1931 Jan. 00.: Bauauftrag erteilt.
1931 Juli 18.: Probefahrt.
1931 Okt. 26.: An Partenreederei (KR.) J. Fock & H. Pickenpack, Hamburg als JULIUS PICKENPACK (RJBQ). Vermeßen mit: 394.00 BRT / 151.00 NRT / 349.00 tdw. Antrieb: eine 4-zyl. Compound Dampfmaschine - A. Borsig GmbH., Berlin-Tegel. Heimathafen Hamburg. Fischereikennzeichen HH 210.
1934 Jan. 01.: Neue Unterscheidungssignal DHNN.
1934 Jan. 20.: JULIUS PICKENPACK um ca. 19.00 Uhr, im Schneetreiben gestrandet auf Arnøy bei Singlen Feuer Nordnorwegen. Schwer beschädigt aufgegeben. Geborgen durch norwegische Bergungsschiffe ELLA und JASON nach Tromsö geschleppt, repariert.
1939 Sep. 05.: Erfaßt durch KMD-Hamburg. Fischdampfer F 1 für 4. Sondergruppe.
1939 Sep. 06.: Umbaubeginn bei DESCHIMAG AG. "Weser" in Bremen.
1939 Okt. 16.: Fertigstellung als Sonderfahrzeug und Probefahrten.
1939 Okt. 27.: In Bremen um 8:00 Uhr als Vp 2623/JULIUS PICKENPACK - SCHIFF 47 in Dienst gestellt. Um 13:30 Uhr nach Brake ausgelaufen, dort um 16:30 Uhr angelegt.
1939 Okt. 28.: Vp 2623/JULIUS PICKENPACK (SCHIFF 47) um 8:00 Uhr aus Brake ausgelaufen. Vor Wesermünde Funkbeschickung des Funkpeilers durch Nachrichtenerprobungskommando Kiel bestimmt. Im weiteren verlauf 8,8 cm Geschütz und MG C 30 angeschoßen. Dabei festgestellt, daß Pivot des MG's nicht fest genug steht. Am Nachmittag weitere Übungen auf der Weser. Um 16:30 Uhr SCHIFF 47 in Wesermünde eingelaufen.
1939 Okt. 30.: Um 8:00 Uhr von Wesermünde nach Wilhelmshaven ausgelaufen, dabei Rudermaschine klemmt. Weiterfahrt mit Handruder. Auf der Reede von Wilhelmshaven Notruder probiert. Um 16:30 Uhr in Wilhelmshaven am Maas-Ufer festgemacht.
1939 Okt. 31.: Artillerie- und Nebelausrüstungsübernahme und Rudermaschine zu Reparatur aufgegeben.
1939 Nov. 01.: Übernahme der Sperrausrüstung. Füllung der Nebelkannen, Arbeiten am Ruder, MG-Pivot und Munitionsraum.
1939 Nov. 26.: Davor! Kennung in SCHIFF 26/JULIUS PICKENPACK geändert - 2. Sondergruppe. Am 21.11. Fischdampfer WILHELM HUTH (PC 263) als SCHIFF 47 in Dienst gestellt.
1939 Dez. 23.: 18. Vorpostenflottille in Wilhelmshaven zugeteilt. Handelskrieg in der Nordsee. (Bew.: 1 SK - 8,8 cm/ 1 SK - 3,7 cm/ 1 MG C30/ KDB- und S-Gerät / Wabos).
1940 Jan. 03.: Einbau Bug-Torpedoröhre mit Tarnklappen.
1940 Jan. 22.: Führer Sonderverband West, Kabelzerstörer.
1940 März 01./22.: Werftliegezeit in Flensburg.
1940 März 23: Werftliegezeit beendet. Um 7:30 Uhr Seeklar und um 8:15 Uhr Boot in Mürwik festgemacht.
1940 März 24./28.: SCHIFF 26/JULIUS PICKENPACK liegt in Mürwik. Während der liegezeit Restarbeiten am Kesselanlage durchgeführt u.a. Zinkschutzplatten eingebaut, Feuerungsanlagen gereinigt, klargemacht und belegt. Stromversorgung von Dampfer WADAI.
1940 März 29.: Um 13:00 Uhr nach Kiel ausgelaufen. Um 19:10 Uhr in Kieler Bucht am SCHIFF 47/WILHELM HUTH festgemacht.
1940 März 30.: Um 6:35 Uhr an Sperrdepot Kiel nach Ausrüstung Übernahme nach Wilhelmshaven ausgelaufen. Um 15:45 Uhr in Brunsbüttel festgemacht und um 19:54 Uhr bei Feuerschiff ELBE III geankert.
