Marinefährprahm F 606

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Kennung : F 606
Zivil- und Nachkriegsnamen : LT 606; BD-406; DK-406
Schiffstyp : Marinefährprahm
Untertyp : C2
Bauauftrag : 12.05.1942
Indienstgestellt : 00.06.1943


Marinefährprahm : Typ C2
Verdrängung konstruktiv (t) : 155
Verdrängung maximal (t) : 220
Länge (m) : 47,04
Breite (m) : 6,53
Tiefgang leer (m) : 0,97
Tiefgang beladen (m) : 1,45
Seitenhöhe (m) : 2,30
Antriebsanlage Anzahl : 3
Antriebsanlage Typ : Deutz 6zyl. 4takt. Dieselmotor
Maschinenleistung Gesamt (ps) : 390
Geschwindigkeit leer (kn) : 10,5
Treibstoffvorrat (t) : 4,1
Fahrbereich 1 (sm/kn) : 640/10
Fahrbereich 2 (sm/kn) : 1340/7
Offiziere/Unteroffiziere, Mannschaften : 0/17 bis 0/21
Laderaum Dimensionen : Fahrbahnbreite 3,6 m, Landeklappenlast 65 t
Ladefähigkeit : 85 t normal (2 Panzer IV / 1 Panzer VI/T-34(r) / 200 Mann)
105 t maximal (3 Panzer IV / 2 Panzer T-34(r) / 16 Pferde / 200 Mann)
Möglichkeit 52 t-Beutepanzer und Tiger-Panzer zu laden
- 12.05.1942 Bauauftrag
- 00.06.1943 Indienststellung 12. Landungsflottille
- 00.07.1945 GM/SA
- 17.12.1945 an USSR
- 20.12.1946 BD-406 [1]
- 03.03.1949 DK-406 [1]
- 21.10.1949 Luftverteidigung; Arbeitsleichter
- 12.05.1942 Bauauftrag an Bayrische Schiffbau GmbH, Erlenbach/ Main [G] - Verstärkung der Klappen nach Typ C2b, Auftrag an Bayerische Schiffbaugesellschaft [3]
- 20.05.1943 Bei der 1. Gruppe der 12. Landungsflottille gemeldet [5]
- 24.08.1943 Indienststellung F 606 für 11. Landungsflottille [6]
- 04.10.1943 bei 1. Gruppe 11. Landungsflottille vorhanden [2]
- 15.01.1945 noch bei 11. Landungsflottille vorhanden [4]
- 07.05.1945 Einsatz im Raum Hela [7]
- 07.1945 Im Einsatz bei der GM/SA [G]
- 05.11.1945 Aufnahme in die Schiffsliste der Seekriegsflotte der UdSSR [8]
- 17.12.1945 Übernahme des Bootes durch die sowjetische Besatzung von Deutschland und zum Bestand der Baltischen Flotte [8]
- Anfang 1946 in Kiel für die Auslieferung an die Baltische Rotbannerflotte bereitgestellt als LT 606 [5]
- Frühjahr 1946 Bereitgestellte Fahrzeuge wahrscheinlich zusammen mit denen der 9. Landungsflottille in Swinemünde als Kriegsbeute an die Sowjetmarine übergeben und anschließend von dort mit deutschen Besatzungen in russische Ostseehäfen überführt [5]
- 15.02.1946 in den Bestand der Süd-Baltischen Flotte [8] - 20.12.1946 Kennung: BD-406 [1]
- 13.09.1947 über innere Wasserwege von Leningrad nach Baku überführt [8]
- 16.09.1947 zum Bestand der Kaspischen Flottille hinzugefügt [8]
- 12.01.1949 Klassifizierung als Landungsschiff (desantnyj korabl) [8] - 03.03.1949 Neue Kennung: DK-406 [1]
- 21.10.1949 Herausnahme aus dem Kampfbestand, Entwaffnung (Demontage der Waffen und Munition von Bord), Übergabe an den Luftverteidigungsbezirk Baku zur Nutzung als schwimmende Plattform [8] >>> Über das weitere Schicksal keine Informationen <<<
Erich Gröner " Die Deutschen Kriegsschiffe 1815 - 1945 " Bd. 7
[1] Ergänzungsliste Dr. Meyer
[2] Gefechtsbericht 1. Gruppe 11. Landungsflottille vom 04.10.1943
[3] Schreiben Gutehoffnungshütte an Fachgruppe Stahlbau vom 25.04.1944
[4] KTB der 10. Sicherungsdivision
[5] Kugler: Chronik der amphibischen Verbände
[6] A.d.S.-Tagesbefehl Nr. 28/1943
[7] KTB F 506
[8] Archiv Hans-Joachim Hiller
Eingefügt am: 23.09.2007
Eingefügt von: Jörg Kießwetter
Letzte Änderung: 20.12.2016
Geändert von: Martin Goretzki
Änderung: - 28.09.2007 Jörg Kieïßwetter - doppelte Daten entfernt
- 11.05.2008 R. Stenzel Chronik [2] eingefügt
- 16.05.2008 R. Stenzel Chronik [3] eingefügt
- 01.10.2008 R. Stenzel Chronik [4] eingefügt
- 06.10.2008 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [5] eingefügt
- 08.10.2008 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [5] ergänzt für das Jahr 1946, LT 606 als Nachkriegsnamen eingefügt
- 08.03.2009 R. Stenzel Chronik [6] eingefügt
- 06.05.2011 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [7] eingefügt
- 13.05.2011 T. Reich Bild 1 eingefügt
- 17.12.2013 M. Goretzki: Datensatz gem. [8] ergänzt