1916 Okt. 05.: An die Reederei als DERINDJE (RVMP) abgeliefert. Vermeßen mit: 3063 BRT / 1838 NRT / 5500 tdw. Antrieb: eine 3-zyl. 3-fach Exp. Dampfmaschine - Deutsch-Luxemburgische Bergwerks- & Hütten AG., Abt. Nordseewerke, Emden. Heimathafen Hamburg.
1919 April 06.: An Großbritannien abgeliefert. The Shipping Controller (mgrs. Hall Bros.), London.
1920 Nov. 00.: Weitergabe an Griechenland und nach Großbritannien verkauft.
1921: CHIEF SCOUT Zodiak Shipping Co. Ltd. (Möller & Co.), London.
1921 Okt. 00.: Ankauf durch die HAPAG umbenannt DERINDJE (RFLD). In Fahrt für NV Cargadoors & Scheepvaart Kantoor Levant, Rotterdam.
1925 April 08.: Dampfer an Hamburg-Amerika Line (HAPAG). Heimathafen Hamburg.
1925 April 17.: In Charter Deutsche Levante-Linie (DLL).
1928: An Deutsche Levante-Linie.
1934 Jan. 01.: Neues Unterscheidungssignal DHEV.
1935 Aug. 01.: An Deutsche Levante-Linie AG.
1939 März 16.: Von Bremen nach Mittelmeerhäfen u.a. Haifa.
1939 Aug 15.: Erfaßt als Truppentransporter nach Ostpreussen ab Rostock.
1940 April 17.: Erfaßt (00:00 Uhr) für das Unternehmen "Weserübung".
1940 Mai 03./05.: Stettin - Kristiansand.
1940 Mai 20.: Dampfer in Oslo eingelaufen.
1940 Juni 03.: Dampfer in Hamburg liegend zur Rückgabe an Reederei gemeldet.
1940 Aug. 18.: Neu erfaßt (00:00 Uhr) für das Unternehmen "Seelöwe". Kennung RO 45.
1941 Juli 31.: An Seetrachef St. Malo, Versorger Kanalinseln.
1941 Aug. 00.: OT- Einsatzgruppe West, Oberbauleitung Normandie.
1941 Dez. 03.: Um 18:30 Uhr DERINDJE geleitet von Spbr. 168, V 1809, V 1812 und V 1813 von Dünkirchen nach Boulogne ausgelaufen. Bei Angriffen feindlicher Schnellboote MTB 218, MTB 219, MTB 227, MGB 324 und MGB 328 vor Gris Nez durch Artillerie-/MG-Feuer brit. MGB 324 und MGB 328 beschädigt (3 Treffer 4-cm und mehrere MG-Treffer), 1 Mann Leichtverwundet. Geleit um 22:30 Uhr ohne Verluste in Vorhafen von Boulogne eingelaufen.
1942 Juli 11.: DLL AG wird von der Reederei Bock, Godeffroy & Co. übernommen und als deren Tochtergesellschaft eingegliedert.
1944 März 28.-April 02.: St. Malo - Brest - Bordeaux.
1944 März 29./30.: Im westlichen Ärmelkanal zw. Cherbourg - Brest, Fernsicherung für DERINDJE und ihre Nahgeleit übernehmen Boote der 4. und 5.Torpedobootsflottille T 29, KONDOR, JAGUAR, T 27, MÖWE, GREIF.
1944 April 03.: Zur Übergabe an RKS in Nantes eingelaufen.
1944 April 29.: Bei St. Brieux nach Minentreffer (brit. Minenleger APOLLO und PLOVER) beschädigt und nach Bordeaux eingeschleppt.
1944 Aug. 26: In der Gironde als Blockschiff versenkt. (Lt. andere Quellen am 28.08.).
1945: Gehoben und an W. Hacklin, Pori verkauft, aber aufgelegt und nicht repariert.
Aufgelegt bis 1947 in Mantyluoto und bis 1950 noch in Reposaari.
1950: Verkauft zum Abbruch über die British Iron & Steel Co. an T. W. Ward in Inverkeithing.