1938 Sep. 22.: An die Reederei Woermann Linie AG., Hamburg, als TOGO (DJXL) abgeliefert. Vermeßen mit: 5042 BRT / 2844 NRT / 7060 tdw. Antrieb: ein 8-zyl. 2-takt - MAN, Augsburg (5100 PS) Dieselmotor. Heimathafen Hamburg.
1939 Aug. 07.: TOGO von Antwerpen nach Westafrika ausgelaufen.
1939 Aug. 25.: Dampfer in Duala (Kamerun) eingelaufen wo Ladung (Lebende Ochsen) gelöscht werden sollte, jedoch von französichen Behörden verweigert. Um 16:00 Uhr erste Warnnachricht aufgefangen. Am Abend mit italienischen Schiff SAVOIA ausgelaufen. Die TOGO läuft nach Matadi (Belgisch Kongo) wo die Ladung gelöscht werden sollte.
1939 Aug 31.: TOGO in Matadi eingelaufen, gleich weiter nach Boma gelaufen.
1939 Sep. 04.: Nach löschung der Ladung nach Matadi ausgelaufen.
1939 Sep. 12.: Nach dem die Ladung für Pointe Noire gelöscht wurde, zurück nach Boma ausgelaufen.
1939 Sep. 13.: Dampfer unterhalb Boma vor Anker gegangen.
1939 Sep. 15.: Dampfer durch belgische Marinekommision nach Bewaffnung untersucht (bis zum Auslaufen noch dreimal wiederholt).
1939 Okt. 25.: TOGO aus Boma zum Durchbruch über Norwegen nach Deutschland ausgelaufen. Beim Auslaufen aus dem Kongo, gelingt das Flußmündung überwachende französische U-Boot SURCOUF durch ein Notruf (TOGO ist torpediert und versenkt worden) zu täuschen.
1939 Nov. 23.: TOGO um 22:00 Uhr in Hamburg eingelaufen.
1940 März 01.: Motorschiff TOGO Erfaßt von der KMD-Hamburg als Werkstattschiff.
1940 April 14.: Befehl: für die Dampfer TOGO und PIONIER beschleunigte Abfertigung und ungehinderte Durchfahrt sicher zu stellen ist.
1940 April 20.: Dampfer TOGO, PIONIER (um 05:30 Uhr) und AHRENSBURG (06:20 Uhr) gesichert durch Torpedoboote JAGUAR, FALKE, T 107, T 108, T 151, Geleitboote F 5, F 8 sowie Räumboote R 26, R 27 R 29 (2. R-Fltl.) R 33, R 35, 36, R 37, R 38, R 40 (3. R-Flottille) von Frederikshavn nach Larvik und Oslo ausgelaufen. Geleitzug um 10:08 Uhr im Skagerrak von brit. U-Boot TRIAD mit sechs Torpedos Erfolglos angegriffen. F 8 sichtet drei Torpedos die TOGO verpassen und wirft zwei Wabo's, R 26 weitere sieben. Die TOGO wird um 12:20 Uhr mit F 5, F 8, R 36 und R 38 nach Larvik entlassen. Dampfer und Geleitfahrzeuge erreichen Larvik um 15:20 Uhr.
1940 April 21.: TOGO auf dem Rückmarsch nordwestlich Læsø-Insel auf eine Minensperre (50 Minen gelegt am 13.04.) von brit. U-Boot NARWAHL gelaufen und beschädigt.
1940 Mai/Aug.: TOGO auf der Hamburger Werft H. C. Stülcken Sohn repariert und zum Minenschiff Umgebaut.
1940 Aug. 18.: Minenschiff TOGO (Schiff 14) in Dienst gestellt. Jetzt folgen in der Ostsee Einzel- und Verbandsübungen mit den Minenschiffen KAISER und CAIRO (Schiff 23).
1940 Sep. 04.: TOGO nimmt in Swinemünde 250 Minen auf, um im Westen Flankensperren für die geplante deutsche Landung in England zu werfen.
