- 19.01.1945 - 2.Räumboot-Flottille (ii) [2]
- 06.04.1944 - Verlegung der Flottille in die Ostsee [4]
- 16.04.1945 - Minensuchen vor der Küste von Ostpommern [4]
- 01.05.1945 - Nach dem Fall von Pillau Verminung der Einfahrt ins Frische Haff [4]
- 05.05.1945 - Mit 25 Soldaten über Rönne nach Kopenhagen [4]
- 07.05.1945 - Niederholen der Kriegsflagge. Auslaufverbot. [4]
- 07.05.1945 - Meuterei von Besatzungsmitgliedern gegen einen ordnungswidrigen Auslaufbefehl nach Hela. [4]
- 09.05.1945 - Außerdienststellung in Flensburg [4]
- 27.07.1945 - GM/SA - 2.MRD (Cuxhaven) - 9.Räumflottille [3]
- 20.12.1945 - Auslieferung an UdSSR (15. Törn) [1]
- 25.02.1946 - KT-1050
- 17.06.1946 - NO-1
- 25.09.1949 - Forschungsschiff ISKATEL
- 15.05.1956 - Abgewrackt [1]
Trotz Inkrafttreten der Teilkapitulation (am 4.5.45) ergeht an zwei vor Kopenhagen liegende Räumboote R 412 und R 414 der Befehl, nach Hela auszulaufen, um noch Flüchtlinge abzuholen. Auf R 414 (Lt.z.S. Constabel) widersetzen sich 2 Besatzungsmitglieder den deutschen Befehlen und wollen die Offiziere an Bord überwältigen; doch der Versuch scheitert. Das Boot verlegt nach den Drogden (Sund), ein Standgericht (KKpt. Hansen-Nootbar) wird einberufen, stellt aber fest, dass ein Urteil unzulässig wäre, wenn ein deutsches Kriegsgericht erreichbar ist. R 414 kehrt zuerst nach Kopenhagen zurück, wird dort zum Fährdienst im Hafengebiet eingesetzt und verlegt nach Gesamtkapitulation der Wehrmacht nach Flensburg, wo sich die „Meuterer" in den Schutz der englischen Besatzungsmacht begeben. Der Kommandant von R 414 wird von den Briten verhaftet, die Besatzung von Bord gejagt [4]