Dorothea (AE 96)



Epoche : Kriegsmarine
Kennung : Dorothea (AE 96)
Funktion : Hilfsminensuchboot
Schiffstyp : Fischlogger - 295 BRT
Indienststellung : 08.05.1941
Ausserdienststellung : 27.06.1944 aD
Verbleib : 1945 Rückgabe an Eigner [G]


DOROTHEA (AE 96)
00.04.1940 - Unternehmen "Weserübung": Loggereinsatz Nord
31.05.1940 - Hafenschutzflottille Warnemünde
08.05.1941 - Wachflottille Warnemünde [G] - nicht 1940 [TW]
01.07.1942 - Küstenschutzflottille Kleiner Belt: JBe 18
01.10.1943 - 4. Sicherungsflottille: JBe 18
15.02.1944 - Neue Kennung: VS 417 [G]
27.06.1944 - Abgabe an 8. Sicherungsflottille [1,096]

1940 April 12./17.: Erfasst durch KMD-Bremen.
Ab 1940 April 20.: Vorbereitung für Unternehmen "Weserübung": Nutzung von Loggern als Nachschubschiffe.
1940 April 29.: Umbau der Logger zu Minensuchbooten wegen allgemeiner Ungeeignetheit beanstandet.
1940 Mai 31.: An Hafenschutzflottille Warnemünde: FÜHRERBOOT
1940 Juni 06.: Emder und Leerer Logger aus dem Bereich der KMD-Zweigstelle Kiel nach erfolgten Umbau und Ausrüstung entlassen. Es bestanden zu Anfang Zweifeln bei den Fachstellen, ob sich die Logger, die im Durchschnitt 6,0-7,0 knoten Laufen, aber sehr seetüchtig sind, für Minensuchzwecke Überhaupt eignen. Nach einigen Hin- und Her wurde dann doch entschieden, daß ein Teil der Logger für solche Zwecke umgebaut werden sollte. AE 96 war nicht vorgesehen.
1940 Juni 08.: Ausgelaufen nach Warnemünde: H 3xx
1940 Sep: Auflösung der Hafenschutzflottille Warnemünde. Etliche Boote für Operation "Seelöwe" vorgesehen.

Für 1941 keine Angaben

1942 Juli 01.: JBe 18/DOROTHEA - Küstenschutzflotille Kleiner Belt, B-Gruppe (Fredericia).
1943 Okt. 01.: Vorpostensicherungsboot Vs 417/DOROTHEA - 4. Sicherungsflottille (Hervorgegangen aus der Küstenschutzflottille Kleiner Belt - JF). Einsatzgebiet: Fredericia, Kleiner Belt, Raum Sonderburg - Aarhus.
1945 März 15.: Vs 417/DOROTHEA - 8. Sicherungsflottille,8. Sicherungsdivision (Abgezweigt truppendienstlich unterstellt).
Sep. 20.: An Eigentümer zurückgegeben.
1946: Fischlogger aufgelegt.
1949 Juni 01.: Neues Unterscheidungssignal DCEJ.
1951 Feb. 00.: Verkauft an N. A. Johansson aus Fisketången (Schweden). Umgebaut zum Fracht- und Fischereiboot. Neu vermeßen: 128.00 BRT / 69.00 NRT / 175.00 tdw., Abmeßungen: 38.29 x 7.00 x 3.28 m. Eingebaut ein 6-zyl. 4-takt - Bergbolagen AB, Lindesberg (210 PS) Dieselmotor. Umbenannt in NORDKAP (SFUQ), Als Fischereifahrzeug registriert. Heimathafen Fisketången.
[G] DDK Band 8, S.243
[1a] KTB 4. Sicherungsflottille, 01.10.1943 - 15.04.1944, NARA T1022-3507, Scan 452-686, KTB Maschine Scan 687 ff.
[1b] KTB 4. Sicherungsflottille, 16.04.1944 - 31.01.1945, NARA T1022-3508, Scan 1-375