1940 Sep. 06.: Das Minenschiff TOGO lief 21:00 Uhr zur Fahrt nach Westen in die Holtenauer Schleuse ein und setzte auf Antrag seine Fahrt auch bei Luftgefahr von 22:46 - 03:11 Uhr und 03:47- 05:37 Uhr fort. Da die Kanalbeleuchtung nicht angestellt wurde fuhr TOGO mit verlangsamter Fahrt und in den Weichen mit besonderer Vorsicht weiter und lief 07:00 Uhr in die Schleuse Brunsbüttelkoog ohne Zwischenfälle ein.
1940 Sep. 07.: Offensives Minenunternehmen "SW.0". Die Minenleger TOGO und KAISER mit 405 Minen vom Typ EMB und die 5. T-Flottille mit T-Booten GREIF, FALKE, ILTIS und JAGUAR mit 1000 Sprengbojen an Bord, werden von dem Zerstörer KARL GALSTER und der 1. T-Flottille mit KONDOR, T 1, T 2 und T 3 gesichert. Nach dem Werfen der Sperre kehrt der Verband nach Den Helder zurück.
1940 Sep. 08.: Die Minenleger TOGO und KAISER verlegen nach Rotterdam. Im züge des Unternehmens "Seelöwe" werden für Westraum zwei Minenleger-Gruppen gebildet; westliche A-Gruppe mit TANNENBERG, COBRA, SCHWERIN, TOGO und CAIRO (Schiff 23) Einsatzhafen Cherbourg und östliche B-Gruppe mit KÖNIGIN LUISE, PREUSSEN, HANSESTADT DANZIG, GRILLE, ROLAND, KAISER Einsatzhäfen Ostende/Antwerpen.
1940 Sep. 09..: Verlegung der Minenlegerverbände für das Unternehmen "Seelöwe" in westliche Häfen. Am 8.09. laufen die Minenleger CAIRO (Schiff 23), KÖNIGIN LUISE, SCHWERIN, PREUSSEN, HANSESTADT DANZIG und GRILLE aus dt. Nordseehäfen begleitet von 4 Torpedobooten; am 9. 09. vereinigen sie sich vor Hoek van Holland mit den Minenlegern TANNENBERG, COBRA, KAISER, ROLAND und TOGO sowie 2 Torpedobooten. Die HANSESTADT DANZIG und KAISER laufen in Antwerpen ein. GRILLE, KÖNIGIN LUISE, PREUSSEN und ROLAND werden beim Einlaufen in Ostende von Flugzeugen angegriffen, erleiden aber nur Splitterschäden. Die westl. Gruppe mit CAIRO (Schiff 23), TANNENBERG, COBRA, TOGO und SCHWERIN setzt die Fahrt am 10. 09. von Calais aus fort, die Sicherung übernehmen nun die Zerstörer HANS LODY, KARL GALSTER, THEODOR RIEDEL, FRIEDRICH ECKHOLD und FRIEDRICH IHN, welche am 9. 09. aus Wilhelmshaven auslaufen.
1940 Sep. 11.: A-Gruppe mit TANNENBERG, COBRA, SCHWERIN, TOGO, CAIRO (Schiff 23) und Zerstörern HANS LODY, KARL GALSTER, THEODOR RIEDEL, FRIEDRICH ECKHOLD und FRIEDRICH IHN in Cherbourg eingelaufen.
1940 Sep. 21.: Die Minenleger der westlichen A-Gruppe, CAIRO (Schiff 23), TANNENBERG, SCHWERIN, TOGO und COBRA verlegen, von der 5. T-Boot-Flotille gesichert, von Cherbourg nach St. Nazaire. Am Abend laufen die Minenleger in Nantes ein.
1940 Sep. 29.: Minenleger TOGO verlegt nach Nantes um für einen besonderen Mineneinsatz vorbereitet zu werden. Die TANNENBERG, COBRA und SCHWERIN folgen am 6.10. nach.
1940 Okt. 21.: Nur TOGO und COBRA in Nantes verblieben.
1940 Nov. 28.: Die Minenschiffe TOGO und CAIRO (Schiff 23) sollten in Seegebiet zw. Landsend und den Scilly-Inseln Minenwerfen. Sie beladen in St. Nazaire und verlegen in der Nacht nach Brest-Reede.
