Lebenslauf S 23


Datum

Ereignis

00.10.1938 - 31.08.1939Datenlücke
03.11.1938Kiellegung bei der Lürssen-Werft
23.04.1939Stapellauf bei der Lürssen-Werft
12.07.1939 Indienststellung bei der Lürssen-Werft, Kommandant Oblt.z.S. Christiansen
01.09.1939Fahrt als Transport- und Depeschenboot für F.d.Z. nach Pillau und zurück
02.09.1939Wegen Wetterlage Verlegen 1. S-Fltl (S 12, S 19, S 20, S 21, S 22, S 23) nach Pillau
02.09.1939 - 03.09.1939Kontrollfahrt (S 19, S 20, S 21, S 22, S 23) in der Danziger Bucht, wegen Schlechtwetter Einlaufen nach Pillau, S 23 versenkt poln. Lotsenboot (?)
03.09.1939 - 04.09.1939Verlegen (S 19, S 20, S 21, S 22, S 23) nach Saßnitz, dabei U-Boots-Sicherung für Schnellboot-Begleitschiff "Tsingtau"
05.09.1939Verlegen 1. S-Fltl (S 18, S 19, S 20, S 21, S 22, S 23) von Saßnitz nach Kiel, Maschinenschaden (Riß im Bb-Räderkasten), Reparaturen bis 9.9. in Kiel
06.09.1939Verlegen 1. S-Fltl (S 11, S 18, S 20, S 21, S 22, S 23) von Kiel nach Wilhelmshaven
08.09.1939Verlegen 1. S-Fltl (S 11, S 18, S 20, S 21, S 22, S 23) von Wilhelmshaven nach Helgoland
10.09.1939U-Boots-Sicherung (S 18, S 20, S 21, S 23) für Kreuzer Emden zwischen Weser und Elbmündung, danach wieder Einlaufen Helgoland
13.09.1939Verlegen 1. S-Fltl (S 18, S 19, S 20, S 21, S 22, S 23) von Helgoland nach Schillig-Reede, anschließend U-Boots-Sicherung für zum Minenlegen auslaufende Zerstörer der 2. Z-Fltl, danach Rückmarsch nach Helgoland
14.09.1939U-Boots-Sicherung (S 18, S 19, S 20, S 21, S 22, S 23) für vom Minenlegen zurückkehrende Minenleger "Hansestadt Danzig" und "Kaiser", Rückmarsch nach Helgoland
15.09.1939Verlegen 1. S-Fltl (S 18, S 19, S 20, S 21, S 22, S 23) von Helgoland nach Schillig-Reede, anschließend U-Boots-Sicherung für zum Minenlegen auslaufende Zerstörer der 2. Z-Fltl, danach Rückmarsch in Helgoland, S 19 wegen Ruderschaden entlassen
16.09.1939U-Boots-Sicherung (S 18, S 20, S 21, S 22, S 23) für vom Minenlegen zurückkehrende Minenleger "Hansestadt Danzig" und "Kaiser", danach Verlegen über Helgoland nach Wilhelmshaven, dabei U-Boots-Sicherung (außer S 21) für Schnellboot-Begleitschiff "Tsingtau"
20.09.1939Verlegen 1. S-Fltl (S 18, S 19, S 20, S 21, S 22, S 23) von Wilhelmshaven nach Helgoland, dabei U-Boots-Sicherung für Schnellboot-Begleitschiff "Tsingtau"
21.09.1939 - 22.09.1939Aufklärungseinsatz (S 19, S 20, S 21, S 22, S 23) gegen Dampfer bei Horns Rev, wegen zunehmend schlechten Wetters abgebrochen, S 23 vorher wegen Propellerproblem nach Wilhelmshaven entlassen
23.09.1939 - 30.09.1939Bereitschaft, kein Einsatz (tlw. nicht möglich wegen Wetterlage)
25.09.1939Verlegen (S 20, S 23) von Wilhelmshaven nach Helgoland
21.10.1939Verlegen (S 18, S 21, S 23, S 24) von Helgoland nach Wilhelmshaven zur Minenübernahme
24.10.1939Verlegen (S 18, S 21, S 23, S 24) von Wilhelmshaven nach Helgoland, dabei U-Boots-Sicherung für Schnellboot-Begleitschiff "Tsingtau"
25.10.1939„Stichfahrt“ (S 18, S 21, S 23, S 24) gegen Unterseeboote nordwestlich von Helgoland
25.10.1939 - 26.10.1939„Stichfahrt“ (S 18, S 21, S 23, S 24) gegen Unterseeboote nordwestlich von Helgoland
05.11.1939„Stichfahrt“ (S 18, S 20, S 21, S 23, S 24) gegen Unterseeboote nordwestlich von Helgoland
07.11.1939Verlegen (S 20, S 21, S 23, S 24) von Helgoland nach Cuxhaven
08.11.1939Sicherung (S 20, S 21, S 23, S 24) für Kreuzer Königsberg, anschließend Einlaufen in Helgoland
17.11.1939Kontrollfahrt (S 18, S 19, S 20, S 21, S 23, S 24) im Seegebiet westlich Helgoland wegen Schlechtwetter abgebrochen
