M 95



Epoche : Weltkrieg 1914/1918
Kennung : M 95
Funktion : Minensuchboot
Schiffstyp : M 16
Auftraggeber : Kaiserliche Marine
Bauauftrag : 00.00.1916
Bauwerft : Atlaswerke, Bremen
Baunummer : 154
Baubeginn : 00.00.1917
Stapellauf : 21.12.1917
Indienststellung : 05.03.1918
Ausserdienststellung : 20.04.1918 +


Verdrängung (max. t): 553
Länge (m) : 59,30
Breite (m) : 7,40
Tiefgang (m) : 2,23
Seitenhoehe (m) : 3,27-3,50
Antrieb Anzahl : 2
Antrieb Typ : 3zyl. 3fach Expansionsmaschinen
Schrauben Anzahl : 2
Schrauben ⌀ : 1,97
Maschinenleistung Gesamt : 1850 PSi
Geschwindigkeit : 16 kn
Treibstoffvorrat : 150 t Kohle
Fahrbereich : 2000sm/14kn
Besatzung : 1,39-0,40
Bewaffnung : 2x 8,8cm L/45 Sk
30 Minen
Räumausrüstung : schweres Räumgeschirr
- 05.03.1918 - 8./III.Minensuchflottille [1]
- 20.04.1918 - Verlust durch Minentreffer in der Nordsee - Position 53°49'N / 04°57'O - 37 Tote [G][1] *

* Bei dem Vorhaben, vier große Torpedoboote durch sechs Minensuchboote über die Hoofden (Nordsee) nach Flandern zu bringen, kam der Verband in ein britisches Minenfeld. Zunächst erhielt das Minensuchboot M 95 zwei Treffer und begann zu sinken. Während der Rettung lief auch die M 39 auf eine Mine. Trotz des schlechten Wetters übernahm das Führungsboot M 64 einen Rettungsversuch. Die M 64 lief aber ebenfalls auf eine Mine und sank. Mit dem Chef der 8. Minensuchhalbflottille, Erich Koellner, gingen auch sechs Offiziere, vier Deckoffiziere und 77 Unteroffiziere und Mannschaften unter [2]

05.03.1918 - 20.04.1918 Oblt.z.S. Günther Arnold [1,376]
Gröner, Die deutschen Kriegsschiffe 1815-1945, Band 2
[1] http://www.denkmalprojekt.org/ (siehe Link 3)
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Erich_Koellner