mit 4 FR-Booten als "Gruppe Eisernes Tor" (Gr.E.T.) zur Sicherung der Kataraktenstrecke gegen Aktivitäten serbischer Partisanen nach Orsova verlegt.
- 30.09.1941 - Rumän. Tonnenleger DELTA erstmals mit Gruppe Schwarzes Meer (Gr.S.M.) zur Minensuche auf See.
- 08.10.1941 - 2 FR-Boote der Gr.S.M. kontrollieren das Fahrwasser von Sulina bis Innenreede Dnjestr-Liman auf Minenfreiheit, kein Räumerfolg.
- 09.10.1941 - THERESIA WALLNER und 2 FR-Boote geleiten Verband aus 4 rum. Schleppern mit 8 Siebelfähren des Sd.Kdo. Böndel nach Bugaz. Unterwegs treten 2 entgegenlaufende FR-Boote zum Geleit.
- 11.10.1941 - THERESIA WALLNER mit 4 FR-Booten auf dem Rückmarsch nach Rumänien. FR 12 um 11.10 Uhr auf offener See durch Minentreffer gesunken, keine personellen Verluste.
- 11./12.10.1941 - Gruppe WALLNER nach Bugaz zurückgekehrt. Minensuche vor dem Dnjestrliman bleibt ohne Ergebnis.
- 12.10.1941 - Gruppe WALLER verlegt nach Galatz, während die Siebelfähren bis 12.12. zum Übersetzen zwischen Akkerman und Ovidiopol eingesetzt bleiben.
- 21.10.1941 - THERESIA WALLNER mit 3 FR-Booten, 3 rum. Schleppern, 5 Minen- und 2 Kampffähren des Sd.Kdo.Böndel von Rumänien aus.
- 21./22.10.1941 - Gruppe WALLNER räumt bei Ilijtschewska aus sowj. Minensperre 32 Minen, dann Vorstoß unter Abwehr mehrerer Ubootangriffe in Richtung Odessa fortgesetzt.
- 22.10.1941 - Gruppe WALLNER verbreitert auf Rückmarsch nach Rumänien Sperrlücke im Minenfeld vor Ilijtschewska.
- 23.10.1941 - Gruppe WALLNER mit 3 FR-Booten, den Schleppern DROSSEL und BRÜSTERORT sowie 4 Siebelfähren des Sd.Kdo. Böndel Minenkontrolle von Rumänien bis Otschakow.
- 23.10.1941 - Gruppe WALLNER wehrt vor Bugaz unbekanntes Fahrzeug und vor Otschakow einen Fliegerangriff ab. Keine Minen gefunden.
- 24.10.1941 - THERESIA WALLNER mit den FR-Booten nach Cherson, während die beiden Schlepper mit den Minenfähren vor Kap Adschiask erkannte Minen räumen. Dabei DROSSEL nach Minentreffer gesunken, nur 2 Mann lebend geborgen. BRÜSTERORT im Minenfeld eingeschlossen.
- 25.10.1941 - 2 FR-Boote bei Minensuche zwischen Cherson und Otschakow. - THERESIA WALLNER eilt mit FR 3 und Minenfähre 16 der BRÜSTERORT zu Hilfe. Dabei gerät THERESIA WALLNER selbst auf eine Mine und sinkt.
- 26.10.1941 - FR-Boote der Gruppe WALLNER, durch Wetterlage an Rückmarsch gehindert, kontrollieren das Fahrwasser von Otschakow nach Nikolajew, wo FR 3 mit Motorschaden in die Werft muss.
- 28.10.1941 - Noch fahrbereite 2 FR-Boote der Gruppe WALLNER kehren nach Bugaz zurück, wo auch SPERRBRECHER 191 mit 3 anderen FR-Booten von der Kiliamündung ankommt.
- Ab 28.10.1941 - SPERRBRECHER 191 und 5 FR-Boote unterstützen die zwischen Konstanza und Nikolajew zur Minenräumung eingesetzten Siebelfähren und rum. Schlepper AMSEL, BASARABIA und OLTUL bis 12.12.1941.
- 02.11.1941 - SPERRBRECHER 191 mit FR 3 von Nikolajew nach Otschakow, wo anschließend deutsche Grundminen geräumt werden.
- 03.11.1941 - 5 FR-Boote von Otschakow nach Bugaz entlassen.
