Lfd. Nr.: 8220
| Seegebiet: | Schwarzes Meer |
| Datum / Zeit: | 02.07.1942 04u30 |
| Ort des Gefechts: | Kap Sarytsch |
| Angreifer: | SKA-0124 und SKA-0112 |
| Gefechtsbericht A: | Die Motokanonenboote des Typs MO (56 t) trafen um 04.30 Uhr bei Kap Sarytsch auf einen Verband deutscher S-Boote und eröffneten mit ihren 4,5 cm-Geschützen das Feuer. Obwohl artilleristisch überlegen, wurden beide Boote niedergekämpft. 37 Überlebende wurden von den Deutschen aufgefischt, Unter den Gefallenen befand sich der Flottillenchef der sowj. Motorkanonenboote [1]. -- 3 July1942 During the evacuation of Sevastopol, the patrols SKA-0112 and SKA-0124 (both class MO-4), full of soldiers, were attacked by German motor torpedo boats. A fierce battle erupted, and both the soviet units were sunk: 37 sailors and soldiers were captured by Germans including a general [3]. |
| erkannte Gegner: | Schnellboote |
| alliierte Erfolge: | S 40 schwer beschädigt |
| alliierte Verluste: | SKA-0124 und SKA-0112 versenkt |
| tatsächliche Gegner: | 5 Boote der 1. S-Flottille |
| Gefechtsbericht B: | Aufklärungsvorstoß 1. S-Fltl (S 27, S 28, S 40, S 72, S 102), sehr heftiges, mehr als 2,5 Stunden (!) dauerndes Artilleriegefecht mit 2 sowjetischen Wachbooten, die schließlich versenkt werden. S 40 wird durch Explosion des Luftkessels eines Reservetorpedos schwer beschädigt, die Boote S 72 und S 102 übernehmen zwischenzeitlich mit Schlauchboot im Seegang 2 cm-Munition von S 27 und S 40, auf denen die Waffen ausgefallen sind. Die Boote bringen 37 Gefangene ein; anschließend Einlaufen in Jalta [2]. - Germans paid a price for their success, because S 28 had one killed, S 40 was heavily damaged by direct hit and suffered 3 killed and 10 wounded. S 40 was forced to 11 months of repair [3]. |
| Ausgewertete Quellen: | 1) Hümmelchen, Schnellboote, S.122 ; 2) HMA-Projekt Schnellboote, Lebenslauf S 40 ; 3) http://wio.ru/fleet/mo.htm |
| Letzte Änderung: | 03.09.2023 |