1940 Dez. 02.: Die Durchführung der Aufgabe wird wegen der Mondphase zunächst auf 21. Januar verschoben. Die Schiffe werden entladen.
1941 Jan. 29.: Kommt der erneute Befehl zur Minenübernahme. Die Minenleger TOGO und CAIRO warten auf ihren Einsatzbefehl.
1941 Feb. 04.: Während eines Luftangriffs auf Hafen von Brest fahlen 4 Brandbomben auf das mit Minen beladenen CAIRO. Danach werden die Minen wieder abgegeben.
1941 Feb. 11.: Befehlt die Gruppe-West den Rückmarsch nach St. Nazaire.
1941 April 07.: OKM verfügt Umbau beider Schiffe zu Hilfskreuzern.
1941 April 00.: TOGO überführt nach Rotterdam.
1941 Juni 16.: Minenschiff TOGO außer Dienst gestellt zur Umbau als Handelsstörer (HSK 10) auf der niederländischen Werft NV Dok en Werf Maatschappij Wilton-Fijenoord in Schedam.
1942 April 27.: John T. Essberger übernimmt beide Afrika-Reedereien DOAL und Woermann-Linie und gründet Deutsche Afrika-Linie (DAL).
1942 Mai 30.: TOGO zur Restausrüstung in die Stettiner Oder-Werke verlegt.
1942 Juni 16./Okt. 25.: In Stettin die Bewaffnung und Ausrüstung ergänzt. Anschließend folgen Probefahrten, Ausbildungs- und Übungsfahrten in der Ostsee.
1943 Jan. 30.: Hilfskreuzer CORONEL (HSK 10) in Dienst gestellt. Bewaffnung: sechs Tk 15,0-cm L/48, acht 4,0-cm-L/46 Bofors, acht 2,0-cm Flak, 3 Bordflugzeuge Ar-196A 3, 4 Torpedorohre 53,3 cm (12 Torpedos). Besatzung: 16/331+ 3 Prisenoffiziere. Am Abend lief das Schiff aus Kiel über Kattegat und Skagerrak nach Süd-Norwegen aus.
1943 Feb. 03.: Gesichert durch 8 Minensuchoote der 1. und 2. Minensuchflottille verläßt der Hilfskreuzer Ankerplatz vor der Insel Sylt und läuft bei sich verschlechterndem Wetter im Schneegestöber und Regenschauer der holländischen Küste zu.
1943 Feb. 09.: Nachts zweimal auf Sandbank gelaufen, beim zweiten mal blieb der Hilfskreuzer ganzen Tag auf der Sandbank stecken und mußte durch Schlepperhilfe frei geschleppt werden. Anschließend in Dünkirchen eingelaufen, wo es auf Schäden untersucht wurde.
1943 Feb. 10.: CORONEL (Tarnname RO 21 IJSSEL) verläßt Dünkirchen im Geleit von 12 R-Booten, auf der Höhe von Gravelines 40 Minuten lang von britischen großkalibrigen Geschützen beschoßen. Beim Luftangriff um 22.40 Uhr Bombentreffer im Vorschiff. Dabei wurde das E-Werk II beschädigt, es gab Tote und Verwundete. CORONEL läuft in Boulogne ein. Vp.-Boot V 1516 und 4 Boote der 18. Vorpostenflottille stellen den Flakschutz für CORONEL.
1943 Feb. 13.: Hilfskreuzer CORONEL von RAF-Staffeln 226. Sqn. (DB-7 12 "Boston") und 464. Sqn. (9 PV-1 "Ventura") angegriffen. Britsche Bomber erzielen keine Treffer, ein DB-7 "Boston" wird abgeschoßen.