18.11.1939Kontrollfahrt (S 18, S 19, S 20, S 21, S 23, S 24) im Seegebiet westlich Helgoland, S 18 detachiert nach Wilhelmshaven
20.11.1939Angriffsübungen (S 19, S 20, S 21, S 23, S 24) im Seegebiet nördlich Helgoland
21.11.1939Verlegen 1. S-Fltl (S 18, S 19, S 20, S 21, S 23, S 24) von Helgoland nach Cuxhaven, anschließend U-Boots-Sicherung für auslaufende Kreuzer "Leipzig" und "Köln", S 20 wegen Maschinenproblem vorzeitig entlassen, Einlaufen Helgoland
22.11.1939U-Boots-Sicherung (S 20, S 23) für Netzleger "Valencia"
29.11.1939Verlegen 1. S-Fltl (S 18, S 19, S 20, S 21, S 23, S 24) von Helgoland durch den Kaiser-Wilhelm-Kanal nach Kiel
30.11.1939Beginn Werftliegezeit
00.12.1939 - 15.03.1940Datenlücke
18.03.1940Boot einsatzbereit in Kiel gemeldet
25.03.1940Verlegen (S 18, S 19, S 20, S 21, S 22, S 23, S 24) von Kiel durch den KWK nach Wilhelmshaven, S 20 muß mit Maschinenschaden umkehren und zurückgeschleppt werden
29.03.1940 - 31.03.1940Flottillenexerzieren 1. S-Fltl (S 18, S 19, S 21, S 22, S 23, S 24) im Seegebiet Wilhelmshaven-Helgoland-Wilhelmshaven
01.04.1940Flottillenexerzieren 1. S-Fltl (S 13, S 18, S 19, S 21, S 22, S 23, S 24) im Seegebiet Wilhelmshaven-Helgoland-Wilhelmshaven
08.04.1940 - 09.04.1940Marsch (S 18, S 19, S 20, S 21, S 22, S 24) von Wilhelmshaven in Richtung Bergen zur Vereinigung mit der zur Besetzung von Bergen vorgesehenen Kriegsschiffgruppe 3, S 23 muß den Marsch abbrechen und läuft nach Wilhelmshaven zurück
14.04.1940Verlegen (S 23, S 25) von Wilhelmshaven nach Bergen
16.04.1940 - 17.04.1940Verlegen (S 19, S 22, S 23, S 24, S 25) von Bergen nach Stavanger, Truppentransport von Stavanger nach Bergen
18.04.1940 - 19.04.1940Verlegen (S 19, S 22, S 23, S 24, S 25) von Bergen nach Stavanger, dabei Vorstoß (S 23, S 25) zum Bömmelenfjord, Gefecht mit norw. Torpedoboot "Sael", von S 23 mit 2 Torpedos verfehlt, von S 25 mit Torpedo versenkt, Truppentransport von Stavanger nach Bergen
20.04.1940Vorstoß (S 19, S 22, S 23, S 24, S 25) gegen den improvisierten norw. Marinestützpunkt in Uskedal an der Mündung des Hardangerfjordes zusammen mit „Bremse“, „Schiff 18“ und „Schiff 221“, der Minenleger „Tyr“ wird von „Schiff 18“ gekapert, das Torpedoboot „Stegg“ von „Bremse“ versenkt, S 23 wird beschädigt, S 22 wird von Skuas der FAA-Staffeln 800 und 801 angegriffen, bleibt aber unbeschädigt
22.04.1940Boot in Kristiansand gemeldet
24.04.1940 - 25.04.1940Vorstoß (S 19, S 21, S 22, S 23, S 25) in den inneren Hardangerfjord zusammen mit Minensuchboot M 1 und „Schiff 18“ (Oblt.z.S. Feldt). Beim Versuch, die bei Ulvik sinkenden Schiffe „San Miguel“ (S 21 längsseits) und „Afrika“ (S 23 längsseits) zu bergen, werden die Boote und dann im Wasser schwimmende Soldaten von norw. Infanterie von Land aus mit MG beschossen, Der Flottillenchef und die Kommandanten von S 21 und S 25, Oblt.z.S. Klug und Oblt.z.S. Büchting werden verwundet (auf „S 21“ 2 Tote), S 25 wird beschädigt. „M 1“ und die Boote schießen den Großteil der Ortschaft in Brand. Die Boote geben die Verwundeten an „M 1“ ab, S 19 bringt zuvor den kleinen Frachter „Eidfjord“ auf und geleitet ihn nach Bergen. S 21 wird vom Flottillenchef nach Bergen zurückgefahren, S 25 durch Lt.z.S. Künzel unter Begleitung durch S 22 (Qu.: Harr), S 23 unterstützt „M 1“ ("Schlacht von Ulvik")
30.04.1940Gruppe (S 21, S 23, S 24, S 25) in Kristiansand