- 09.11.1941 - Rum. Schnellboote VIFORUL und VIJELIA mit 4 FR-Booten von Konstanza aus. Während die FR-Boote eine Sperrlücke durch eine neuverlegte Minensperre schneiden, gehen VIFORUL und VIJELIA durch Minentreffer verloren.
- 09.11.1941 - Korv.Kpt. Petzel gefallen. FR-Boote laufen nach Bergung der zumeist schwerverletzten Überlebenden nach Bugaz ein,
- 10.11.1941 - Kontrollfahrten der in Bugaz stationierten FR-Boote etc. bleiben ergebnislos.
- 17.-23.12.1941 - Nachschubgeleit Konstanza – Otschakow wird vor Bugaz von FR-Booten aufgenommen. Sie müssen bei Ilijtschewska einen Weg durch eine neugelegte Minensperre freiräumen.
- 23.12.1941 - Auf dem Rückmarsch mit MS TISZA wurde 1 Mine geschnitten.
- 03.01.1942 - FR-Boote der Gr.S.M. schneiden 13 Minen aus neuverlegter Minensperre.
- 05.01.1942 - Vereisung der Küstengewässer zwingt zur Räumung des Stützpunkts Bugaz. KRIEMHILD mit 4 FR-Booten in Galatz, BRÜNHILD mit 4 FR-Booten in Konstanza ins Winterquartier.
- 16.06.1942 - Bei Gr.S.M. im Einsatz gemeldet: BRÜNHILD, KRIEMHILD, ROMULUS, MR 7, 4 RA-Boote, FR 2, FR 3, FR 4, FR 7, FR 8, FR 9, FR 10 (davon FR 2, FR 3, FR 8 und FR 9 z.Zt. a.Kb).
- 16.11.1942 - Korv.Kpt. v.Helleparth bei Einsatz in schwerer See so unglücklich gestürzt, daß er für längere Zeit in Lazarettbehandlung muß.
- 17.12.1942 - UJ 116, R 30, FR 2, 7 und 8 mit Kleingeleit von Sulina ausgelaufen. Um 21.52 Uhr wird ein aufgetauchtes sowj. Uboot durch FR 2 mit 2 Wasserbomben zum Wegtauchen gezwungen. Daraufhin Geleit mit R 30, FR 7 und 8 nach Sulina entlassen, während UJ 116 die Jagd mit 28 Wabos fortsetzt und dann auch FR 2 nochmals 2 Wabos wirft. Nach Mitternacht R 30, FR 7 und 8 wieder eingetroffen, dafür FR 2 nach Sulina entlassen. Nach dem Wurf weiterer 13 Wabos werden in den schon vorher aufgetretenen Ölflecken Trümmer und Uniformteile sichtbar, so daß die Vernichtung des Uboots anzunehmen ist [Versenkung des sowj. M-31].
- 30.06.1943 - Doflo wird mit Kommandoantritt von Korv.Kpt. Mohr reorganisiert. Gr.Schwarzmeer wird aufgelöst.
- 30.06.1943 - FR 2, FR 4, FR 7 und FR 8 zur 30. R-Flottille. FR 1, 3, 9, 10, 11 in Gruppe Banat oder Gruppe Eisernes Tor (noch unentschieden)
KTB 30. Räumboot-Flottille [3]:
FR 2, FR 4, FR 7, FR 8, FZ 22,23,28,29 = FR-Gruppe Kertsch-Pawlowski
- 01.-06.07.1943 - FR 4 Werft Kertsch
- 07.-12.07.1943 - FR 4 keine Verwendung
- 13.07.1943 - FR 4 und FZ 4 Grundminenkontrolle für Hagen-Geleit nach Anapa mit SDG. Unterwegs 5 Minen geschnitten.
- 14.07.1943 - FR 4, 8 und FZ 4 mit Hohlstabfernräumgerät (HFG) bis Kap Takil.
- 15.07.1943 - FR 2, 4, 8 und FZ 4 SDG-Geleit für „Hagen“ auf Weg Braun. Bei Braun 21 Geleit mit FR2 entlassen und Grundminenkontrolle mit HFG in 11 Überläufen. Vor Anapa Kabel des HFG durch UW-Hindernis beschädigt.