1940 März 31.: Um 5:33 Uhr Anker gehievt und nach Wilhelmshaven gedampft. Um 12:06 Uhr in Wilhelmshaven festgemacht (6 stündige Bereitschaft).
1940 April 02./04.: Liegezeit in Wilhelmshaven. Am 2.04. 23 to. Kohlen übernommen und in Scheerhafen verholt.
1940 April 05.: SCHIFF 26/JULIUS PICKENPACK um 18:00 Uhr aus Wilhelmahaven ausgelaufen.
1940 April 13.: SCHIFF 26/JULIUS PICKENPACK und SCHIFF 47/WILHELM HUTH Nordsee-Tiefseekabel Martrand-England gefunden und durchgeschnitten.
1940 April 16.: SCHIFF 26/JULIUS PICKENPACK um 21:05 Uhr in Aarhus festgemacht (4 stündige Breitschaft).
1940 April 17.: Vom Kohlenschiff GRUNDSEE 65 to. Kohlen, 360 kg. Maschinenöl und 62 to. Wasser übernommen.
1940 April 18.: Seekriegsleitung (Skl) befiehlt Einsatz von 2 Schiffen zum Transport von Geschützen nach Trondheim und Bergen, West schlägt SCHIFF 37/SCHLESWIG und SCHIFF 26/JULIUS PICKENPACK vor.
1940 April 19.: Um 6:30 Uhr von Aarhus nach Kiel ausgelaufen. Um 23:35 Uhr bei Feuerschiff KIEL geankert. Seekriegsleitung (Skl) einverstanden, Gruppe Ost gibt beide Schiffe an Gruppe West ab.
1940 April 20.: Um 03:00 Uhr Fliegeralarm. Um 04:45 Uhr Anker auf und nach Holtenau gedampft. Über KW-Kanal nach Brunsbüttel dort um 12:31 Uhr festgemacht. In Wilhelmshaven festgemacht. Beladung mit demontierten leichten Feldhaubitzen.
1940 April 23.: SCHIFF 37/SCHLESWIG und SCHIFF 26/JULIUS PICKENPACK nach Norwegen ausgelaufen.
1940 April 25.: SCHIFF 26/JULIUS PICKENPACK getarnt als niederl. Fischdampfer POLARIS mit Haubitzen und Munition nach Trondheim ausgelaufen.
1940 April 26.: SCHIFF 26/JULIUS PICKENPACK und SCHIFF 37/SCHLESWIG erhalten wegen der Feindlage vor Trondheim den Befehl, das Einlaufen um 24 std. zu Verschieben. westl. Alesund SCHIFF 26 von brit. Zerstörer GRIFFIN gekapert und nach Scapa Flow eingebracht (Pos.62.37 N / 4.00 O).
1940 April 27.: Bericht über teilweise entschlüsselten britischen Funkspruch des Befehlshabers Home Fleet an unbekannte Einheit, daß 2 deutsche Trawler mit holländischer Flagge getarnt fahren.
1940 April 28.: Auf Grund der Mitteilung der OKW, daß durch die Beute Geschütze Trondheim mit ausreichender Heeresartillerie versehen ist, wurden beide Schiffe (SCHIFF 26 und SCHIFF 37) abgedreht und erhalten den Befehl, einzeln bei günstiger Wetterlage nach Bergen einzulaufen. Von den beiden Schiffen liegen keinerlei Nachrichten vor.
1940 Mai 00.: An Royal Navy umbenannt in SPINDRIFT.
1940 Mai 15.: U-Jagd-Trawler CAPE NYEMETSKI geleitet SPINDRIFT von Scapa Flow nach Liverpool.
1940 Mai 20.: Beide Trawler in Liverpool eingelaufen.
1940 Juni 00.: U-Jäger- Schulboot SPINDRIFT (FY 1654).
1942 Jan. 00.: Minenleger.
1943 Juli 05.: In Simonstown an Südafrikanische Marine übergeben.
1951: Umbenannt in SKILPAD (M 447).
1953 Juli 22.: Gesunken Salisbury Island in Durban, im Sturm.
1953 Nov. 19.: Gehoben durch südafrikanische Netzleger SOMERSET und FLEUR. Nicht repariert.
1957: Gestrichen.
1957 Mai 18.: Verkauft an Abbruchbetrieb in Durban.