1943 Feb. 14.: CORONEL läuft nachts nach Dünkirchen aus.
1943 Feb. 15.: Hilfskreuzer mit Geleitfahrzeugen in Dünkirchen eingelaufen. An diesen Tag fliegen mehrere Verbände Hafen von Dünkirchen an. Am Vormittag brit. 88. Sqn. (11 DB-7 "Boston") und am Nachmittag die 67. US-Staffel (22 B-24 "Liberator") und brit. 226 Sqn. (12 DB-7 "Boston"). Schiffe werden nicht getroffen. Ein Bombentreffer in einem Schleusen-E-Werk verhindert Auslaufen des Hilfskreuzers.
1943 Feb. 17.: Luftangriff des brit. 21. Sqn. (12 PV-1 "Ventura") auf Schiffe im Hafen von Dünkirchen. Keine Schäden.
1943 Feb. 18.: Luftangriff des brit. 487. Sqn. (12 PV-1 "Ventura") auf Schiffe im Hafen von Dünkirchen. Keine Schäden.
1943 Feb. 25.: Beim Luftangriff brit. 21. Sqn. (12 PV-1 "Ventura"), 464. Sqn. (6 PV-1 "Ventura"), 487. Sqn. (6 PV-1 "Ventura") auf Hafen von Dünkirchen, erhält CORONEL einen Bombentreffer. Bombe schlug auf das Achterdeck des Hilfskreuzers, durchbrach das Panzerdeck und blieb als Versager im Rudermaschinenraum liegen, dabei wird auch achtere 2,0-cm Flak zerstört.
1943 Feb. 27.: Mit dem Blindgäger im Rumpf läuft CORONEL aus Dünkirchen in die Heimat aus. Im laufe des Tages wird Dünkirchen von brit. 21. Sqn. (12 PV-1 "Ventura"), 464.Sqn. (6 PV-1 "Ventura") und 487.Sqn. (6 PV-1 "Ventura") angeflogen, jedoch finden sie das Schiff nicht mehr.
1943 Feb. 28.: CORONEL in Cuxhaven eingelaufen.
1943 März 01.: In Kiel eingelaufen, hier wird der Blindgänger geborgen.
1943 März 02.: Hilfskreuzer CORONEL in Kiel außer Dienst gestellt. Umrüstung als Sperrbrecher geplant, wird jedoch zur Nachtjagdleitschiff umgebaut.
1943 Juni 04.: Fernschreiben an OKM vom Gen.d.Lw.b.Ob.d.M. Es wird gebeten, baldigst die Gesamtplanung für die Lösung sowie technische Durchführung des Bauvorhabens Schiff TOGO und den neuen Fertigstellungstermin nach hier zu übermitteln.
1943 Juni 23.: Umbau auf der Kriegsmarinewerft Kiel.
1943 Okt. 15.: Umbau zur Nachtjagdleitschiff beendet.
1943 Okt. 18.: In Dienst gestellt als Nachtjagdleitschiff TOGO. Das Schiff wurde mit einem Funkortungsgerät "Freya" FuMG 321-328, einem Funkmeß- und Feuerleitradargerät "Würzburg-Riese" (Typ FuSE 65G) auf einem Stützzylinder etwa 6 m über dem achternen Hauptdeck, zwei Y-Peilern „Heinrich“, zwei E-Meß-Geräten „Hans“, einem Funkfeuer, einem Leuchtfeuer, zwei 60-cm-Scheinwerfern und zwei 35-cm-Scheinwerfern ausgestattet. Hinzu kam eine starke Flugabwehrbewaffnung mit drei 10,5-cm-L/63-Flak, vier 3,7-cm-L/57-Flak-Zwillinge, vier (später fünf) 2-cm-L/65-Flak-Vierlinge, drei (später zwei) 2-cm-L/65-Flak in Einzellafetten und vier 8,6-cm-Raketenwerfern (Raketenstartgestell M 42). Besatzung: 283 Mann Kriegsmarine + 74 Mann Luftwaffe (22.Kp./Luftnachrichten-Regiment 222). Es folgten Erprobungen und Ausbildung.