- 16.07.1943 - FR 4 und FZ 4 mit HFG von Pawlowskij nach Ak-Burnu
- 01.08.1943 - FR 2, 4, 8 Theodor-Geleit mit SDG von Cap Fonar bis Temrjuk
- 02.08.1943 - FR 2, 4, 8 Toni-Geleit mit SDG von Cap Fonar bis Temrjuk
- 03.08.1943 - FR 2, 4, 8 AT-Minengeleit von Temrjuk bis Kertsch
- 05.08.1943 - FR 2, 4, 8 mit RA51,54 Minenkontrolle auf Weg Rot von Punkt 15 bis 220
- 06.-09.08.1943 - FR 4 Minenkontrolle für Hagen-Geleite 63, 64, 65, 66
- 10.-11.08.1943 - FR 4 in der Werft Kertsch
- 12.08.1943 - FR 4, 8 mit RA51,54 Hagengeleit
- 13.-15.08.1943 - FR 4 kein Einsatz.
- 01.09.1943 - FR 4, 7 mit RA51 Minengeleit für S-Boote auf Weg Braun
- 02.09.1943 - FR 4, 7 mit RA51 Minenfegen für Hagengeleit. Ab 7u10 Fliegerangriff abgewehrt, 1 Maschine abgeschossen
- 04.09.1943 - FR 2, 4, 7, FZ 22,23,29 Kertschstraße Suche nach treibenden Minen.
- 05.091943 - FR 2, 4, 7, RA 51 Minenfegen für Hagengeleit. Treibmine abgeschossen. Luftangriffe abgewehrt.
- 06.09.1943 - FR 2, 4, 7, RA 51 Minenfegen für Hagengeleit.
- 07.09.1943 - FR 2, 7 Räumfahrt im Asowschen Meer
- 10.09.1943 - FR 4, 7 mit RA 51 Minenfegen für Hagengeleit.
- 11.09.1943 - FR 4, 7 mit RA 51 Räumen zwischen Punkt 1a und Braun 17
- 12./13.09.1943 - FR 4, 7 mit RA 51 Minenfegen für Hagengeleit.
- 15.09.1943 - FR 2, 4 mit RA 51 Minenfegen für Hagengeleit.
- 16.-18.09.1943 - FR 2, 4 mit RA 51 Minensicherung für Hagengeleite.
- 18.09.1943 - Tieffliegerangriffe auf Geleit und RA 51.
- 19.-20.09.1943 - FR 2, 4 Hafendienst.
- 21.09.1943 - FR 4, 8, RA 52 Minenkontrolle auf Weg Rot von 14 bis Perrnsyp.
- 22.09.1943 - FR 2 mit RA-Booten zum Auslegen Minensperre K9.
- 22.-23.09.1943 - FR 4, 8, RA 52 Ausloten der Sperrstücke A5, A6 und Kontrolle Anmarschweg.
- 23.09.1943 - FR 2 mit RA-Booten zum Auslegen Minensperre K8.
- 24.-25.09.1943 - FR 4 mit RA-Booten Kontrolle verschiedener Sperrstücke und Auslotungen.
- 26.09.1943 - FR 2, 4 Einsatz als Richtungsboote.
- 27.09.1943 - FR 2, 4, 7, 8 Markboote beim Auslegen der Sperrstücke K10, K11.
- 28.09.1943 - Alle FR-Boote zur Sicherung des Minenwurfverbandes.
- 29.09.1943 - FR 2, 4, 7, 8 an Donauflottille Linz abgegeben.
- 29.-30.09.1943 - FR 2, 4, 7, 8 Geleitaufgabe Janisch-Takil – Feodosia - Sewastopol
- 05.10.1943 - FR 2, 4, 7, 8 mit Geleit von Sewastopol nach Odessa.
Fortsetzung Lebenslauf der FR-Boote [1]:
- 1943/1944 - Keine Erwähnung der FR-Boote in [1]
- 09.03.1944 - Fahrgastschiff und Schleppzug zwischen Semlin und Moldova durch Minentreffer verloren. Minen offensichtlich von Flugzeugen in die Donau geworfen.
- 16.03.1944 - FR 2, FR 4, FR 7 und FR 8 bei Gruppe Eisernes Tor in Orsova ; FR 1, 3, 9, 10 und 11 bei Gruppe Banat in Moldova.
- 08./09.04.1944 - Britische Flugzeuge werfen zwischen Belgrad und Bazias 40 Magnetminen in die Donau.
