1906 Feb. 15.: An die norwegische Reederei "Fosen" Aktie-Dampskibsselskab, Trondheim als FOSEN (MONG) abgeliefert. Vermeßen mit: 273.00 BRT / 162.00 NRT / 259 tdw., Antrieb: eine 3-zyl. 3-fach Exp. Dampfmaschine - Akers Mekaniske Verkstad, Kristiania (Oslo). Heimathafen Trondheim.
1906 Feb. 26.: Dampfer FOSEN in Trondheim eingetroffen.
1906 März 02.: Beginn der Probefahrten.
1906 Mai 01.: Auf der Route Stjørna - Hemne - Hitra - Frøya.
1911 Okt. 04.: Leistet Hilfe für den vor Rogntåa/Reinsklosteret aufgelaufenen Dampfer VIKINGEN.
1917 Jan. 10.: In Trondheimfjord bei Uddu FOSEN im dichten Schneetreiben auf Grund gelaufen. Nach Ausbooten der Passagiere mit eigener Kraft frei gekommen.
1921 Feb. 15.: Auf dem Weg nach Trondheim in Årlot-Bucht zwischen Hasselvika und Rissa auf Grund gelaufen. Passagiere von Dampfer HAAKON ADELSTEN übernommen und nach Trondheim gebracht. FOSEN mit Hilfe von BJØRNEN freigekommen. Dampfer wird jetzt periodisch in Trondheim aufgelegt.
1925 Juni: FOSEN verchartert an A/S Gulosens Dampskibsselskab (für die in der Werft liegende GULOS) für die Route Trondheim - Buvik - Børsen.
1925 Aug. 02.: Dampfer rammt in Vingvågen Anleger. Anschließend zur Reparatur- und Umbauarbeiten nach Trondheim.
1925 Nov. 00.: Ende der Werftliegezeit.
1928 Sep. 00.: FOSEN kollidiert in Trondheim mit einem Motorkutter.
1928 Nov.: Werftüberholung bei Trondhjems Mek. Værksted A/S in Trondheim.
1929 Jan. 13.: Dampfer beim Auslaufen aus Bogøy von einer starken Böe aufs Land gedrückt und beschädigt. Reparatur in Trondheim.
1931 Jan. 28.: Beim Auslaufen aus Leksviklandet kollidiert mit Fischdampfer ALBION, dabei nur geringfüginger Schaden.
1934 Jan. 01.: Neue Unterscheidungssignal LDWP.
1937 Feb. 10.: Hurtigruten-Dampfer TORDENSKJOLD nach einer Maschinenhavarie von FOSEN von Rissa nach Brekstad geschleppt.
1937 Juli 08.: Vor Årlotnes/Hasselviken im dichten Nebel aufgelaufen, dabei Bug starkbeschädigt. Schiff zur Reparatur nach Trondheim.
1938 April 02.: "Fosen"-Reederei Dampfer HITRA bei Lensvik aufgelaufen, nach der Bergung von der FOSEN zur Reparatur in die Werft nach Trondheim geschleppt.
1939 Sep. 16.: Erfaßt von der Norwegischen Marine als Wachschiff für 2. Sjøforsvarsdistrikt / 14. Bevoktningsdivisjon; (Bew.: 1 x I 76 mm).
1939 Nov. 23.: Kennung A.254/FOSEN.
1940 April 11.: Um 18:57 Uhr meldet Hako-Trondheim: "norwegische Wachfahrzeuge FOSEN und STEINKJAER aufgebracht durch Zerstörer THEODOR RIEDEL".
1940 April 12.: Die nördlich Agdenes im Fjord von Zerstörer THEODOR RIEDEL erbeutete norwegische Wachfahrzeuge FOSEN und STEINKJAER werden in Dienst gestellt und als Vorpostenboote eingesetzt.
1940 April 13.: Die ehemaligen norw. Schiffe FOSEN, LAKS und STENKJAER werden dem Chef der 2. Z-Fltl. zur Verfügung gestellt, und nördlich Agdenes als Vorpostenboote vom Seebefehlshaber eingesetzt.