1943 Nov. 05.: Nachtjagdleitschiff TOGO zu Restarbeiten in die Deutsche Werke Kiel eingelaufen.
1943 Nov. 18.: Das Schiff wird ausgedockt und setzt seine Erprobungen in der Ostsee fort.
1943 Dez. 02./03.: TOGO in Fehmarn Sund.
1943 Dez. 03./15.: Deutsche Werke Kiel während der weiteren Erprobungsfahrten besuchte TOGO u.a. Aarhus und Reval..
1943 Dez. 16.: TOGO im Kieler Hafen bei einem Luftangriff von insgesamt 12 Brandbomben getroffen, dabei nur leicht beschädigt.
1943 Dez 17.: Nachtjagdleitschiff TOGO in Langeland Belt, Ankerplatz C (11.16 O / 55.36 N).
1944 Jan. 04./12.: In Aarhus.
1944 Jan 12.-14.: Samsø Belt, Ankerplatz E.
1944 Jan. 14./19.: Aarhus.
1944 Jan.20.- Feb. 02.: Langeland Belt, Ankerplatz C (11.16 O / 55.36 N).
1944 Feb. 03.- 09.: Samsø Belt, Ankerplatz E.
1944 Feb. 09./18.: TOGO in Aarhus.
1944 Feb. 18./19.: Langeland Belt, Ankerplatz C (11.16 O / 55.36 N).
1944 Feb. 19. - März 05.: Werftliegezeit bei Deutsche Werke Kiel.
1944 März 05.: TOGO am Abend nach Reval ausgelaufen. Nach den drei sowjetischen Großbombardements von Helsinki (6./7., 16./17., 26./27. Februar) wurde die TOGO in den Finnischen Meerbusen verlegt um dort bis zum 4. Mai 1944 die Luftverteidigung von Helsinki und Reval zu unterstützen.
1944 März 07./10.: Nächtliche Ankerposition (59.54,1" N / 25.45,1" O) - 45 sm östl., 20 sm südl. Helsinki. Tagsüber auf Reval Reede.
1944 März 11.-14.: Hafen Hangö.
1944 März 14./25.: Täglicher Wechsel zwischen Ankerposition und Reval.
1944 März 26.- April 20.: Nächtliches Pendeln zwischen bisheriger Ankerposition und Violett 9 (59.40,2" N / 25.24,1" O) - 20 sm westl. der bisherigen Position. Dabei wetterbedingte Unterbrechungen mit Verbleib auf Reval Reede.
1944 April 21./23.: In Hangö.
1944 Mai 04.: Endet der Einsatz im finnischen Meerbusen. Die TOGO verlegt in Kolpibucht, von hier aus können die Nachtjäger nicht geführt werden.
1944 Mai 12.: Einsatzposition in Kolpibucht aufgegeben und das Schiff kehrt in den finnischen Meerbusen zurück.
1944 Mai 29.: Endet der Einsatz in den finnischen Meerbusen und Nachtjagdleitschiff TOGO läuft nach Gotenhafen aus.
1944 Juni 01.: In Gotenhafen eingelaufen, anschließend Werftliegezeit bei MARS Gotenhafen.
1944 Juni 26.: Werftliegezeit beendet.
1944 Juli 01.: TOGO mit dem Torpedoboot T 196 von Gotenhafen nach Nötö (Ålandinseln) ausgelaufen.
1944 Juli 02.: Luftüberwachung im Stützpunkt Nötö für dort liegenden Marineeinheiten, insbesondere die drei Schweren Kreuzer LÜTZOW, ADMIRAL SCHEER und PRINZ EUGEN (Nachtjagdleitschiff unterstand operativ der Luftflotte 1).
1944 Juli 08.: Nach dem die Schweren Kreuzer Stützpunkt Nötö verließen, blieb TOGO als schwimmende Flugmeldestelle in Nötö liegen.
1944 Juli 20.: Die TOGO nach Libau ausgelaufen (durch den Zerstörer Z 28 abgelöst). Beim Rückmarsch nach Libau übernahm sie von dem Torpedoboot T 196 etwa 400 Überlebende des am 16.07. bei Kotka von sowjetischen Flugzeugen versenkten Flak-Kreuzer NIOBE.
1944 Juli 21.: In Libau eingelaufen.
1944 Juli 29.: Beim Räumung Libaus übernahme von 246 Verwundeten, 450 Flüchtlingen und Vorräten des Verpflegungsamtes. Anschließend nach Gotenhafen ausgelaufen.
