Marinefährprahm F 411 (F4411)

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Kennung : F 411
2. Kennung : F4411
Schiffstyp : Marinefährprahm
Untertyp : C
Bauauftrag : 09.08.1941
Bauwerft : N.V. Scheepsbouwwerf "de Hoop", Hardinxveld
Indienstgestellt : 00.07.1942


Marinefährprahm : Typ C
Verdrängung konstruktiv (t) : 155
Verdrängung maximal (t) : 220
Länge (m) : 47,04
Breite (m) : 6,53
Tiefgang leer (m) : 0,97
Tiefgang beladen (m) : 1,45
Seitenhöhe (m) : 2,30
Antriebsanlage Anzahl : 3
Antriebsanlage Typ : Deutz 6zyl. 4takt. Dieselmotor
Maschinenleistung Gesamt (ps) : 390
Geschwindigkeit leer (kn) : 10,5
Treibstoffvorrat (t) : 4,1
Fahrbereich 1 (sm/kn) : 640/10
Fahrbereich 2 (sm/kn) : 1340/7
Offiziere/Unteroffiziere, Mannschaften : 0/17 bis 0/21
Laderaum Dimensionen : lichte Höhe 3,29 m
Ladefähigkeit : 85 t normal (2 Panzer IV / 1 Panzer VI/T-34(r) / 200 Mann)
105 t maximal (3 Panzer IV / 2 Panzer T-34(r) / 16 Pferde / 200 Mann)
- 09.08.1941 Bauauftrag
- 00.07.1942 Indienststellung 12. Landungsflottille
- 00.05.1943 4. Landungsflottille
- 09.06.1944 + ~Chiavari, Golf v. Genua / FliBo
- 20.05.1943 Bei der 1. Gruppe der 12. Landungsflottille gemeldet [2]
- Landüberführt ins Mittelmeer [G] - Fertigstellung auf Werft Marseille [1]
- Ab Juni 1943 bei der 4. Landungsflottille gemeldet (2. Gruppe) [1] - Kommandant: Btsmt. Drewes [1]
- 23.07.1943 In Toulon bei der 4. Landungsflottille (1. Gruppe) wieder in Dienst gestellt [1] - Kommandant: Btsm. Drewes
- 13.08.1943 Bei Luftangriffen erzielt der im Sizilien-Verkehr eingesetzte MFP 411 vier einwandfreie Abschüsse [3]
- 18.08.1943 3. Gruppe der 4. Landungsflottille [1]
- 09.09.1943 In Viareggio sorgen die Besatzungen von F 423, 411 für die Sicherstellung der Schiffe im Hafen und die Entwaffung der italienischen Besatzungen.[1] - Gefechtsbericht (Anlage 7)
- 08.10.1943 bei der 4. Landungsflottille in Livorno.[1]
- 09.11.1943 09.00 Uhr F 504, F 486 (2. L-Fl.) laufen mit F 296, F 411 (4. L-Fl.), F 767 (10. L-Fl.) und den Penichen Köningsberg, Bremen, Loreley, Freya im Geleit von Vp 7014 von Piombino nach Civitavecchia aus [4]
- 26.11.1943 F 411, 454 mit 40 Tonnen Sperrnetze von Genua nach San Remo.[1]
- 11.12.1943 10u30 Angriff feindl. Jabos auf F 4411, 4454, 2516 mit Bomben und Bordwaffen in Civitavecchia abgewehrt. F 411 leichte Splitterschäden, keine Ausfälle.[1]
- 15.12.1943 07.00 Uhr F 2516, F 4411, FP Nürnberg, FP Bussard Piombino nach Livorno aus [4]
- 15.12.1943 15.00 Uhr A.Kb. gestellt. Zur Grundüberholung in die Werft nach Genua verholt. - 05.01.1944 Kriegsbereitschaft wieder hergestellt.[1]
- 01.01.1944 4. Gruppe der 4. Landungsflottille [1]
- 13.02.1944 Nachschubtransport F 4621 (75 To. Munition), F 4411 (83 To. Munition und Tellerminen) von Genua nach San Stefano (Ankunft 17.2.).[1] - Fahrtbericht Lt.z.S. Heuse (Anlage 1)
- 01.03.1944 5. Gruppe der 4. Landungsflottille [1]
- 31.03.1944 18.00 Uhr Munitionstransport 4411, 4291, 2754 von Livorno aus nach San Stefano. Auf der Fahrt F 411 durch starken Seegang auf Grund gelaufen, wieder freigekommen, doch Maschinen- und Schraubenschaden.[1]
- 01.04.1944 19.30 Uhr Geleit F 596, 291 mit F 411 im Schlepp von San Stefano aus nach Livorno und Genua. - 05.-28.04.1944 Zur Reparatur der Schrauben- und Unterwasserschäden in die Werft verholt.[1]
- 01.05.1944 F 411, 749 mit F 2424, F 2486 und Dampfer IGLESIAS von Genua nach La Spezia [4]
- 24.05.1944 02u00 Nachschubgeleit F 411, 611, 608 mit 2249, 2759 auf dem Weg von Livorno nach Piombino. Auf der Fahrt 2 Mal Beschuss durch nicht identifizierte feindl. Einheiten. Zelle 10 (Abtl. I-III) durch Nahtreffer leckgeschlagen. Verband unter Beschuss in die Baratti Bucht gelaufen. Nach Ende des Angriffs F 611 freigeschleppt.[1] - Fahrtbericht (Anlage 1)
- 08.06.1944 01u20 Auf der Fahrt von Genua nach La Spezia Mit einer Ladung von 85 Tonnen Brennstoff durch Fliegerangriff mit Raketenbomben vor Levando gesunken.[1] - Verlustbericht (Anlage 6)
- 08.06.1944 Gefechtsbericht und Gefechtsskizze über den Verlust des Bootes F 4411 auf der Fahrt von Genua nach La Spezia duch einen Luftangriff, 8. Juni 1944.[5]

Verlust am: 09.06.1944
Verlustort: ~Chiavari, Golf v. Genua
Verlustart: gesunken
Verlustursache: Fliegerbombentreffer
Erich Gröner " Die Deutschen Kriegsschiffe " Bd. 7
[1] KTB der 4. Landungsflottille
[2] Kugler: Chronik der amphibischen Verbände
[3] KTB 1./Skl Teil D "Lagemeldungen Mittelmeer"
[4] KTB der 2. Landungsflottille
Eingefügt am: 27.09.2007
Eingefügt von: Andreas Oefler
Letzte Änderung: 15.11.2012
Geändert von: Thorsten Reich
Änderung: - 16.02.2008 R. Stenzel Chronik [1] eingefügt
- 22.03.2008 R. Stenzel Chronik [1] ergänzt
- 06.10.2008 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [2] eingefügt
- 23.04.2009 T. Reich Bilder 1+2 eingefügt
- 26.10.2009 T. Reich Dokument 1 eingefügt
- 04.04.2011 T. Reich Bild 3 eingefügt
- 10.06.2011 R. Stenzel Chronik [3] eingefügt
- 17.08.2012 M. Goretzki: Chronik, 2. Kennung gem. [4] eingefügt
- 15.11.2012 T. Reich Bild 3 korrigiert