1940 April 19.: Vp-Boot FOSEN hat Erkundungsfahrt in dem Ostteil des Trondheimfjords und Butstadfjords unternommen. Hat dabei an keiner Stelle der Küste Feindeinwirkung festgestellt.
April 20.: Gegen den in Steinkjer festgestellten Feindkräfte ist kombiniertes Unternehmen von Heeres- und Seestreitkräften für die Morgenstunden des 21.04. geplant. Hierzu um 21:30 Uhr Einschiffung des I./359 I.R. auf FOSEN, STENKJAER und Fischkutter F 2, um 00:30 Uhr des 21.04. folgt Einschiffung des III./138 I.R. auf Zerstörer PAUL JACOBI, dabei zugeteilt Dampfer FISK.
1940 April 24.: Der Hafenkommandant von Trondheim tritt mit dem Seebefehlshaber auf dem Dampfer FOSEN eine Besichtigungsfahrt durch alle Batterien und Erkundung nach der Insel Leksan an. .
1940 April 26.: Am Morgen Zerstörer PAUL JACOBI und Dampfer FOSEN zur Einrichtung einer Signalstelle nach Nordleksen ausgelaufen. Um 07:00 Uhr nach einer Meldung von 4 Feindzerstörern in Qu. 8321 mit sehr hoher Fahrt laufend. Wird beabsichtigte Unternehmung abgebrochen und beide Schiffe nach Trondheim zurückgerufen.
1940 April 28.: Von Bewacher FOSEN werden um 07:10 Uhr zwei brit. Zerstörer südwestlich Insel Leksen NO-Kurs und hoher Fahrt gemeldet.
1940 Juli 00.: Umbenannt in BUSSARD. NT 14/BUSSARD - Hafenschutzflottille Trondheim.
1941 Juli 01.: Umbenannt in SEESCHWALBE.
1941 Juli 15.: Kennung geändert: ND 14/SEESCHWALBE.
1944 Mai 08.: Vorpostenboot V 6414/SEESCHWALBE - 64.Vorpostenflottille, Positionsgruppe (Vp.-Fltl. hervorgegangen aus der Hafenschutzflottille Drontheim).
1944 Sep. 00.: An Eigentümer (Zeitweise) zurückgegeben.
1944 Nov. 00.: In Ramsøyfjorden von brit. Flugzeugen angegriffen, Dampfer nach treffern in Brand geraten, Feuer von der Besatzung gelöscht.
1945,Mai 09.: V 6414/SEESCHWALBE Fahrbereit in Hysnes.
1945 Dez 07.: Dampfer in beschädigten Zustand an die Reederei zurückgegeben. Zur Reparatur und Instandsetzungsarbeiten nach Trondhjems Mek. Værksted A/S verholt.
1946,Juli 16.: Ende der Werftliegezeit.
1946 Juli 20.: FOSEN wieder in Dienst gestellt.
1951 Jan./April.: Aufgelegt in Trondheim.
1954 Juni 19.: Dampfer aufgelegt.
1955 Feb. 00.: Verchartert an Indherreds Aktie-Dampskibsselskab, Steinkjer.
1955 Okt. 15.: Bei schlechtem Wetter in Åstfjorden auf Grund gelaufen. Dampfer mit eigener Kraft frei gekommen, nur geringfüginger Schaden.
1955: Umbenannt in FRØYVÆR.
1956,Jan. 00.: Verkauft an A/S Transport (Eilert Østbø), Hundvåg/Stavanger.
1959: Umgebaut zum Leichter.
1970 Juni 00.: Verkauft an Skarsvåg Shipping, Trondheim. Leichter für Getreidetransporte in Region Trøndelag (Mittelnorwegen) eingesetzt.
1973: Nach dem Bankrott von Eigner in Ladehammerkaien/Trondheim abgebrochen.