1944 Juli 31.: In Gotenhafen eingelaufen.
1944 Juli 31. - Aug. 18.: Gotenhafen, Ausschiffung der Verwundeten und Flüchtlinge und auf Reede.
1944 Sep. 14. - Okt. 15.: Luftüberwachung auf Position (55.11,3" N / 18.10 O) - 39 sm nördl. 30 sm westl. Rixhöft.
1944 Sep. 06.: Gotenhafen Reede und Hela Reede.
1944 Okt. 28.: Nach Pillau ausgelaufen. Hafen Pillau, Kanaldalben I.
1944 Dez. 24.: Hafen Pillau festgemacht.
1944 Dez. 28.: Hafen Pillau vor Anker im Seetief.
1945 Jan. 01.: Marsch nach Kiel.
1945 Jan. 04.: In Kiel eingelaufen, Werftliegezeit bei Deutsche Werke.
1945 Jan. 18./21.: Langeland Belt, Ankerplatz C (11.16 O; 55.36 N).
1945 Jan. 21./28.: Samsø Belt, Ankerplatz E.
1945 Jan. 30.: Marsch nach Pillau.
1945 Jan. 31.: In Pillau eingelaufen. TOGO übernahm den Stab des Jafü Ostpreußen sowie eine größere Anzahl Flüchtlinge.
1945 Feb. 01. Wird Stab des Jafü Ostpreußen wieder entladen, da dieser im Erdkampf eingesetzt werden sollte. Dafür wurden weitere Flüchtlinge übernommen. Mit 2.000 Flüchtlingen läuft das Schiff am Abend aus Pillau nach Gotenhafen aus.
1945 Feb. 03.: In Gotenhafen eingelaufen und Ausschiffung der Flüchtlinge.
1945 Feb. 04.: Rückmarsch nach Pillau, um weitere Flüchtlinge aufzunehmen.
1945 Feb. 05.; In Gotenhafen auf Reese geankert.
1945 Feb. 08.: Danzig-Neufahrwasser, Flüchtlinge von Bord gegeben, dann auf Reede Gotenhafen.
1945 Feb. 11.: Marsch nach Pillau um hier wieder die Luftmelde- und Jägerführungsaufgabe zu übernehmen. Nachtjagdleitschiff TOGO am Kanaldalben Südmole festgemacht.
1945 März 15.: TOGO läuft nach Hela und ankerte anschließend auf Gotenhafen Reede.
1945 März 20.: In Danzig-Neufahrwasser festgemacht. Übernahme von 2000 Verwundeten und Flüchtlingen.
1945 März 21.: TOGO mit Linienschiff SCHLESIEN nach Swinemünde ausgelaufen.
1945 März 23.: Reede-Schwinemünde. Da die Verwundeten dort nicht ausgeschifft werden konnten weitermarsch nach Kiel.
1945 März 24.: Von Swinemünde nach Kiel ausgelaufen.
1945 März 25.: TOGO in Kiel angelaufen. Dort werden Verwundete ausgeladen.
1945 März 27./29.: TOGO in Kiel. Kaiser Wilhelm Kanal bei Holtenau. Ausschiffung der Verwundeten und Flüchtlinge.
1945 März 30.: TOGO auf Kieler Reede vor Anker.
1945 März 04.: Beim Luftangriff auf Kiel wird das Schiff leicht beschädigt.
1945 April 05.: Dampfer in Strander Bucht vor Anker. Wegen Treibstoffknappheit kann TOGO auch in den folgenden Tagen nicht auslaufen.
1945 April 10.: TOGO mit Schlepperhilfe in den Nordhafen nahe der Holtenauer Hochbrücke verlegt.
1945 April 20.: Teile der Luftwaffenbesatzung als auch Teile der Stammbesatzung an Land gegeben, um im Erdkampf eingesetzt zu werden.