- 09.-15.04.1944 - Allein im Raum Belgrad Abwurf von 137 Minen aus Flugzeugen in die Donau beobachtet.
- 24.04.1944 - Dienststelle Inspekteur Minenräumdienst Donau (Kpt.z.S. Lautenschlager) in Belgrad aufgestellt. IMRDD untersteht direkt Mar.Gr.Kdo.Süd in Sofia.
- 24.04.1944 - Doflo im Hinblick auf Minenräumung einsatzmäßig dem IMRDD, truppendienstlich aber weiterhin dem Mar.Verb.Stab Rumänien in Bukarest unterstellt.
- 17.05.1944 - OKM/Skl Qu A II befiehlt für Doflo als Einsatzräume: Gruppe Eis.Tor zuständig von Turn-Severin bis Moldova, Gruppe Banat von Moldova bis Theißmündung.
- 10.06.1944 - IMRDD befiehlt die Formierung einer eigenen Minenräumgruppe der Doflo aus den Wachschiffen BALMUNG, GUNTHER, NOTHUNG, ALZEY und TRONJE, 5 FR-Booten und 3 Räumpinassen.
- 10.06.1944 - Korv.Kpt. Mohr ist gegen eine eigene Räumgruppe, Kpt.z.S. Lautenschlager beantragt daher dessen Ablösung.
- 20.06.1944 - Hitler ernennt Gen.Adm. Marschall zum Sonderbevollmächtigten für die Aufrechterhaltung der Donauschiffahrt und beauftragt ihn mit der Gewährleistung der Entminung der Donau.
- 10.07.1944 - Vom 20.08. bis 09.07. auf der Donau 529 Minen geräumt bzw. entschärft. Andererseits 27 Zugschiffe und 103 Schlepps durch Minen versenkt, 172 Fahrzeuge schwer beschädigt.
KTB Donauflottille [4]:
- 16.08.1944 - Gruppe E.T.: Tankergeleit Lubotina - Drancowa.
- 17.08.1944 - Tankergeleit Moldowa – Morawa-Mndg.
- 18.08.1944 - Patrouille Morawa - Moldowa.
- 19.08.1944 - Bereitschaftsdienst.
- 20.08.1944 - Tankergeleit Orsowa – Drancowa.
- 21.08.1944 - Bereitschaftsdienst.
- 22.-23.08.1944 - Tankergeleit Drancowa – Moldowa.
- 24.08.1944 - Tankergeleit Moldowa – Morawa-Mndg.
- 25.08.1944 - Streiffahrt Drancowa – Orsowa.
- 26.08.1944 - 11u45 Übersetztdienst nach Tekija.
- 26.08.1944 - 13u47 BECHELAREN meldet Besatzung SRBIJA unauffindbar.
- 27.08.1944 - Gefechtsbereitschaft oberhalb Orsowa mit Alexandra und PR 2
- 28.08.1944 - 22u00 Unter Art.schutz AT 916 nach Gradiste durchgejkämpft
- 29.-31.08.1944 - Bereitschaftsdienst in Ram
Fortsetzung Lebenslauf der FR-Boote [1]:
- 06./07.09.1944 - Korv.Kpt. Koschu (BECHELAREN) mit Kampfgruppe (darunter 4 FR-Boote) von Pancevo nach Berzaska
- 08.09.1944 - BECHELAREN, AT 916, AT 917 und 2 FR-Boote unterstützen die Kämpfe der Heerestruppen im Raum Brnjica-Dobra mit ihren Bordwaffen,
- 26.09.1944 - Gros der KGr.Koschu sichert zwischen Backa Palanka und Karamündung (km 1067-1078)
- 26.09.1944 - In Gefechten mit Partisanen und sowjetischen Truppen (am linken Ufer) die Bergung der dort in den Flußmündungen liegenden Zivilfahrzeuge.
- 29.09.1944 - FR 9 bei km 1295 (unterhalb Backa Palanka) nach Partisanenbeschuß schwer beschädigt aufgesetzt,
- 30.09.1944 - FR 9 nach weiteren Treffern zunächst aufgegeben, später aber doch wieder geborgen.
- 04.10.1944 - 3 FR-Boote im Verband der KGr Koshu sichern in der Savemündung 10 Zugschiffe mit etwa 80 beladenen Schlepps, die stromauf gebracht werden sollen.