02.05.1940U-Jagd-Einsatz (S 22, S 23, S 25) gegen das brit. U-Boot "Trident", das den deutschen Dampfer "Cläre Hugo Stinnes I" mit Torpedo- und Artillerieangriff zum Aufsetzen zwang
04.05.1940Aufklärungsfahrt (S 19, S 22, S 23, S 25) in den Sandefjord, keine Sichtung
07.05.1940Geleitschutz (S 22, S 23) für "Schiff 57" (Schiff 21/"Widder") von Stavanger nach Bergen
08.05.1940Vorstoß (S 10, S 19, S 22, S 23, S 24, S 25) in den Sognefjord, S 10 bringt den Frachter „Ibis“ auf, S 24 sichert das als Truppentransporter eingesetzte Vorpostenboot „Rigel“, S 19 das Boot „Uranus“, S 25 nimmt GenMaj Engelbrecht an Bord, Einlaufen Balholmen
09.05.1940Rückmarsch (S 22, S 23, S 25) vom Sognefjord nach Bergen
12.05.1940Verlegen (S 22, S 23) von Bergen nach Stavanger
13.05.1940 - 14.05.1940Geleitsicherung (S 10, S 19, S 22, S 23) für Dampfer von Stavanger zur Elbmündung
16.05.1940Verlegen (S 22, S 23) von Cuxhaven nach Wilhelmshaven
19.05.1940Verlegungsmarsch (S 22, S 23, S 24, S 25) von Wilhelmshaven nach Esbjerg, dann aufgrund neuer Befehlslage nach Borkum
20.05.1940 - 21.05.1940Vorstoß der 1. S-Fltl (S 22, S 23, S 24, S 25) und 2. S-Fltl ( S 13, S 30, S 31, S 32, S 34) in das Seegebiet am Ausgang des Englischen Kanals
21.05.1940Verlegen (S 22, S 23, S 24, S 25) von Borkum nach Wilhelmshaven
22.05.1940 - 23.05.1940Vorstoß der 1. SFltl (S 21, S 23, S 24, S 25) in das Seegebiet Dünkirchen/Calais, Rotte S 21/S 23 torpediert franz. Zerstörer "Jaguar" vor Dünkirchen und läuft in Den Helder ein
24.05.1940Verlegen (S 21, S 23) von Den Helder nach Emden
25.05.1940Verlegen (S 21, S 23) von Emden nach Wilhelmshaven
29.05.1940Verlegen von Wilhelmshaven nach Den Helder
30.05.1940 - 31.05.1940Vorstoß 1. S-Fltl (S 23, S 24, S 26 mit S 30 (2.)) in das Seegebiet vor Dünkirchen
31.05.1940Boot versenkt franz. Zerstörer "Sirocco" (zus. mit S 26)
01.06.1940 - 02.06.1940Vorstoß (S 23, S 26, und S 30 (2.)) gegen den Evakuierungsverkehr von Dünkirchen
03.06.1940 - 04.06.1940Vorstoß 1. S-Fltl (S 23, S 25, S 26 mit S 30 (2.) und S 11 (3.)) gegen den Evakuierungsverkehr von Dünkirchen
06.06.1940 - 07.06.1940Vorstoß 1. SFltl (S 22, S 23, S 25, S 26) mit 2. SFltl (S 34, S 35 mit S 21 (1.)) und 3. SFltl (S 11, S 13) in die Downs, Einlaufen nach Rotterdam
08.06.1940 - 09.06.1940Vorstoß 1. S-Fltl (S 22, S 23, S 25, S 26) und 3. SFltl (S 11, S 21) gegen den britischen Geleitzugweg, S 25 wird wegen Maschinenschaden vorzeitig nach Rotterdam entlassen
10.06.1940 - 11.06.1940Vorstoß 1. S-Fltl (S 19, S 22, S 23) gegen den britischen Geleitzugweg, alle geschossenen Torpedos werden, weil gut erkennbar, ausmanövriert
12.06.1940 - 13.06.1940Vorstoß 1. S-Fltl (S 19, S 22, S 23) gegen den britischen Geleitzugweg
13.06.1940Verlegen (S 21, S 22, S 23) nach Kiel zur Motorenüberholung
15.06.1940 - 30.06.1940Boot aKB in Kiel, ab 24.6. bei Deutsche Werke, Kiel
05.07.1940Verlegen (S 22, S 23) von Kiel nach Wilhelmshaven
06.07.1940 - 07.07.1940Verlegen (S 22, S 23, S 34) von Wilhelmshaven nach Boulogne; Boote der 2. SFltl zugeteilt
07.07.1940 - 08.07.1940Vorstoß 2. S-Fltl (S 34, S 35, S 36 mit S 22, S 23, S 25 (1.)) gegen den britischen Geleitzugweg bei Beachy Head, S 36 versenkt Vorpostenboot Cayton Wyke
10.07.1940 - 11.07.1940Minenunternehmung 2. S-Fltl (S 34, S 35, S 36 mit S 22, S 23, S 25 (1.)) gegen Themsemündung
11.07.1940 - 12.07.1940Vorstoß 2. S-Fltl (S 30, S 34, S 35, S 36 mit S 22, S 23, S 25 (1.)) gegen Themsemündung, S 23 sinkt nach Minentreffer, mehrfaches Abschleppen durch S 30 und S 22 mißlingt