1945 Mai 03.: TOGO lief aus Kiel aus, um auf Kieler Reede vor Möltenort zu ankern.
1945 Mai 04: In Kiel von britischen Stritkräften übernommen.
1945 Aug. 11.: Marsch nach Hamburg und bei Blohm & Voß festgemacht, Restbesatzung von Bord.
1945 Aug.13.: Britische Beute. Im Auftrag der britischen Militär-Regierung fährt von Kiel nach Oslo und holt 1200 deutsche Soldaten nach Bremerhaven. Anschließend in Hamburg umgebaut.
1946 Jan. 15.: An die USA übergeben. Anschließend mehrere fahrten Lübeck - Gdingen mit ehemaligen polnischen Kriegsgefangenen.
1946 März 15.: In Bremerhaven an Norwegen übergeben. Umgebaut zur Marinetransporter. Umbenannt in SVALBARD (FS 01).
1947 Dez. 00.: SVALBARD für Internationale Flüchtlingsorganisation zum Transport von Displaced Person (DP) aus Europa nach Nordamerika und Australien gechartert (Passagierkapazität war inzwischen auf 900 Personen erhöht worden).
1948 Mai 26.: SVALBARD von Southampton nach Melbourne ausgelaufen.
1948 Juni 29.: In Melbourne eingelaufen.
1948 Sep. 20. Von Bremerhaven nach Frementle ausgelaufen.
1948 Okt. 23.: In Frementle eingelaufen.
1948 Okt. 29.: SVALBARD in Sydney eingelaufen.
1948 Dez. 11.: Von Genua nach Sydney ausgelaufen.
1949 Jan. 15.: In Sydney eingelaufen.
1949 April 20.: Aus Genua(?) kommend in Melbourne eingelaufen.
1949 Juni 27.: Aus Genua(?) kommend in Melbourne eingelaufen.
1949 Okt. 08.: Aus Genua(?) kommend in Melbourne eingelaufen.
1949 Dez. 00.: Charter beendet. In sechs Australien-Reisen wurden 5,242 Personen befördert.
1954 April 00.: Verkauft an norwegische Reederei Skips-A/S Tilthorn (mgrs. J. Lind, Kjøpsvik), Narvik. Umbenannt in TILTHORN. Heimathafen Narvik.
1955 Juli 00.: Bei den Nordseewerken Emden wird das Schiff wieder zum Frachter umgebaut. Umbenannt in STELLA MARINA. Heimathafen Narvik.
1956 Nov. 00.: Verkauft an Reederei Deutsch Afrikanische Schiffahrts GmbH, Hamburg. Umbenannt in TOGO (DINN). Heimathafen Hamburg.
1959 Okt. 00.: An DAL Deutsche Afrika Linien GmbH & Co., Hamburg. Heimathafen Hamburg.
1968 März 21.: Verkauft an panamesische Reederei Taboga Enterprises Inc., Panama-City. Umbenannt in LACASIELLE. Heimathafen Panama.
1976 April 08.: Verkauft an Reederei Caribbean Real Estate S.A., Panama-City. Umbenannt in TOPEKA. Heimathafen Panama.
1984: Verkauft an kolumbianische Reederei Lineas Agromar Ltda., Barranquilla. Heimathafen Barranquilla.
1984 Nov. 21.: Frachter TOPEKA auf einer Reise von Tampico nach Barranquilla, beladen mit Stückgut, Aufgrund des Sturmes vor Coatzacoalcos River vor Anker gegangen.
1984 Nov. 22.: Aufgrund des schweren Sturmes fängt das Schiff an zu driften und läuft am Abend auf Grund. Die Maschine und eine Luke laufen voll Wasser. 2 Besatzungsmitglieder kommen ums Leben. Schiff wird zum Totalverlust erklärt (Pos. 18.10,12 N / 94.18,36 W).
1985: Im Frühherbst forderte die Mexican Marine Directorate die Reederei Lineas Agromar Ltda. auf, das Schiff TOPEKA aus mexikanischen Gewässern zu entfernen und gleichzeitig eine Sicherheitsleistung von 1.5 Millionen US-Dollar zu leisten. Das Wrack liegt noch immer 8 sm östlich vor der Einfahrt zum Coatzacoalcos River.