- 05.10.1944 - NOTHUNG mit FR-Boot nach Stari Banovci, um nach Überlebenden von F 1036 zu suchen. Suche bleibt ergebnislos.
- 05.10.1944 - NOTHUNG mit FR-Boot unter Beschuß genommen und der Flak-Vierling der NOTHUNG durch Pak-Volltreffer außer Gefecht gesetzt (2 Tote, 3 Verletzte).
- 05.10.1944 - BECHELAREN mit 13 Doflo-Einheiten um 22.00 Uhr mit erstem Räumungsgeleit von Semlin nach Oberstrom ab. Geleit besteht aus 12 Schleppzügen zu je 6 - 12 Einheiten. Von 23.15 bis 06.00 Uhr laufend Artilleriegefechte mit Sowjetkräften am Ostufer.
- 06.10.1944 - FR 11 vor der Theißmündung im Feuer sowj. Panzer gesunken, Besatzung durch FR 7 abgeborgen. BECHELAREN nicht unerheblich beschädigt.
- 19.10.1944 - HAMBURG mit FR-Boot und Minen-MFP unter Partisanenbeschuß vom Westufer nach Neusatz, wo BECHELAREN mit FR-Boot und AFP angetroffen wird.
- 20.10.1944 - HAMBURG mit Minen-MFP unter Sicherung durch AFP und FR-Boot zum Minenwerfen am Theiß-Eck.
- 21.10.1944 - HAMBURG unter Sicherung des FR-Boots als letzte deutsche Einheiten von Neusatz nach Oberstrom abgelaufen, Nachteinstand in der Susekausmündung.
- 22.10. 1944 - 09.30 Uhr HAMBURG mit 9 Schlepps mit Doflo-Geleit weiter zu Berg.
- 22.10.1944 - FR 4 und 8 sichern Großgeleit mit BECHELAREN von Vukovar stromaufwärts.
- 24.10.1944 - FR 4, 7, 8 sichern Großgeleit mit BRÜNHILD von Dalj weiter zu Berg.
- 25./26.10.1944 - FR 2 mit Geleitzug gerät vor Mohacs und bei Dunaszekczö unter Artilleriefeuer. Fahrzeuge schwer beschädigt. R 2 samt Geleits oberhalb Dunaszekczö selbstversenkt.
- 31.10.1944 - BECHELAREN mit FR 4, FR 10 und AT 916 bei Paks zu Berg fahrend.
- 24.12.1944 - FR 1, FR 3, FR 4, FR 7 bis FR 10 bei der Donausicherungsflottille ; in Linz auf Werft: FR 1, FR 5, FR 8 und FR 9.
- 01.01.1945 - Aufstellung der 1.Donauflottille, unter anderem mit FR 1, FR 3, FR 4, FR 7, FR 8, FR 9, FR 10.
- 06.01.1945 - BRÜNHILD marschiert mit 1. Doflo nach Wien, wo die Fahrzeuge zur Überholung auf die Werften Korneuburg und Linz verteilt werden.
- 28.03.1945 - Fahrzeuge der 1. Doflo liegen vor Groszvar (etwa 10 km unterhalb Preßburg).
- 02.04.1945 - FR-Boot mit Rückverlegungsbefehl für 1.Doflo eingetroffen. Hilfswachboote zur Unterstützung der Räumung Preßburgs abgestellt.
- 16.04.1945 - Korv.Kpt. Koschu mit FR 10 zu einer Besprechung mit Infanterieführern nach Hollenburg,
- 01.05.1945 - ZELL (mit Korv.Kpt. Koschu an Bord) und FR 10 (Ob.Btsmt. Hofmeister Kdt.) beteiligen sich an Bergungsarbeiten im Thallerner Wasser.
- 05.05.1945 - ZELL, FR 7 und 10 sichern die Rückführung von Pioniergerät aus dem Raum Dürrnstein-Rossatz nach Krems-Stein.
- 06.05.1945 - Kampfgruppe II (mit FR 7 und FR 10) sichert und unterstützt Übergang von Heerestruppen über die Brücken bei Krems und Stein aufs Donau-Nordufer.
- 07.05.1945 - Kampfgruppe II setzt sich zusammen mit KRIEMHILD gruppenweise nach Oberstrom ab. FR 8 bei Grein selbstversenkt.
- 08.05.1945 - Deutschen Doflo-Einheiten in Linz US-Beute.