M 13



Epoche : Kriegsmarine
Kennung : M 13
Funktion : Minensuchboot
Schiffstyp : M 35
Auftraggeber : Kriegsmarine
Bauauftrag : 00.00.0000
Bauwerft : H.C. Stülcken & Sohn, Hamburg
Baunummer : 727
Baubeginn : 06.03.1938
Stapellauf : 28.02.1939
Indienststellung : 07.09.1939
Ausserdienststellung : 31.05.1944 +
Verbleib : Nach Ruderversagen in der Gironde Minentreffer und gesunken [G]


Verdrängung (max. t): 894
Länge (m) : 68,10
Breite (m) : 8,70
Tiefgang (m) : 2,70
Seitenhoehe (m) : 3,65
Antrieb Anzahl : 2
Antrieb Typ : Lentz Einheits-Expansionsmaschinen
Schrauben Anzahl : 2
Schrauben ⌀ : 1,75
Maschinenleistung Gesamt : 3500 PSi
Geschwindigkeit : 18,3
Treibstoffvorrat : 143 t Öl
Fahrbereich : 5000sm/10kn
Besatzung : 3, 81
Bewaffnung : 1 bis 2x 10,5cm SK
2x 2cm, ab 1942 dazu 4x 2cm
4x MG 34
4x Wabo-Werfer
6x Wabo-Einzellager
30 Minen
- 07.09.1939 - 2.Minensuchflottille (I) [2]
- 31.05.1944 - Verlust durch deutsche Mine in der Gironde-Mündung [G]

Lebenslauf M 13:

- 08.04.1940 - "Weserübung": Kriegsschiffgruppe 6 (Egersund) [3]
- 01.05.1940 - Geleit für BAHIA CASTILLO und BUENOS AIRES von Aarhus bis zum Oslo-Fjord [3] *
- 00.06.1940 - Minenräumen vor Stavanger [3]
- 17.06.1940 - Sicherung für NÜRNBERG vor Narvik [3]
- Ab 07.1940 - Einsatz im Westraum (Hauptstützpunkt Brest) [2]
- 00.08.1940 - Minenräumen vor Royan [3]
- 22.09.1940 - Geleit für TIRRANA abgebrochen [3] *
- 00.12.1940 - Minensuche vor Brest [3]
- 10./11.2.41 - U-Boot-Jagd und Versenkung von HMS SNAPPER vor Ouessant [3]
- 09./10.2.42 - Minensuche zwischen Lorient und Le Havre [3]
- 12.02.1942 - Sicherung Schlachtschiffe beim Kanaldurchbruch [3]
- 29.05.1943 - M 13 und M 25 in der Biskaya durch Kollision schwer beschädigt [7]
- 31.05.1944 - 12u40 Verlust wegen Ruderversagen in der Gironde-Mündung auf einer deutschen Mine [G] ***

* Am 1.5. greift HMS Narwhal (LtCdr. Burch) östl. Skagen einen Konvoi an, aus dem die Transporter Buenos Aires (6097 BRT) versenkt und Bahia Castillo (8580 BRT) torpediert werden.[4]

** Am 22.9. versenkt HMS Tuna (LtCdr. Cavenagh-Mainwaring) die norw. Prise Tirranna (7230 BRT) und zwei Tage später das von Minensuchern M 6 und M 12 gesicherte Katapultschiff Ostmark (1281 BRT).[4]

*** Der Verlust von M 13 findet nach Meldung der 8. M-Flottille seine Erklärung darin, dass der von der Sperre frei führende Kurs dadurch falsch abgesetzt wurde, dass verschiedene Seekarten genutzt wurden. Ferner differiert laut Leuchtfeuerverzeichnis Hourtin 5-6 Kabellängen von dem wirklichen Standort [8].
00.09.1939 - 00.07.1941 Oblt.z.S. Otto Maurer [2]
01.09.1942 - 31.12.1942 Oblt.z.S. Hans-Joachim Schröder [7]
Gröner, Die deutschen Kriegsschiffe 1815-1945, Band 2
[2] Hildebrand/Lohmann: Kriegsmarine 1939-1945, Kap.65, S.1-35
[3] Cai Boie, Minensuchboote 1939-1945 (Archiv Th. Dorgeist)
[4] Rohwer, Chronik des Seekrieges (Online-Ausgabe) 15.11.2020
[5] http://navyworld.narod.ru/m5.htm#M-13
[6] https://historisches-marinearchiv.de/projekte/crewlisten/ww2/
[7a] KTB 2. Minensuchflottille 01.09.– 31.12.1942, NARA T1022-3137
[7b] KTB 2. Minensuchflottille, NARA T1022-3242
[8] KTB B.S.W. 10./11.06.1944, Nara T1022-4260, Scan 882