M 14



Epoche : Kriegsmarine
Kennung : M 14
Funktion : Minensuchboot
Schiffstyp : M 35
Auftraggeber : Kriegsmarine
Bauauftrag : 00.00.1937
Bauwerft : H.C. Stülcken & Sohn Werft Hamburg
Baunummer : 728
Baubeginn : 02.05.1938
Stapellauf : 25.04.1939
Indienststellung : 01.12.1939
Ausserdienststellung : 03.05.1945 +
Verbleib : 1994 Reste des Wracks durch die Strömung fortgespült [7]


Verdrängung (max. t): 894
Länge (m) : 68,10
Breite (m) : 8,70
Tiefgang (m) : 2,70
Seitenhoehe (m) : 3,65
Antrieb Anzahl : 2
Antrieb Typ : Lentz Einheits-Expansionsmaschinen
Schrauben Anzahl : 2
Schrauben ⌀ : 1,75
Maschinenleistung Gesamt : 3500 PSi
Geschwindigkeit : 18,3
Treibstoffvorrat : 143 / Öl
Fahrbereich : 5000/10kn
Besatzung : 3 / 81
Bewaffnung : 1 bis 2x 10,5cm SK
1x 3,7cm
1x 2cm Vierling (achtern), 1x 2cm auf beiden Seiten der Brücke [9]
1x RAG (Raketenwerfer) an Stb und Bb [9]
30 Minen
- 01.12.1939 - 1.Minensuchflottille [2] - Erprobungszeit
- 00.00.1940 - Einsatz im Westraum [2]
- 05.06.1941 - Geleit für OLE WEGGER vor Cherbourg [3]
- 00.08.1941 - Verlegung in die Ostsee
- 03.09.1941 - Verlegung mit M81 von Memel nach Libau [9]
- 04.09.1941 - Minensuche Libau - Windau und zurück [9]
- 06.09.1941 - Geleit mit M81 für ELSA ESSBERGER von Libau nach Windau; für GÜNTHER PLÜSCHOW und MITTELGRUND weiter nach Riga [9]
- 09.09.1941 - Geleit mit M81 für MRS 11 von Riga - Pernau [)]
- 12.09.1941 - Unternehmen "Beowulf": M14, M81, M3, M20 bei Scheinlandung an der Ostküste von Ösel [)]
- 14.09.1941 - Beschießung sowj. Landbatterien "Koiguste" bei Riga auf 11,5 Kilometer Entfernung [9]
- 15.09.1941 - Sicherung Südausgang Moonsund mit M81 [9]

- 12.02.1942 - Sicherung Schlachtschiffe beim Kanaldurchbruch [3] Räumung eines britischen Minenfeldes 20sm SW Boulogne [11]
- 14.03.1942 - Sicherung (9 M-Boote) für HSK MICHEL im Kanal. Heftige Gefechte mit brit. Zerstörern WALPOLE und FERNIE [6]
- 30.03.1942 - Ab Den Helder NO-wärts zum Minenlegen [11]
- 31.03.1942 - Vor Borkum Kollision mit M37 [5]
- 12.04.1942 - Minenunternehmung vor der englischen Küste [11]
- 15.04.1942 - Verlegung von Den Helder nach Kiel [11]
- 23.04.1942 - Grundüberholung bei Schichau in Königsberg [11]
- 23.08.1942 - Kriegsbereit. Verlegung nach Pillau [11]
- Sommer 42 - Einsatz der 1.M-Flottille bei der Eroberung der Baltischen Inseln, Durchbruch Irbenstraße [2]
- 23.08.1942 - M14 Kriegsbereit. Verlegung nach Pillau. Verstärkte Bewaffnung durch Vierlingsflak. Infanteriewaffen und Ausrüstung für Landungstruppen an Bord [11]
- 30.08.1942 - U-Boot-Jagd vor der Ostküste Schwedens. Dann Geleit mit M37 für 3 Dampfer nach Turku [11]
- 05.09.1942 - Hilfeleistung für torpedierten finnischen Frachter (800 Tonnen). Anschließend U-Boot-Jagd mit Wasserbomben [11]
- 26.11.1942 - 03.12.1942 Sicherung für GRAF ZEPPELIN von Hela nach Kiel [3]

- 14.05.1943 - Teilnahme an Auslegen der Minensperre SW 12 west. Vlissingen [3]

- Ab 02.1944 - Finnenbusen (Reval) Bewachung Narwabucht [2]
- 13./14.4.44 - Teilnahme am Auslegen Minensperre 6b "Seeigel" mit ML LINZ, BRUMMER, ROLAND u.a.m im Finnenbusen [4]
- 05.07.1944 - Beschädigt durch Fliegerbombe vor Narwa [3]
- 25.07.1944 - Beschädigt durch Fliegerbombe vor Narwa [3]
- 01.08.1944 - Beschädigt durch Fliegerbombe vor Narwa [3]
- 15.09.1944 - Austritt Finnlands : Mit Rücknahme der Front Sicherungsaufgaben in der Mittleren Ostsee.[2]
- Ab 01.1945 - Geleitschutz für Flüchtlingsschiffe von Danzig und Gotenhafen nach Westen [6]
- 28.03.1945 - Einziger Flüchlings-Transport bei Evakuierung von Danzig, Gotenhafen und Hela [9]
- 03.05.1945 - Mit Zerstörer Z38 Anmarsch zur Sicherung des auf Beschießungsposition beorderten Schlachtschiffs SCHLESIEN vor Zinnowitz [6] - Das alte Linienschiff SCHLESIEN haben wir nicht gesichtet. Es war die LÜTZOW, die in Swinemünde an der Pier lag und mit ihren Geschützen an Land- und Luftkampf teilnahm.[9]
- 03.05.1945 - 14u05 Verlust durch Minentreffer nö Karlshagen auf Position 54°10'N 13°59'E [7] - Etwa 40 Überlebende [10]
- 16.05.1982 - Wrack M14 vom SHD-Schiff der DDR, PROFESSOR ALBRECHT PENK, südlich der Insel Oie gefunden [10]
00.04.1939 - 00.02.1942 Oblt.z.S. Herbert Nau [2]
00.07.1940 - 00.12.1940 Oblt.z.S. Franz Kleemann [5]
ohne Zeitangabe Oblt.z.S. Fritz Reinicke [5]
Gröner, Die deutschen Kriegsschiffe 1815-1945, Band 2
[2] Hildebrand/Lohmann: Kriegsmarine 1939-1945, Kap.65, S.1-35
[3] Cai Boie, Minensuchboote 1939-1945 (Archiv Th. Dorgeist)
[4] Kutzleben u.a., Minenschiffe 1939-1945, S.191/192
[5] https://historisches-marinearchiv.de/projekte/crewlisten/ww2/
[6] Schmidtke, Rettungsaktion Ostsee 1944/1945, S.176
[7] http://navyworld.narod.ru/m5.htm#M-14
[8] KTB M81 16.8.41-14.9.41 : NARA T1022/3506 PG-73589
[9] FMA-Thread "M14" : siehe Link 2
[10] Wolfgang Müller, Schiffsschicksale Ostsee 1945, S.164-166
[11] Eberhard Dülfer, Leinen los, S.42-51